In-silico-PK/PD-Modellierung

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Die In-silico-Modellierung wird genutzt, um zu berechnen, wie die im Labor- und Tierversuch ermittelte Pharmakologie und Pharmakokinetik eines Präparats beim Menschen wirken könnte. Man setzt komplexe Computersimulationen der Physiologie von Mensch und Tier ein, um Aussagen darüber zu treffen, wie eine Substanz beim Menschen wirkt, noch ehe erste Daten von Tests an Menschen vorliegen. Es werden auch In-silico-Modelle von Krankheiten entwickelt, um Erkenntnisse über deren Ursachen und die zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen oder auch darüber zu gewinnen, wie sich die Symptome der Patienten im Laufe der Zeit mit beziehungsweise ohne neue Behandlungen entwickeln werden. Diese Technologien werden eingesetzt, um potenzielle Targets für Arzneimittel zu identifizieren, den Zusammenhang zwischen Dosierung, Arzneimittelkonzentration im Körper und Wirksamkeit der Behandlung zu prognostizieren, geeignete Patientenpopulationen oder Marker für Arzneimittelwirkungen zu identifizieren, das Design klinischer Studien zu optimieren und Daten aus klinischen Studien zu dem gewünschten Ergebnis zu analysieren.

Tags: Informatics-based Technologies, Translational Technologies