Science and the city

Mannheim und die umliegende Metropolregion Rhein-Neckar standen schon immer für besonderen Einfallsreichtum und Erfindergeist. Und auch heute denken die Menschen hier in Lösungen, nicht in Problemen. Die herausragenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region sind starke Partner für die Wirtschaft. Vielfältige Kooperationen bieten eine exzellente Grundlage für eine lebendige Gründerkultur und einen gelingenden Technologietransfer.
Theresia Bauer MdL Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mannheim – Multikulti zwischen Rhein und Neckar

Majestätisch ragt der Wasserturm am Friedrichsplatz in den Mannheimer Himmel. Das im 19. Jahrhundert erbaute Wahrzeichen der Stadt sicherte jahrelang deren Trinkwasserversorgung. Heute erinnert der über 60 Meter hohe Turm an die große Bedeutung des Wassers für die Wirtschaftskraft Mannheims, denn es bildet die Basis für Handel und Güterverkehr.

Kein Wunder - die Stadt bietet mit ihrer geografischen Lage, gelegen zwischen den zwei Flüssen Neckar und Rhein, ideale Voraussetzungen für Unternehmen. Auch die gute Infrastruktur macht die Stadt zu einem sehr gefragten Wissenschaftsstandort. Daher haben sich viele Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Vertreter der Gesundheitsindustrie in der Stadt angesiedelt. Mannheim, aufgrund seiner Struktur auch Quadratestadt genannt, ist schlichtweg das Herzstück der Rhein-Neckar Region im Südwesten Deutschlands.

Ein Markenzeichen von Mannheim ist die kulturelle Vielfalt. Insgesamt leben hier Menschen aus über 166 Ländern Seite an Seite zusammen. Dieser multikulturelle Schmelztiegel hat den Einwohnern schon so manche Freude bereitet - beispielsweise erfand der aus Italien stammende Dario Fontanella 1969 hier den beliebtesten Eisbecher Deutschlands - das Spaghetti-Eis. Darüber hinaus macht die Vielfalt in der Bevölkerung die Stadt für internationale Firmen interessant. Allein am Roche-Standort in Mannheim arbeiten Menschen aus mehr als 60 Nationen. Sie bereichern mit ihren verschiedenen Sprachen sowie Denk- und Arbeitsweisen das Unternehmen und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit von Roche.

Erfindungsreichtum ist Teil der DNA Mannheims.

Mannheim - die Erfinderstadt

Mannheim ist eine sehr erfindungsreiche Stadt. Mit 4,95 Patenten pro 10.000 Einwohnern liegt sie weit über dem deutschen Durchschnitt und ist ein Zentrum der Innovationen und des Fortschritts.

Erfindungsreichtum ist Teil der DNA Mannheims. Hier werden seit Jahrhunderten Innovationen auf den Weg gebracht. Mannheim bietet ideale Freiräume und hervorragende Voraussetzungen für Unternehmer, Gründer und Kreative – ihre innovativen Ideen und deren Umsetzung sind Basis für den wirtschaftlichen Erfolg Mannheims.
Dr. Peter Kurz Bürgermeister der Stadt Mannheim

Innovationen bilden das Fundament für Wohlstand und Beschäftigung. Sie steigern die Wettbewerbsfähigkeit, fördern die Identifikation mit der Region und erhöhen die Attraktivität. In Mannheim gibt es viel Platz für ausgefallene Ideen und Raum für Ungewöhnliches. Dass die Menschen in der Region echte Macher und Tüftler sind, war schon immer spürbar.

Vor allem in Sachen Mobilität zeigte sich schon früh die Mannheimer Innovationsfreude: Karl Drais unternahm vor 200 Jahren mit seiner Draisine die erste Fahrradtour überhaupt. Carl Benz entwickelte hier vor knapp 130 Jahren den ersten Patent-Motorwagen, während Julius Hatry 1929 das erste Raketenflugzeug der Welt konstruierte.

In der Mannheimer DNA ist der Antrieb verankert. Das macht offen für Veränderungen. Ein derartiges Umfeld gepaart mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, einer ausgezeichneten Hochschul- und Forschungslandschaft und einem kraftvollen Geschäftsumfeld bildet das ideale Fahrwasser für Hightech-Verrückte, Erfinder und die kommenden Generationen.

