Marathon-Mann sammelt für einen guten Zweck

Roche UK: Gary Chalkley und 40 Kollegen meistern Extremdistanz für guten Zweck

Die NASA zeichnet Astronauten, die in über 80 km Höhe geflogen sind, mit ‹Astronautenflügeln› aus. Gary Chalkley von Roche UK nahm dies zum Anlass, am 5. Juni in knapp mehr als 11 Stunden 80 km auf dem Laufband zu joggen, um für die Charity of the Year – Medical Detection Dogs – Geld zu sammeln. Unterstützt wurde Chalkley von 40 Kollegen, die sich auf zwei Ergometern abwechselten. Gemeinsam legten sie 480 km zurück und knackten somit die Zielmarke von 386 km, der Distanz von der Erde zur Internationalen Raumstation ISS. Bisher wurden schon mehr als 3700 Britische Pfund gespendet.

Chalkley ist IT End User Specialist und hat ein Faible für Extremläufe und wohltätige Zwecke. Er macht jedes Jahr bei einer Charity-Challenge mit. Dieses Jahr entschloss er sich, die Charity of the Year von Roche UK zu unterstützen. Dazu sagt er ganz sachlich: «Es ist gut, einen Anlass zu haben, mit dem man etwas verbinden kann. Ich hatte eine ungefähre Vorstellung, was für eine Distanz ich schaffen könnte, und die 80 km standen in Verbindung zur NASA. Es war immer schon eine Gruppenaktivität mit Radfahrern geplant, und so entschlossen wir uns zur Distanz zwischen Erde und ISS».

Alles in 11 Stunden

So stieg Chalkley am 5. Juni um 6 Uhr morgens im Ausstellungsbereich von Roche Welwyn auf das Laufband. Die ersten zwei Radfahrer starteten um 8 Uhr, alle dreissig Minuten wurde gewechselt. Chalkley lief fast ohne Unterbrechung und absolvierte die 80 km in 11 Stunden und 26 Minuten. "Letztendlich waren es wohl eher 11 Stunden. Ab und zu habe ich eine Pause eingelegt,  Schuhe und Socken gewechselt, einen Snack gegessen, mich um Blasen gekümmert, bin auf die Toilette gegangen und manchmal ist mir schlecht geworden", erinnert er sich.

Langstreckenläufe sind nichts Neues für Chalkley. Er hat bereits zu Schulzeiten mit dem Joggen angefangen. 2004 nahm er in Nordschweden sogar an einem Charity-Schlittenhundrennen teil. Für das Event im Juni musste er sich nicht besonders vorbereiten: Im April hatte er noch den Greater Manchester Marathon absolviert, im Mai den Milton Keynes Marathon. Davor nahm er am Prag-Marathon, Barcelona-Marathon und dreimal am 24-Stunden-Lauf (einmal Belfast und zweimal Tooting Bec in London) teil.

Und wie schafft er das alles? "An dieser Stelle muss ich meinen Kollegen danken, dass sie für meine verrückten Ideen Verständnis haben und mich unterstützen, und auch meiner Freundin Emma, die bei den Marathons und 24-Stunden-Events immer dabei ist".

Mit Spass dabei

"Ich versuche, montags bis donnerstags zu laufen und am Wochenende eine längere Strecke einzulegen. Pausen sind allerdings genauso wichtig, und man muss auf seinen Körper hören. Es gibt eine kleine Laufgruppe bei Roche, und manchmal schaffen wir es, mittags eine Runde zu drehen. Es macht mir Spass, sowohl mit absoluten Neulingen als auch mit erfahreneren Läufern zu trainieren. Ich lerne immer etwas dazu und freue mich, Hilfe und Rat geben zu können", erzählt er Roche.

Über seine Arbeit sagt er: "Ich habe immer für Roche gearbeitet. Ich bin von der Schule abgegangen und habe 1987, einen Monat vor meinem 17. Geburtstag, hier angefangen. In dieser Zeit war ich immer in der IT tätig".

Was kommt als Nächstes? Geplant sind 160 km in 24 Stunden. Chalkley weiss, dass es schwer wird, aber wenn es eine Herausforderung und einen guten Zweck gibt, sagt er gerne "Ja!".

Tags: Nachhaltigkeit, Philanthropie, Gesellschaft, Menschen