Mit gutem Beispiel voran

Lance Little, Leiter Roche Diagnostics Asien Pazifik (APAC): «Wir brauchen mehr junge Talente in der Diagnostik, die die Zukunft des Gesundheitswesens gestalten wollen. Als Marktführer in der Diagnostik haben wir auch die Aufgabe,in die Entwicklung derjenigen zu investieren, die eine Karriere in diesem Bereich anstreben. Die grossartige Zusammenarbeit zwischen Roche und der Auckland University of Technology könnte auch in anderen Ländern Vorbild für Partnerschaften zwischen Universitäten und Industrie sein.»

«Ein perfektes Team»

Mit Unterstützung von Roche Diagnostics modernisieren Universitäten in den USA, Irland und Neuseeland die Ausbildung in der Labormedizin.

Wandel liegt in der Luft. In den Strassen der Dubliner Altstadt, in Phoenix in der Wüste von Arizona und in der florierenden, multikulturellen Stadt Auckland in Neuseeland – weltweit setzen Universitäten auf die biomedizinische Diagnostik als Studienfach von wachsender Bedeutung. Mithilfe von Roche können diese Studienprogramme die Kompetenz des Weltmarktführers in der In-vitro-Diagnostik nutzen.

Es besteht wachsender Bedarf an qualifizierten Akademikern, die innovativ sind.
Aoife MacCormac, vom Biomedical Diagnostics Institute der Dublin City University (DCU)

Im September 2014 begrüssten die Arizona State University (ASU) und die DCU die ersten Studierenden der neuen International School of Biomedical Diagnostics, die einen internationalen Master of Science (M.Sc.) in biomedizinischer Diagnostik anbietet. Dieses Studienprogramm trägt massgeblich dazu bei, die Diagnostik als eigene Studienrichtung zu etablieren.

Professor George Runger, Leiter des Departements für Biomedizinische Informatik am ASU College of Health Solutions: «Das Programm verschafft Studierenden einen breiteren Zugang zur biomedizinischen Diagnostik und ermöglicht es ihnen, in ihrer Karriere mehr und grössere Verantwortung auf diesem Gebiet zu übernehmen.» Die Diagnostikbranche wird von Absolventen profitieren, die besser verstehen, wie Diagnostika entwickelt werden und welchen medizinischen Nutzen sie haben.

Die eingeschriebenen Studierenden absolvieren ein gemeinsames Studium mit Seminaren beider Universitäten. Zu diesem «integrierten» Lernmodell gehören Präsenzveranstaltungen, doch kann das Studium auch komplett online absolviert werden. Studierende nehmen an Forschungs- oder Industrieprogrammen teil und sammeln Erfahrungen in Praktika. Die ersten Teilnehmenden setzen sich aus Studienabsolventen und Berufspraktikern zusammen, die bereits in der Branche arbeiten und sich beruflich weiterentwickeln wollen.

Die vier Kernbereiche des Studiums der biomedizinischen Diagnostik sind: Technologie, Wissenschaft, Geschäft sowie Anwendung der Diagnostik.

Die Zusammenarbeit der beiden Universitäten ergab sich aus der Notwendigkeit für akademische Institutionen, mit der dynamischen Entwicklung in der Diagnostik Schritt zu halten. Laut ASU-Präsident Michael Crow ist Roche Tissue Diagnostics/Ventana Medical Systems ein wichtiger Partner des neuen Studienprogramms.

«Dies ist ein Paradebeispiel für den globalen Wandel der Hochschulbildung durch neue technologiegetriebene Kooperationen», so Michael Crow. DCU-Präsident Brian MacCraith teilt diese Ansicht.

Die Zusammenarbeit mit Industriepartnern ermöglicht uns, topaktuelle Programme anzubieten.
Brian MacCraith

«Die Bündelung der Kompetenzen und des geografischen Kontexts von ASU und DCU sowie die Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie Ventana versetzen uns in eine starke Position, um Studienprogramme anzubieten, die stets topaktuell sind», erklärte Präsident MacCraith.

Mit Unterstützung von Ventana konnten die Universitäten den Studienplan erweitern, um aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Branche zu entsprechen.

