Roche Partnering unterstützt die Suche nach Innovationen

terne Partnerschaften sind ein Eckpfeiler in der F+E-Strategie von Roche, um neue Ideen in Arzneimittel umzusetzen.

Viele der erfolgreichsten Medikamente von Roche sind aus ebensolchen Partnerschaften hervorgegangen. Fast 40% unserer Pharma-Verkäufe entfallen auf gemeinschaftlich entwickelte Arzneimittel, und über ein Drittel aller neuen Präparate unserer Pipeline stammen aus externen Kooperationen. Roche Partnering (RP) unterhält derzeit rund 190 Allianzen rund um den Globus.

Wie aber findet Roche vielversprechende neue Moleküle? Und wie kommen Partnerschaften mit deren Entwicklern zustande? Unsere RP-Teams folgen dem Grundsatz, nach Partnern zu suchen, die unser internes Know-how stärken oder ergänzen, und gleichzeitig offen zu bleiben für überzeugende neue Ansätze, die sich gut in unsere F+E- und Pharma-Strategie einfügen. RP ist aber nicht nur auf der Suche nach neuen Medikamenten, sondern evaluiert auch Verabreichungssysteme, Technologieplattformen und sogar gentherapeutische Transfersysteme.

Roche hat eine starke Erfolgsgeschichte mit erfolgreichen Partnerschaften. Wir sind Partner der Wahl für Biotechnologieunternehmen und Forschungseinrichtungen in aller Welt. Partner schätzen vor allem unsere wissenschaftliche Exzellenz, unsere weltweit führende Position in den Bereichen Pharma und Diagnostics, unsere Flexibilität bei der Strukturierung von Kooperationen, unsere weltweite Vermarktungsexpertise sowie unsere hochmodernen Produktionseinrichtungen.

Wir sind ein hoch geschätzter Partner in unserer Branche. In einer kürzlich publizierten Umfrage bekleidete Roche den Spitzenplatz als beliebtester Kooperationspartner im biomedizinischen Bereich. Dies ist ein grosser strategischer Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen.
Christoph Franz, Präsident des Verwaltungsrats von Roche.

Unsere kombinierte Expertise sowohl in der Arzneimittelentwicklung wie auch der Diagnostik, hat eine Schlüsselrolle darin gespielt, bei der 2015 geschlossenen strategischen Partnerschaft zwischen Foundation Medicine, Inc. (FMI), und Roche.

FMI, mit Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts (USA), ist auf die Erstellung detaillierter Genomdaten von Krebserkrankungen spezialisiert. Das Ziel ist, Ärzten klinisch wertvolle Informationen bereitzustellen und Patienten eine möglichst wirksame Behandlung zu ermöglichen. Mittels DNA-Sequenzierung der nächsten Generation hat FMI schon Profile der Krebsgenome von mehr als 43 000 Patienten erstellt. Mit dem Interactive Cancer Explorer bietet FMI zudem datenbasierte Dienste für Ärzte, indem die Genomprofile von Tumoren mit den Behandlungsergebnissen der betreffenden Patienten verknüpft werden.

Jason Coloma

«Diese Art von molekularen Informationen wird unsere Strategie der personalisierten Medizin weiter vorantreiben. Mit ihrer Hilfe können wir Diagnostika und Therapien besser auf die Patienten abstimmen», erklärt Jason Coloma, Leiter des Partnering-Teams für Onkologie und Krebsimmuntherapie.

Bei Infektionskrankheiten, einem weiteren unserer Schwerpunktbereiche, entwickelt Roche gemeinsam mit Fedora Pharmaceuticals und Meiji Seika Pharma einen Präparatekandidaten, der arzneimittelresistente Bakterien bekämpft.

Christopher G. Micetich, CEO of Fedora

Nachdem mehrere Unternehmen grosses Interesse an einer Allianz mit Meiji und Fedora gezeigt hatten, entschieden sich diese Firmen für Roche als Entwicklungspartner für ihr neues Medikament. «Die Kooperation mit Fedora und Meiji passt gut in unsere Strategie zur Entwicklung der nächsten Generation innovativer Antibiotika », erklärt Lesley Bester, RP Director of Global Business Development im Partnering-Team für Infektionskrankheiten und Immunologie.

Da solche Allianzen oft über viele Jahre Bestand haben, ist RP bestrebt, starke Beziehungen zu den Partnern aufzubauen und zu pflegen. «Wenn Roche mit Partnern zusammenarbeitet, ist die Kooperationsvereinbarung nur der erste Schritt. Das Ziel ist immer, neue Medikamente für Patienten zu entwickeln», erklärt Sophie Kornowski-Bonnet, Leiterin Roche Partnering und Mitglied der Konzernleitung von Roche.

Tags: Kooperationen, Innovation, Gesellschaft