23 Universitäten
87.000 Studierende
30 Forschungseinrichtungen
146.000 Unternehmen

Neugierig mit Leidenschaft: Eine Region voller Wissenschaft und Technologie

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist Heimat für rund 2,4 Millionen Menschen. Diese sind auch überdurchschnittlich neugierig und findig, allein 2,3 Prozent von ihnen arbeiten in Forschung und Entwicklung. Das sind fast doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt.

Die Region hat eine lange Tradition in Forschung und Studium. Die 1386 gegründete Universität Heidelberg ist die älteste Deutschlands. Allein 56 Nobelpreisträger haben Verbindungen zu der traditionsreichen Institution.

23 Universitäten und Hochschulen bilden junge Talente aus. Neben den universitären Treibern der Wissenschaft gibt es 30 Forschungseinrichtungen, darunter das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), vier Max-Planck-Institute, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB).

Gerade die Konzentration von Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus den Lebenswissenschaften hat in der Metropolregion Rhein-Neckar einen leistungsstarken Biotechnologie-Verbund entstehen lassen. Im Biotech-Cluster engagieren sich 200 Partner, darunter rund 80 klein- und mittelständische Firmen sowie sieben große Biotech-, Pharma- und Healthcare-Unternehmen.

Am Puls der Zeit ist auch das BioMed X Innovation Center, in neues Kooperationsmodell an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie. In dem Zentrum arbeiten herausragende Wissenschaftler aus aller Welt gemeinsam an neuartigen präklinischen Forschungsprojekten in den Bereichen Biomedizin, Molekularbiologie, Zellbiologie, Diagnostik und Consumer Care.

Wir vereinen die Stärken von Wissenschaft und Industrie und bringen internationale Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammen – der ideale Kurs zu neuen Ideen.

Dr. Christian Tidona
 Geschäftsführer BioMed X Innovation Center

Biotechnologie, Life-Sciences und Gesundheit sowie Anlagen- und Maschinenbau und Automotive sind Branchenschwerpunkte. Dabei befruchten sich erfolgreiche Unternehmen und die vielfältige Wissenschafts- und Forschungslandschaft gegenseitig. Eine starke Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte.

Der Standort von Roche in Mannheim kooperiert sehr stark mit den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region. Sei es durch duale Studienangebote oder die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von medizinischen Produkten - Roche profitiert enorm von der Rolle Mannheims als Wissenschaftsstandort.

Bei Roche arbeiten wir intensiv an kreativen Lösungen und wirksamen Therapien zum Wohle unserer Patienten. Dabei ist es die Kombination von Forschung, Entwicklung und Produktionskompetenz, die zu unseren innovativen Produkten führt. Digitalisierung bietet uns ganz neue Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette.
Ursula Redeker Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH

Alles unter einem Dach

In Mannheim werden viele wichtige Wirkstoffe von Roche zu gebrauchsfertigen Produkten verarbeitet. Von Forschung über Entwicklung und Produktion bis hin zu Vertrieb und Logistik ist hier die gesamte Wertschöpfungskette angesiedelt. Das globale Logistikzentrum von Roche in Mannheim liefert Produkte an Kunden in über 170 Ländern.

Der Standort ist ein starker Partner innerhalb der Gruppe und setzt einen klaren Fokus auf Hightech und Automatisierung in der Wertschöpfungskette. Er ist im Roche-Konzern ein Dienstleister für anspruchsvolle Fälle: aufwändig zu produzierende, hochwirksame Medikamente und neue diagnostische Testverfahren, für deren Fertigung viel Expertise benötigt wird.

Schwierige Aufgaben anpacken und gemeinsam nach Lösungen suchen, neue Ideen zügig in die Tat umsetzen und Projekte zielstrebig vorantreiben - die Mannheimer sind Macher.
Martin Haag
Werkleiter

In Mannheim sitzen Diabetes Care, Diagnostics und Pharma unter einem Dach. Zum Vorteil aller: unterschiedliche Ideen und Erfahrungen können die drei Geschäftsbereiche so schnell teilen. Schließlich haben alle ein gemeinsames Ziel: Mit Können und Wissen die Lebensqualität von Menschen zu verbessern.