Verbindung von Hochschule und betrieblichem Arbeitsplatz

Tausende von Kilometern entfernt, in Neuseeland, hat die Auckland University of Technology (AUT) das AUT Roche Diagnostics Laboratory eingeweiht. Es ermöglicht Studierenden und Doktoranden eine intensive praktische Ausbildung in einem neuen, eigens errichteten cobas Labor auf dem Campus.

«Als ich vor etwa einem Jahr eine Partnerschaft mit der Industrie ins Auge fasste, erschienen mir AUT und Roche Diagnostics als ein perfektes Team, weil wir unseren Studierenden nur das Beste bieten wollen», so Dr. Fabrice Merien, Dozent für Immunologie an der AUT, an der offiziellen Eröffnungsfeier des Labors. Dr. Fa-brice Merien leitet auch das Roche Diagnostics Laboratory.

An der Universität ist man davon überzeugt, dass die im Labor gesammelten Erfahrungen den Studierenden den Einstieg und das Vorankommen in der klinischen Diagnostik erleichtern werden. Potenziellen Arbeitgebern können sie mitteilen, mit welchen Geräten sie bereits gearbeitet und welche Tests sie durchgeführt haben. Die Gerätesysteme im cobas Labor werden sowohl in der Forschung als auch in der Lehre an der AUT eingesetzt.

Lance Little, Leiter von Roche Diagnostics Asien Pazifik (APAC), steht fest hinter dem Projekt. Er ist überzeugt, dass es die Aufgabe des Weltmarktführers in der Diagnostik ist, «in die Entwicklung von Talenten zu investieren, die eine Karriere in der Labormedizin anstreben».

Little weiter: «Die Diagnostik ist der Schlüssel zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung. Die praktische Erfahrung in einem modernen Labor gewährleistet, dass die Studierenden vom ersten Tag an wertvolle praktische Erfahrungen ins Berufsleben mitbringen. Sie können zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung beitragen und das Leben von Patienten verbessern.

Lara Hashimoto, General Managerin, Roche Diagnostics Neuseeland, ist ebenfalls überzeugte Verfechterin des Projekts. «Roche Diagnostics liegt viel daran, dass die zukünftigen Vertreter der Labormedizin möglichst gut für das Berufsleben gerüstet sind. Die Forschung im neuen Labor wird im Bereich des Erregernachweises weltweit führend sein», so Hashimoto bei der Einweihung. «Für die Studierenden hoffe ich, dass sie erkennen, wie wichtig die medizinische Laborwissenschaft ist, denn sie spielen eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen von Neuseeland.

An der Eröffnungsfeier bezeichnete AUT-Student Hau Qiao das modulare cobas System als «phantastisch». «An anderen Unis gibt es diese Einrichtung nicht», fügte AUT-Kommilitone King Ting Yik hinzu, der sein Bachelor-Studium in Medizinwissenschaft absolviert. «Das ist eine gute Vorbereitung auf meinen Einstieg ins Labor.

Die Partnerschaft zwischen Roche und der AUT hat für Lance Little auch persönliche Bedeutung. Er studierte Biomedizin an der AUT, und das Studium bei bedeutenden Professoren, die aus der Industrie kamen, war die solide Basis für seine Karriere – zuerst im Krankenhaus und später in der Industrie. «Allen, die sich für eine Karriere in der Diagnostik entscheiden, möchte ich klarmachen, welche Werte sie für das Gesundheitswesen und die Gesellschaft schaffen, und sie ermuntern, sich für die Branche stark-zumachen», erklärte er. «Die Kooperation zwischen Roche und der AUT ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir dies erreichen können.

Dr. Fabrice Merien, Leiter des Roche Diagnostics Laboratory an der Universität von Auckland, ist von den Vorteilen der Partnerschaft zwischen Industrie und Universität überzeugt.
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Die Zusammenarbeit zwischen der Dublin City University und Ventana unterstützt die Ausbildung auf dem Gebiet der Labormedizin, um gegenwärtigen und künftigen Ansprüchen gerecht zu werden.
Die Zusammenarbeit zwischen der Dublin City University und Ventana unterstützt die Ausbildung auf dem Gebiet der Labormedizin, um gegenwärtigen und künftigen Ansprüchen gerecht zu werden.

Tags: Nachhaltigkeit, Gesellschaft, Menschen