Roche und das Gesundheitsministerium von Gabun vereinbaren Partnerschaft zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Roche hat vor kurzem die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Regierung von Gabun bekannt gegeben, die Patienten in dem afrikanischen Land den Zugang zu Krebsmedikamenten erleichtern würde. Die Vereinbarung stützt sich auf das bestehende nationale Krebsprogramm, das 2006 vom Gesundheitsministerium geschaffen wurde.

Unterzeichnung der Absichtserklärung in Gabun
Peter Hug besichtigt das Libreville Cancer Institute
Peter Hug bei den Feierlichkeiten anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung

Als Vorreiter bei der Krebsbekämpfung in Zentralafrika hat Gabun verschiedene landesweite Initiativen gestartet, um die Behandlungsoptionen für Krebspatienten zu verbessern. Dazu gehört die Gründung des Libreville Cancer Institute. Die jüngste Übereinkunft mit Roche eröffnet diesen Bestrebungen eine neue Dimension. Die Vereinbarung sieht ein Zugangsprogramm vor, das einkommensschwachen Patienten die Behandlung mit Roche-Krebsmedikamenten. Im Rahmen der Absichtserklärung wird Roche auch das Bewusstsein für Krebs fördern, die Krankheitsdiagnose verbessern und medizinische Fachkräfte schulen - alles entscheidende Faktoren für eine erfolgreichere Behandlung.

«Eine verbesserte Versorgung ist wichtig für Krebspatienten in Gabun. Dank dieser Vereinbarung können deutlich mehr Patienten mit Medikamenten behandelt werden, die ihr Leben verbessern», erklärt Peter Hug, Leiter der Region EEMEA. Hug hatte die Absichtserklärung mit Paul Biyoghe, dem Ersten Vizepremierminister und Minister für Gesundheit, Soziale Sicherung und Solidarität von Gabun, in Libreville unterzeichnet. Er ergänzt:«Der Zugang zu Medikamenten allein genügt nicht. Deshalb beinhaltet diese Partnerschaft eine Verpflichtung von Roche, das Bewusstsein insgesamt, die Diagnose und die Ausbildung medizinischer Fachkräfte zu verbessern.»

In Afrika werden jährlich schätzungsweise über 847 000 neue Krebsfälle diagnostiziert. Über 591 000 sterben an ihrer Krankheit.

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