Digitale Technologien für die Zukunft

Mannheim adaptiert, implementiert und optimiert neue Trends wie die Digitalisierung für die Produktentwicklung und Produktion bei Roche. Als Innovationszentrum für Point-of-Care-Diagnostik, nutzen die Experten am Standort beispielsweise vermehrt Datenanalysen für die Weiterentwicklung der POC-Systeme. So erfüllen die Produkte noch besser die Bedürfnisse der Kunden und Patienten. Zunehmend investiert Roche in Ideen und Lösungen, die die Entscheidungsfindung des Arztes erleichtern.

Auch Diabetes Care nutzt die Chancen der Digitalisierung sinnvoll, um den Patienten zum optimalen Therapieerfolg zu verhelfen. Der Ansatz: durch integriertes Personalisiertes Diabetes Management den Langzeitblutzuckerwert der Patienten senken. Digitale Lösungen helfen auch dabei, Praxisprozesse effizienter zu gestalten, erleichtern den Umgang mit therapierelevanten Daten, unterstützen die Interaktion zwischen Arzt und Patient und können helfen, die Motivation von Menschen mit Diabetes zu steigern.

Die Produkte von morgen herstellen

Mitarbeitende arbeiten täglich mit hochautomatisierten Produktionsprozessen daran, insbesondere Produkte, die an den Bedürfnissen von Menschen mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgerichtet sind, zu produzieren. Auch lebensverlängernde Medikamente gegen Krebs und wichtige Produkte für die In-vitro-Diagnostik werden hier produziert.

Mehr als 60 modernste und hochautomatisierte Produktions-, Verpackungs- und Etikettieranlagen für die Pharma- und die Diagnostics-Produktion stehen in Mannheim. Einen Teil davon haben die Mannheimer Technikexperten sogar selbst konstruiert. Diese Kompetenz ist so ausgeprägt, dass Mannheimer Ingenieure inzwischen hochspezialisierte und vollautomatisierte Sondermaschinen für Roche-Produktionsstandorte rund um die Welt entwickeln und bauen. Dabei setzen sie zunehmend auf digitalisierte Prozesse und Digital Maintenance, um Instandhaltungsprozesse intelligenter gestalten. Das heißt, die Anlage sagt selbst, wann eine Wartung ansteht – bevor Reparaturen nötig sind.

Bereits seit 2006 kommt 3D-Druck für Rapid Prototyping, Maschinen- und Ersatzteile zum Einsatz. Durch die “aufbauende” Technik sind die Drucker in der Lage, Teile herzustellen, die vorher durch Fräsen, Drehen und Erodieren unmöglich umgesetzt werden konnten. “Das 3D-Druckverfahren revolutioniert die Fertigungstechnologie und gibt uns ganz neue Möglichkeiten - wir können beim Konstruieren ganz anders denken”, erklärt Andreas Speier, Leiter der Mechanischen Werkstätten.

Zusammen sind wir stark – das ist Der Ansatz von Roche. Jeder Standort spielt eine zentrale Rolle. Mit den Investitionen bekennt sich Roche auch für die Zukunft zu Mannheim als starken Partner in der Gruppe.
Christoph FranzPräsident des Verwaltungsrates

Roche investiert in die Zukunft Mannheims

Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro hat Roche den Standort Mannheim in den letzten fünf Jahren zukunftsfähig ausgebaut: Hightech-Produktionsanlagen, multifunktionale Laborgebäude, Technologien und Infrastrukturmaßnahmen modernisieren den Standort.

Hinter jedem neuen Gebäude steckt immer ein Versprechen an die Patienten: hochwertige Produkte, eine zuverlässige Versorgung und Kundennähe. Dabei steht Nachhaltigkeit bei allen Investitionen am Standort Mannheim im Fokus.

Ursula Redeker
Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH

Fünf neue Gebäude sind zuletzt entstanden. Das neue Pharma-Produktionsgebäude mit einer hochmodernen Abfüllanlage – gebaut von Mannheimer Spezialisten – kann bis zu fünf Millionen Fläschchen pro Jahr produzieren. Es die höchste jemals getätigte Einzelinvestition in Mannheim und spricht für das Vertrauen des Konzerns in den Standort Mannheim.

Beide Divisionen unter einem Dach

Besonders ist die enge Zusammenarbeit der Diagnostics- und Pharma-Sparten. Im neuen Laborgebäude arbeiten beide Divisionen gemeinsam. Hier werden Qualitätskontrollen sowie langfristige Stabilitätsprüfungen der Produkte durchgeführt.

