Einen echten Unterschied machen

Roche Griechenland spendet Medikamente für nicht versicherte Patienten

Für ein Land mit ernsten wirtschaftlichen Problemen konnte diese Geste von Roche zu keinem besseren Zeitpunkt kommen – und für arbeitslose oder nicht versicherte Patienten konnte sie nicht früh genug kommen. In einer bedeutsamen Vereinbarung mit der griechischen Regierung kündete Roche Pharma Griechenland im April Medikamentenspenden im Wert von zwei Millionen Euro an, um Unversicherten zu helfen, denen der Zugang zu den besten Behandlungsmöglichkeiten fehlt.

Die Spenden des «Support Program for Uninsured Patients» sind entweder für öffentliche Krankenhäuser vorgesehen, die im Namen ihrer nicht versicherten Patienten um einen Zuschuss bitten, oder für die National Bank of Medicines, welche die Bedürfnisse dieser Patienten vertritt. Die Bank wurde auf Initiative der Hellenic Association of Pharma­ceutical Companies und der Medical Association of Athens für diese Zwecke gegründet.

Da helfen, wo es wirklich gebraucht wird

Solche Programme und private Initiativen wurden zuletzt immer dringender. «Die steigende Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren und das stark reduzierte verfügbare Haushaltseinkommen in Griechenland haben zu einem Mangel an medizinischer Versorgung oder zum Ausschluss vieler Betroffener aus dem Gesundheitssystem geführt», so Alexander Zehnder, General Manager von Roche Griechenland.

«Berichten zufolge ist etwa die Hälfte der griechischen Langzeitarbeitslosen nicht krankenver­sichert, weshalb wir das Unterstützungsprogramm für nicht versicherte Patienten lanciert haben. Dies hilft der Regierung bei der schwierigen Umsetzung einer modernen Gesundheitsversorgung», ergänzt er.

Grosse Medikamentenvielfalt

Das Programm umfasst alle Roche-Medikamente, die auf dem griechischen Markt erhältlich sind, z.B. Medikamente für verschiedene Krebserkrankungen (Brust-, Darm-, Lungen und Eierstockkrebs, metastasierendes Melanom, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lymphome und Leukämie) oder moderne Arzneimittel für Entzündungskrankheiten für die Virologie, Transplantationsmedizin und Kardiologie und andere. Erwähnenswert ist, dass bei einem solchen Spendenprogramm erstmals Medikamente für chronische Krankheiten berücksichtigt wurden.

Dieses Programm wurde an einer Pressekonferenz bekannt gegeben, bei der auch Griechenlands Gesundheitsminister, Adonis Georgiadis, anwesend war. Für die Bemühungen von Roche fand er lobende Worte: «Wie wir alle wissen, versucht Griechenland, eine beispiellose Wirtschaftskrise zu überwinden. In so einer Krise sind private Initiativen wie diese nicht nur wichtig, sondern absolut notwendig. Die Krise trifft meist schwächere soziale Gruppen. Auch wenn die Regierung Initiativen ergriffen hat, heisst das nicht, dass nicht auch Handlungsspielraum für private Initiativen bleibt. Programme wie das Support Program for Uninsured Patients von Roche unterstreichen die Bedeutung von Spenden. Das ist auch der Grund, warum das Gesundheitsministerium die Schirmherrschaft für das Programm übernommen hat».

Tags: Nachhaltigkeit, Gesellschaft