Nachhaltigkeits-Erfolge

Photovoltaik-Module für unseren neuen Fertigungsstandort in China

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Im Jahr 2018 haben wir den Bau einer neuen großen Roche Diagnostics-Fertigungseinheit im chinesischen Suzhou abgeschlossen, die Diagnostikprodukte für die Region Asien liefert. Da wir über die Umweltprobleme in China Bescheid wussten, wollten wir unseren Beitrag zu sauberer Luft und zum Umweltschutz in China leisten.

An unserem neuen Roche Diagnostics-Standort in Suzhou haben wir 2'600 Photovoltaik-Module auf dem Dach unserer großen Produktionshalle und des Lagers für die Region Asien installiert. Dadurch konnten wir das gesamte Bürogebäude mit Ökostrom betreiben. Die Photovoltaik-Module erzeugen genug Strom, um überschüssigen Strom in das örtliche Netz einzuspeisen. Der neue Standort wurde Anfang 2019 in Betrieb genommen.

7 Millionen Stunden sicheres Arbeiten auf der Baustelle in Suzhou

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Sicherheitsfragen sind in der chinesischen Bauindustrie recht häufig. Bei der Planung unseres neuen grossen Roche Diagnostics-Standorts in Suzhou (China) hatten die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Auftragnehmer oberste Priorität. Wir sind auf eine unfallfreie Projektabwicklung ausgelegt. Ziel war es, null Ausfallzeiten aufgrund von Verletzungen zu erreichen, was bedeutet, dass alle Menschen vom ersten Tag an bis zur Fertigstellung der Baustelle sicher arbeiten. Bei der Ausschreibung haben wir Baufirmen und Subunternehmer ausgewählt, bei denen die Sicherheit Vorrang hat und nachgewiesene Erfolge bei der Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen erzielt wurden. Insgesamt wurden bis zum Bauabschluss mehr als 7 Millionen Arbeitsstunden ohne meldepflichtige Unfälle erfasst. Dies entspricht mehr als 3'000 "Arbeitsjahren" ohne Ausfallzeiten aufgrund von Verletzungen.

Unterstützung der Lieferantenvielfalt in Großbritannien

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Unsere Beschaffungsorganisation von Roche Pharma in Großbritannien hat gezeigt, dass soziale Verantwortung und Vielfalt für Roche von Bedeutung sind, denn sie haben einem von einer Frau geführten kleinen kreativen Werbeagentur für ein Marketingprojekt den Zuschlag erteilt. Das Geschäftsmodell der kleinen Agentur bietet Frauen Gelegenheit zu flexiblem Arbeiten, einschließlich Arbeiten von zu Hause aus. Dies ermöglichte ihnen, familiäre Verpflichtungen und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Eine Frau, die in der Agentur arbeitet, sagte, dass sie gleichzeitig bei der Arbeit und in der Mutterschaft gewinnt. Das Team der Agentur wurde ermutigt, die Arbeit an ihr Leben anzupassen. Man vertraut ihnen, Fristen einzuhalten, und selber zu entscheiden, wann, wo und wie sie am besten arbeiten. Die Agentur entwickelte eine Marketingkampagne für uns, um eines unserer neuen Arzneimittel rechtzeitig und zu unserer vollen Zufriedenheit auf den Markt zu bringen. Durch die Förderung dieser Lieferantenvielfalt können wir einen Pool talentierter Frauen erschließen.

Reduzierung des CO2-Fußabdrucks - „von Luftfracht zu Seefracht“

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Bei Roche setzen wir uns dafür ein, den ökologischen Fußabdruck unserer Abläufe einschließlich unserer Lieferkette zu reduzieren. In unserer Logistik werden bedeutende Mengen von Arzneimittelsendungen auf dem Luftweg befördert. Während dies kurze Transportzeiten ermöglicht, sind die Kosten und der ökologische Fußabdruck dieser Transportmethode hoch. Unsere Logistikkollegen analysierten die weltweiten Logistikrouten und identifizierten Optimierungspotenziale, indem sie den Transport von Luftfracht auf Seefracht umstellten. Die Experten stellten sicher, dass die Veränderung die dauerhafte Versorgung der Patienten nicht gefährdet. In den letzten zwei Jahren wurden mehr als 1.000 Lieferungen vom Luft- auf den Seetransport umgestellt. Dadurch konnten wir den CO2-Fußabdruck pro Sendung um durchschnittlich 95% reduzieren und gleichzeitig Kosteneinsparungen von mehr als 1 Million CHF erzielen.

