Roche Türkei sammelt mit Vogelfotografien Geld für Kinder

Lange Zeit fotografierte er Vögel in seiner Freizeit. Er liebte die Natur und die Fotografie an sich. Jetzt kommen seine Fotos bedürftigen Kindern zugute. Ein perfekter Zustand, da sich dies mit seiner Liebe zu Menschen aus aller Welt wunderbar verbinden lässt. Der Fotograf heisst Levent Goksoy und arbeitet für Roche Türkei. Anfang dieses Jahres spendete er seine Vogelfotografien für den Roche Children’s Walk.

Levent ist Aussendienstmitarbeiter und lebt in Malatya, für ihn der perfekte Ort für sein Hobby, «da die Zugvögel diesen auf ihrer Flugroute von Europa nach Asien überqueren. Zudem sind in der Türkei über 470 Vogelarten beheimatet».

Aus diesen Bildschätzen entstand vor einigen Monaten seine erste Ausstellung in Malatya, zu der Roche-Kollegen, unter anderem via E-Mail, eingeladen waren. Dabei machte ihm Arzum Satir, Corporate Communications Manager Türkei, den Vorschlag, seine Fotografien in der Zentrale von Roche Türkei auszustellen und dem Children’s Walk zugutekommen zu lassen.

Für die Kinder

«Ich habe 47 Fotos mit verschiedenen Vögeln gezeigt und 30 gedruckte Versionen im Istanbuler Büro ausgestellt. Sie wurden für gemeinnützige Zweck verkauft», so Levent zu myRoche. Dies brachte dem Fotokünstler, der sein Handwerk seit Sekundarschulzeiten stets verfeinert hat und seine erste Kamera von seinem Taschengeld kaufte, grosse Zufriedenheit.

Arzum Satir ergänzt: «Als wir von Levents erster Ausstellung hörten, war unser Interesse an seiner Arbeit geweckt, und wir wollten alle Mitarbeitenden daran teilhaben lassen. Dazu war es ein perfektes Timing, da der Children’s Walk unmittelbar bevorstand. So entschlossen wir uns, eine Ausstellung mit einer Spendenaktion zu verknüpfen. Die Ausstellung fand in der Istanbuler Zentrale grosse Beachtung, und fast alle Fotografien wurden verkauft».

Motive und Träume

Levent investiert viel Zeit in sein Hobby, in der Regel jedes Wochenende mehrere Stunden. «Ich gehe am liebsten allein, da man bei Vögeln sehr leise und vorsichtig sein muss. Es gab Tage, an denen ich fünf Stunden warten musste, bis ich ein Foto schiessen konnte. Aber es lohnt sich», sagt er. Als Single habe ich es natürlich einfacher!

Bislang hat er sich nur auf Vogelarten in der Türkei konzentriert. Eines Tages aber will er sich aufmachen, um die Schneeeule zu finden, die in der Türkei noch nicht beobachtet wurde, wie auch den Zwergschnäpper, der dort zwar gesichtet, aber noch nicht fotografiert wurde.

Neben seinen gefiederten Freunden hat er einen weiteren grossen Traum. «Mein Traum ist, durch die Welt zu reisen und die Menschen der jeweiligen Länder zu fotografieren. Ich werde das Projekt ‹Face of the World› nennen. Menschen gehören seit langem zu seinen Lieblingsmoti­ven, ganz besonders seit dem Tod seiner Mutter, die er verlor, als er erst 13 war. «Wenn ich ge­liebte Menschen fotografieren kann, habe ich das Gefühl, sie unsterblich zu machen», erklärt er.

Tags: Nachhaltigkeit, Philanthropie, Menschen