Das neue Vertriebsgebäude ist ganz auf den Kunden ausgerichtet und beeindruckt mit seiner nachhaltigen Bauweise. Neben Büroarbeitsplätzen, Räumen für Kunden- und Mitarbeitertrainings und einem Demo-Labor verfügt die Investition zum Beispiel über eine Photovoltaikanlage und Ladestationen für Elektroautos.

Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Und das spüren auch unsere Kunden. Mit vielen verbindet uns seit Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Christian Paetzke
Geschäftsführer der Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Ausbau der Infrastruktur

Nachhaltig ist auch der neue Kaltwasserspeicher, der größte seiner Art in Deutschland. Er deckt den zusätzlichen Klima-Kaltwasserbedarf, der durch die Neubauten für die Pharmaproduktion und das Laborgebäude sowie für den Ausbau der Diagnostics-Produktion entsteht. Ein toller Nebeneffekt: Er reduziert den Kohlendioxidausstoß um mehr als 1.100 Tonnen im Jahr.

Zudem steht nun eines der energieeffizientesten Computer-Gebäude im gesamten Roche-Konzern in Mannheim. Dieses unterstützt vor allem Produktionssysteme des Pharma- und Diagnostics-Bereichs sowie die Standort-Systeme.

Wir engagieren uns für ein besseres Leben - für unsere Patienten und für unsere Mitarbeitenden.
Edgar Vieth
 Geschäftsführer Personal der Roche Diagnostics GmbH.

Heute Verantwortung für Morgen übernehmen

Was könnte nachhaltiger sein, als Produkte zu entwickeln, die das Leben von Patienten verbessern? Innovation und Nachhaltigkeit sind ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie – und unser Beitrag zur Gesellschaft. Roche handelt beständig, bedacht und zukunftsorientiert. Nachhaltig wirtschaften, die Umwelt schonen, eine lebenswerte Arbeitswelt schaffen und soziale Verantwortung übernehmen: Für Roche gehört das zum Selbstverständnis. In Mannheim gehen Hightech und Nachhaltigkeit Hand in Hand.

Die Energiebilanz des Standorts kann sich sehen lassen: über 90 Prozent der genutzten Energie an Strom und Wärme stammen seit September aus nachhaltigen Quellen. Gleichzeitig ist der Energieverbrauch pro Mitarbeitendem von 164 Gigajoule im Jahr 2005 auf 106 Gigajoule im Jahr 2017 gefallen. Möglich machen das nicht nur effiziente und moderne Anlagen und Technologien, sondern auch Partnerschaften mit Energiedienstleistern.

Im Außengelände lässt Roche den „grünen Daumen“ walten. Rund 20 Prozent des Areals sind Grünflächen. Im Sommer flattern inmitten von Industriebauten seltene Schmetterlingsarten über farbenfrohe Wildblumenwiesen.

Vielfältig aus Überzeugung

Auch die Arbeitswelt im Mannheimer Norden ist bunt, vielfältig und global. Am Standort arbeiten Menschen aus über 60 Nationen zusammen. Sie können eine ganze Reihe flexibler Arbeitszeitmodelle nutzen. Unterschiedliche Lebensabschnitte und -entwürfe lassen sich so gut gestalten.

Ziel ist ein Arbeitsumfeld, in dem die Mitarbeitenden ermutigt werden, ihre Karriere selbst zu gestalten. Das kommt gut an – bei Mitarbeitenden und potenziellen Arbeitnehmern. Das zeigt auch die lange durchschnittliche Beschäftigungsdauer von circa 13 Jahren und zahlreiche Auszeichnungen als bester Arbeitgeber.

Hightech macht nachhaltig

Moderne und digitale Technologien gehören in Mannheim zum Alltag. Bei der Wartung und Instandhaltung von Produktionsanlagen nutzen die Techniker beispielsweise Smart Glasses und damit erweiterte Realität (Augmented Reality). Mit der federleichten Brille können sie aus der Ferne an verschiedenen Roche-Standorten aufgebaute Sondermaschinen warten und die Techniker vor Ort unterstützen – und dabei dank der neuen Technologie bis zu 70 Prozent der Reisen sparen.

Aus virtuellen Welten wird Realität – Mannheim ist das Kompetenzzentrum für die Gestaltung virtueller Laborlandschaften. So bekommen Kunden schon vorab einen umfassenden Blick auf Gesamtlösungen, statt auf einzelne Produkte. Die Technologie spart Reisen, Transportmaterial sowie aufwändig nachgebaute Prototypen in der Produktentwicklung. Auch in der Ausbildung und bei Trainings unterstützt Virtual Reality, weil sie einen schnelleren Zugang zu Geräten und Abläufen bietet.