Fokus auf Fähigkeit

Die Anerkennung der Menschenrechte stellt sicher, dass Menschen ein Recht haben, mit Würde behandelt zu werden. So fördert beispielsweise unser RocheAbility-Netzwerk die Einbindung von Basel- und Kaiseraugst-Mitarbeitern mit Behinderungen und fokussiert auf die Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen. Der Standort Basel & Kaiseraugst hat begonnen, mit inklusiven Dienstleistern zusammenzuarbeiten und plant eine Ausweitung der Zusammenarbeit. Ein Beispiel ist das Bürgerspital in Basel, das wichtige Dienstleistungen für Roche erbringt. Mit der Einführung des Programms für inklusiven Praktika möchte die lokale Organisation auch die Diversität ihrer Belegschaft weiter verbessern. Das Praktikum steht Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen offen, von körperlichen Behinderungen bis hin zu Neuro-Entwicklungsstörungen.

Innovative Lösung zur Beschaffung von Gen-Sequenzierung der nächsten Generation

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Das Ziel:

Wissenschaftler benötigen innovative Technologien, um die Biologie von Krankheiten besser verstehen zu können und letztendlich die Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente verbessern zu können.

Die Herausforderung:

Es ist entscheidend, den richtigen Partner zu finden, um Test Panels zu entwickeln, mit denen hunderte von menschlichen Genmutationen gleichzeitig untersucht werden können. Nur wenige Lieferanten sind in der Lage, die klinischen Tests unter den hohen regulatorischen Auflagen durchzuführen.

Die Lösung:

Wissenschaftler und Einkaufsspezialisten von Roche haben gemeinsam einen Partner ausgewählt, um Tests zu entwickeln, die den hohen Standards der US-Behörden gerecht werden und gleichzeitig eine signifikante Kostenreduktion erlauben. Der neue Test Panel beschleunigt die Wirkstoff-Entwicklung und führt zu sichereren und effektiveren therapeutischen Lösungen für Patienten.

Initiative für Menschenrechte

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Bei Roche halten wir uns an hohe ethische Standards. Unsere Stakeholder erwarten, dass Roche unseren Einfluss und globale Präsenz nutzen wird, um zu verhindern, dass Menschenrechtsverletzungen wie moderne Sklaverei unsere Lieferkette beeinträchtigen. Das Menschenrechte-Projekt hat im Jahr 2017 Instrumente und Prozesse entwickelt, um Menschenrechtsverletzungen in unserer Lieferkette zu erkennen und zu beeinflussen und unsere bestehenden Risikomanagementprozesse verbessert. Die verbesserten Risikoprozesse haben uns geholfen, Rohstoffe, Dienstleistungen und Standorte zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für moderne Sklaverei darstellen. Unsere verbesserten Prozesse ermöglichen uns zu erkennen, wo gefährdete Personen potenziell in unserer Lieferkette involviert sein könnten. Wir arbeiten mit unseren Lieferanten zusammen, um Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu stoppen. Es hilft uns, dass wir die Lieferkettentransparenz zu erhöhen und das Menschenrechtsrisiko in der Lieferkette zu reduzieren.

Lieferantentage: Förderung von vertrauensvollen Beziehungen

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In 2018 haben wir wieder Lieferantentage in vielen Ländern weltweit veranstaltet. Insgesamt nahmen mehr als 500 Lieferanten teil. Die Lieferantentage beinhalteten Themen zu Nachhaltigkeit und Compliance. Sie waren so konzipiert, dass sie Lieferanten besser in Kenntnis gesetzt haben bezüglich der Erwartungen und Standards von Roche, und sie haben auch die gegenseitigen Beziehungen verbessert. Themen beinhalteten Informationen über unser Nachhaltigkeitsaudit-Programm für Lieferanten, Reduktion des ökologischen Fussabdrucks, Einhaltung des Roche Lieferantenkodex und Zusammenarbeit bei Innovation. Die besten Lieferanten wurden mit Preisen in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Lieferantenvielfalt fördert Innovation

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Roche hat sich verpflichtet, gegenseitig vorteilhafte Geschäftsbeziehungen mit diversen und kleinen Firmen zu entwickeln. Wir haben Lieferantendiversität als Nachhaltigkeitsprinzip in unserem Lieferantenkodex verankert. Im Jahre 2018 belief sich unser Umsatz in den USA mit kleinen Firmen auf $808 Millionen, das sind 14% unseres Umsatzes dort.

