Ein Gefühl von Wärme in Israel

  • Amira Lidar, Public Affairs Leader Roche Israel
    Amira Lidar, Public Affairs Leader Roche Israel

Ein besonderer Patientenwunsch führt zu einem Programm für Brustkrebspatientinnen in Israel.

Nachdem sie eine fünfwöchige tägliche Strahlentherapie hinter sich gebracht hatte, wandte sich eine Brustkrebspatientin in Jerusalem mit einer Bitte an ihre Krankenschwester: Ob sie und die anderen Frauen etwas Warmes zum Überziehen bekommen könnten, da sie den Weg vom Umkleide- zum Bestrahlungsraum halbnackt zurücklegen müssen?

Das war der Startschuss zum «Pink Scarves»-Programm im Hadassah Medical Center im letzten Jahr, das nun auf fünf weitere Therapiezentren ausgeweitet wird. «Es war eine einfache Bitte, die unsere Pharma-Aussendienstler an uns herantrugen. Den Patientinnen ist sie aber ein wirkliches Anliegen», sagt Amira Lidar, Leiterin Public Affairs von Roche Israel. «Seit dem Start im Juli letzten Jahres haben wir 300 Schultertücher verteilt. Wir möchten dieses Programm fortsetzen, da Brustkrebspatientinnen bei der Strahlenbehandlung immer dieses Bedürfnis haben werden. In den Bestrahlungszentren ist es kalt, das betonen die Frauen immer wieder». Sie ergänzt: «Tatsächlich geht es um mehr als Schultertücher. Sie sind fast so gross wie eine Decke und pinkfarben, um dem ganzen Therapiebereich Wärme und Optimismus zu verleihen.»

Ein einfaches Programm

Das Programm funktioniert ganz einfach. Zu Beginn der Therapie wird jede Frau vom vorbereitenden Techniker eingeladen, ein kleines Präsent abzuholen. Sie erhält ein Täschchen mit dem Tuch sowie einer Karte, die Informationen und Links zur Website der Israeli Cancer Association und von Roche sowie zum «Roche Reaches Out»-Programm enthält.

Diese einfache Massnahme von Roche und dem medizinischen Zentrum wurde von den Patientinnen, die andernfalls der Kälte in den Bestrahlungsräumen ausgesetzt wären, dankbar aufgenommen. «Es fühlt sich so gut an, dass jemand an uns denkt und dass es etwas gibt, das uns warmhält», schreibt eine Patientin. Eine andere sagt: «Es bewahrt unsere Würde und Intimsphäre und hält uns warm.»

Das Programm wurde auch bei einer Regionaltagung des Pflegepersonals, auf der Internetseite des medizinischen Zentrums und in den lokalen Fernsehsendern begrüsst. «Wir danken Ihnen für die schnelle Reaktion auf den Wunsch des Klinikpersonals und unserer Patientinnen. Das berührt uns alle, und wir hoffen, das Projekt im Sinne unserer Patientinnen fortsetzen zu können», so Oberschwester Ruth Radiano, von der die Idee für das Projekt stammt.

Tags: Zugang zur Gesundheitsversorgung, Nachhaltigkeit, Patienten