Mit Knopf im Ohr zum Erfolg

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Angehende Kaufleute bei Roche lernen mobil mit Smartphone und Tablet.

Im Tram, am Strand oder im Park: Der kleine Flüsterer im Ohr gehört – zumindest bei der Generation der «digital natives» – schon fast zum guten Ton. Diese Tatsache, man mag sie mögen oder nicht, macht man sich auch in der Bildungslandschaft zunutze. Bei Roche setzt man daher vermehrt auf mobiles Lernen mit Smartphone oder Tablet. Mit dem Knopf im Ohr können sich die angehenden Kauffrauen und -männer jetzt beispielsweise intensiv mit der Definition des Begriffs Anlagevermögen oder den Feinheiten des Obligationsrechts auseinandersetzen.

Daniel Reinhard, Leiter der kaufmännischen Ausbildung am Standort Basel und Kaiseraugst, ist begeistert von diesem innovativen Medium: «Der Roche-Slogan ‹a great place to work› gilt auch für unsere Lernenden.

Mit dem mobilen Lernen sind wir auch technisch und methodisch ganz vorne dabei. Es ermöglicht den jungen Leuten, ihren Stoff in einer neuen Lernform zu vertiefen, und dies sogar zeit- und ortsunabhängig.»

Das webbasierte Lernprogramm für PC, Tablet oder Smartphone ist bei den Kaufleuten seit knapp einem Jahr im Einsatz und deckt den gesamten Prüfungsstoff in Wirtschaft und Recht ab. Es enthält 168 Lerneinheiten zum Finanz- und Rechnungswesen, zur Rechtskunde, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Staatskunde sowie zur Wirtschaftsgeografie.

Mit dem mobilen Lernen sind wir auch technisch und methodisch ganz vorne dabei.
Daniel Reinhard

Der gesamte Inhalt – bis auf die abschliessenden Kontrollfragen – steht auch mobil zur Verfügung. Die Lernenden können ihn auf ihr Smartphone oder ihr Tablet herunterladen. Der gesamte Schulstoff kann dabei als E-Learning oder als Hörtext bearbeitet werden.

So werden die Fachinhalte an zahlreichen Praxisbeispielen veranschaulicht, unterstützt von Mindmaps sowie vielen Medienbeiträgen aus Nachrichtensendungen und Wirtschaftsmagazinen des Schweizer Fernsehens SRF. Dabei können sich die Lernenden auch offline mit ihrem Lernstoff befassen. Denn bearbeitete Einheiten werden automatisch abgeglichen, sobald man wieder mit dem Internet verbunden ist.

Reinhard zieht nach den ersten Monaten ein positives Résumé: «Ich bin sehr erfreut dar-über, dass ich meinen Kaufleuten dieses moderne Lernmedium anbieten kann. Dies ist ein weiterer Beitrag dazu, erstklassig ausgebildete Mitarbeitende für eine erfolgreiche Berufslaufbahn in unserem Unternehmen zu erhalten. Zudem wollen wir auch im Ausbildungsbereich als innovativer Lehrbetrieb wahrgenommen werden.

Das sagen die käufmannischen Lernenden

«Ich brauche für meinen Heimweg mit dem Zug etwa eine halbe Stunde. Das ist ideal, um hin und wieder noch etwas für die Schule zu tun. Zusammen mit den Übungen, die man am PC machen kann, ist es für mich eine willkommene Ergänzung und Abwechslung in der Art und Weise, wie der Stoff aufbereitet ist. Vor allem helfen mir die vielen praktischen Beispiele, anhand derer abstrakte Begriffe erläutert werden.» Danny Jost

«Ich weiss nicht, ob man jetzt deswegen in den Prüfungen drei Noten besser abschneidet. Aber es unterstützt beim Lernen und vereinfacht vieles. Die Lehrer haben nicht immer Zeit, alles zwei- oder dreimal zu wiederholen. Hier kann ich mir etwas so oft anhören, bis ich es wirklich verstanden habe.» Gloria Giacomini

«Zugegeben, ich konzentriere mich nicht immer 100-prozentig auf den Text und höre manchmal auch unbewusst zu. Aber es bleibt trotzdem etwas hängen. Am Anfang kannte ich zum Beispiel viele Fachausdrücke aus dem Bereich Wirtschaft nicht. Das Trainingsprogramm hat mir da sehr geholfen. Die SRF-Beiträge werden laufend aktualisiert und sind damit auf neuestem Stand. Das kann ein Buch natürlich nicht bieten.» Katharina Fricker

Tags: Kultur