Mitarbeitende übernehmen Verantwortung

Roche-Mitarbeitende sind auf vielfältigste Weise sozial aktiv: etwa durch aktives gemeinnütziges Engagement sowie Sach- und Geldspenden für humanitäre Projekte. Viele der Mitarbeitenden engagieren sich ehrenamtlich oder beteiligen sich an Projekten wie dem Roche Children’s Walk, einem Benefizlauf zugunsten hilfsbedürftiger Kinder.

Ein Schwerpunkt ist die Förderung von Bildung und speziell der Natur- und Lebenswissenschaften. Dabei hat Roche gerade auch Stadt und Region im Auge. Dazugehören und dies durch lokales Engagement auch zeigen – das ist Roche wichtig.

Herz trifft Hightech: Data Scientist aus Leidenschaft

Herz trifft Hightech: Data Scientist aus Leidenschaft

Wie kann man Produkte gezielter entwickeln? Wie können Fehler in der Produktion dauerhaft behoben werden? Und wie kann der Einsatz diagnostischer Geräte den Kundenbedürfnissen besser angepasst werden? Data Science hilft, diese Fragen zu beantworten.

Anna Osberghaus weiß, wie man Daten ihre Geheimnisse entlockt. Die promovierte Ingenieurin ist seit 2015 in einer Einheit, die für die Entwicklung von Algorithmen und mathematische Unterstützung zuständig ist. Zur Zeit arbeitet sie in der Forschung und Weiterentwicklung eines neuen Systems zum Messen von Glukose im Hospitalbereich. Experten aus den Bereichen Medizintechnik, mathematischer Physik, Modellbildung und Statistik arbeiten bei diesem Projekt unter anderem daran, die komplexen Informationen des Messgerätes in einen informativen Glukosewert zu übersetzen und automatisierte Datenanalysen zu schaffen.

Daten intelligent machen

Daten fallen in der heutigen Zeit massenweise an. Aber alleine bringen sie nicht viel, man muss ihnen die Informationen entlocken. Hier kommen Experten wie Anna Osberghaus ins Spiel. Die Datenwissenschaftler bringen Ordnung in riesige Datenmengen.

Mit einem eigenen “Werkzeugkoffer” können die Experten selbst in großen und komplexen Datensätzen, Zusammenhänge erkennen. Mit klassischen Methoden blieben diese im Verborgenen. Forschungs- und Entwicklungseinheiten beschäftigen aus diesem Grund immer häufiger Experten - denn ohne sie bringt Data Science nichts.

Die Analyse von Daten ist die Basis, um stetig bessere Produkte zu entwickeln. Data Science hilft in gewissem Maße dabei, zukünftige Entwicklung vorherzusagen und zu verstehen, wie Prozesse funktionieren. Dank Data Science-Methoden basieren Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein echter Gewinn!

Data Science hat keine Zauberstäbe

Datenanalysen werden heute von unzähligen Tools angeboten. Kritisch sieht Anna Osberghaus dabei den unqualifizierten Gebrauch dieser Software, der die Qualität der Analysen gefährden könne. „Data Science verfügt über mächtige Werkzeuge, aber keine Zauberstäbe. Die Qualität des Ergebnisses hängt nicht vom Werkzeug sondern vom Nutzer ab “, meint Osberghaus. Unerlässlich sind in ihren Augen daher gut qualifizierte Leute, die mit den Werkzeugen umgehen und fundierte Aussagen treffen können. Ein Data Scientist müsse Geschick beweisen und in der Lage sein, die umfangreichen und mehrdimensionalen Daten geeignet darzustellen um Licht ins Dunkel des Datendschungels zu bringen.

Anna Osberghaus liebt ihre Arbeit, bei der Daten die zentrale Rolle spielen. „Für eine datenbasierte Entscheidung arbeiten alle im Team Hand in Hand zusammen, formulieren die Frage und besorgen die nötigen Daten: jede Disziplin bringt ihre Informationen und ihr Können ein, sodass sich ein ganzes Bild ergibt und gemeinsam die Entscheidung getroffen und getragen werden kann“, begründet die junge Datenwissenschaftlerin ihre Leidenschaft.

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