Wir glauben, dass Diversität Innovation stärkt und Innovation auch die Konkurrenz belebt. Wir unterstützen kleine und diverse Unternehmen durch Aufbau von Fähigkeiten, Vergrösserung ihres Fussabdruckes und wir helfen ihnen bei der Finanzierung, damit sie ihren Cash Flow managen können. Wir unterstützen Organisationen wie “Diversity Alliance for Science”, helfen bei der Geschäftsanbahnung und stellen Sprecher für Lieferantendiversitäts-Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen geben uns die Möglichkeit, neue Lieferanten zu treffen und umgekehrt.

Zusammenarbeit bei Risikomanagement und Geschäftskontinuität in der technischen Beschaffung

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Die Situation

Massgeschneiderte Harze sind als Rohmaterialien für die Herstellung von biologischen Wirkstoffen erforderlich. Wir beziehen sie von Schlüssellieferanten. In der Zusammenarbeit mit ihnen haben wir ein signifikantes Versorgungsunterbrechungsrisiko identifiziert. Die Sicherstellung der Versorgungskontinuität ist von grosser Bedeutung, um negative Auswirkungen auf die Produktion und Lieferung von Arzneimitteln an Patienten zu vermeiden.

Unser Vorgehen

Wir arbeiteten eng mit den Lieferanten zusammen und setzten klare Erwartungen, indem wir die Geschäftskontinuitäts- und Nachhaltigkeitsstandards von Roche teilten und von ihnen über ihre eigenen Programme lernten. Auf dieser Grundlage haben wir eine tiefere Analyse durchgeführt, um Lücken zwischen den Ansätzen auf beiden Seiten zu erkennen und zu beseitigen. In enger Zusammenarbeit mit diesen Lieferanten haben wir Änderungen an den Risikomanagement- und Business-Continuity-Plänen vorgenommen.

Das Ergebnis

Durch die Aktivitäten haben wir jetzt ein besseres Verständnis für Risiken der Versorgungsunterbrechung. Wir haben Massnahmen ergriffen, um die Lücken zu schliessen. Dies hat die Risikowerte verringert und die Versorgungssicherheit verbessert. Der Wert liegt darin, mögliche Risiken zu verringern und die enge Beziehung zu jedem Lieferanten zu fördern. Die Lieferanten zeichnen sich nun als Best-Practice-Beispiele für die Zusammenarbeit im Risikomanagement aus.

Reduzierung der CO2-Bilanz in unserer globalen Fahrzeugflotte

Wir haben erfolgreich einen weltweiten Fahrzeugflotten-Gremium eingerichtet, das die Umweltbelastung jedes einzelnen Autos von unseren 164 Standorten weltweit vollständig transparent macht. Wir haben bevorzugte Flottendienstleister identifiziert und in enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, Beschaffung und Geschäftspartnern Reduktionsziele für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen festgelegt. Dies veranlasste die Flottenunternehmen dazu, neue Fahrzeugmodelle anzubieten, darunter Hybrid- und Elektrofahrzeuge, die einen geringeren ökologischen Fussabdruck haben und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards gewährleisten. Im Laufe der letzten 10 Jahre konnten wir den CO2-Fussabdruck pro Auto um mehr als 30% reduzieren und Kraftstoffkosten von mehr als 3 Millionen CHF einsparen. Wir haben auch Schulungen für wirtschaftliches und sicheres Fahren für Mitarbeiter angeboten, um das Bewusstsein zu erhöhen, Verhaltensänderungen zu bewirken und den Kraftstoffverbrauch zu senken, wodurch der CO2-Fussabdruck reduziert wird.