Medienmitteilung

Basel, 27. Oktober 2017

ECTRIMS-Kongress: Neue Daten zu OCREVUS (Ocrelizumab) verbessern das klinische Verständnis der Progression bei multipler Sklerose

  • Daten zeigen, dass OCREVUS das Fortschreiten der Behinderung unabhängig von der Schubaktivität (PIRA) bei Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose (RMS) signifikanter reduziert als Rebif (Interferon beta-1a)
  • Daten belegen den Nutzen der ersten Methode zur automatischen Erkennung und Charakterisierung von sich langsam entwickelnden Läsionen (SELs) als mögliche Messgrösse für die chronische Krankheitsaktivität im Gehirn mittels MRT
  • Neue Resultate der FLOODLIGHT-Studie zeigen, dass eine Smartphone-basierte Überwachung der Krankheitsprogression klinische Tests ergänzen kann, wie zum Beispiel der Hand-/Arm-Funktion und des Gehvermögens

Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) stellt heute auf dem siebten gemeinsamen Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) und des Americas Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ACTRIMS) in Paris, Frankreich, neue Daten zu OCREVUS® (Ocrelizumab) vor. Die Daten zeigen klinische Fortschritte in der Messung der Krankheitsaktivität und des Fortschreitens der Behinderung bei schubförmiger und progredienter multipler Sklerose (MS) durch die Erforschung neuer Endpunkte und genauerer Überwachungsmethoden.

Eine Post-hoc-Analyse ergab, dass OCREVUS den Anteil von RMS-Patienten mit einem Fortschreiten der Behinderung unabhängig von der Schubaktivität (Progression Independent of Relapse Activity, PIRA) verglichen mit Rebif® (Interferon-beta 1a) signifikant reduziert. Dieser Effekt wurde vor allem bei Patienten beobachtet, die aufgrund ihres Ausgangswertes auf der Expanded Disability Status Scale (EDSS) ein erhöhtes Risiko für einen fortschreitenden Krankheitsverlauf hatten. Die Behandlung mit OCREVUS reduzierte gemäss dieser Analyse das PIRA-Risiko nach 12 und 24 Wochen um 25 beziehungsweise 23 Prozent (p=0,008 bzw. p=0,039).

PIRA ist ein neuer MS-Endpunkt zur Messung des Fortschritts von Behinderungen infolge der anhaltenden Krankheitsaktivität bei RMS. Die Daten stammen aus einer Post-hoc-Analyse von über 1600 Patienten, die in den Studien OPERA I und OPERA II für eine Behandlung randomisiert und auf PIRA, gemessen mittels cCDP, beurteilt wurden. Der Parameter cCDP ist eine Messgrösse für das Risiko eines Patienten, dass die körperliche Behinderung fortschreitet, und beruht auf drei Messgrössen der körperlichen Einschränkung – bestätigte Progression der Einschränkung, Gehgeschwindigkeit und Funktion der oberen Extremitäten.

„Diese neuen Analysen von Daten aus den großen kontrollierten Studien mit OCREVUS helfen uns zu verstehen, wie sich die Erkrankung bei schubförmiger MS unabhängig von Schüben entwickeln kann. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf die täglichen Entscheidungen, die gemeinsam mit den Patienten getroffen werden", sagte Professor Ludwig Kappos, Chefarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsspital Basel. "Auch ohne Schübe können Menschen mit RMS eine zugrundeliegende Krankheitsaktivität haben, die zu einer irreversiblen Verschlechterung ihrer Mobilität und der täglichen Lebensqualität führen kann. Diesen Prozess zu erkennen und zu verstehen, unterstützt frühzeitige Hinweise auf eine wirksamere Behandlung.“

Eine Plattformpräsentation, die auch die zugrundeliegende Krankheitsaktivität betonte, zeigte, dass ein neuer Algorithmus mit konventionellen MRT-Daten als ein möglicher Biomarker eingesetzt werden kann, um automatisch Läsionen nachzuweisen, die sich langsam entwickeln (Slowly Evolving Lesions, SELs). Diese können als potenzielle Messgrösse für eine chronische Krankheitsaktivität über akute Läsionen hinaus verwendet werden. Wie gezeigt werden konnte, entwickeln sich SELs unabhängig von akuten Läsionen und führen zu verstärktem fokalem Hirngewebeverlust, der in T1-gewichteten MRT-Aufnahmen als „black holes“ (schwarze Löcher) gemessen wird. Obwohl noch weitere Forschungen erforderlich sind, könnte dieser Algorithmus für den automatischen Nachweis von SELs mittels konventioneller MRT-Aufnahmen des Gehirns als ein Marker für eine chronische Krankheitsaktivität in MS-Läsionen verwendet werden.

„Diese neue Möglichkeit zum Nachweis sowohl einer akuten als auch einer chronischen Krankheitsaktivität mittels konventioneller MRT-Aufnahmen könnte die Überwachung der MS-Progression und die Therapie weiter voranbringen“, erklärte Dr. Stephen Hauser, Leiter des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der OPERA-Studien, Direktor des Weill-Instituts für Neurowissenschaften und Leiter der Neurologieabteilung an der Universität von Kalifornien in San Francisco. „Wir haben zwar gesehen, dass SELs bei allen Verlaufsformen von MS auftreten können, doch unsere Erkenntnisse könnten besonders vielversprechend für Patienten mit PPMS sein, deren fortschreitende Behinderung mit dem Auftreten von SELs im Zusammenhang stehen könnte. Diese Studie unterstreicht auch die Bedeutung weiterer Forschung zu MS, nicht nur zur Entwicklung neuer Medikamente wie OCREVUS, sondern auch um tiefere Einblicke in die grundlegenden Ursachen dieser schweren Erkrankung zu gewinnen.“

Neue Daten aus dem klinischen Studienprogramm FLOODLIGHT zur Beurteilung von sensorbasierten Ergebnissen von einer Reihe von aktiven neurologischen Tests sowie der passiven Überwachung mittels Smartphone werden ebenfalls vorgestellt. Das Tool erfasst einen kontinuierlichen Strom von genauen Daten zur Krankheitsprogression bei MS in der klinischen Praxis. Diese Daten werden mit speziellen Algorithmen und maschinellem Lernen ausgewertet.

Die auf dem ECTRIMS/ACTRIMS-Kongress vorgestellten Daten zeigen, dass die Patienten die FLOODLIGHT-Technologie gut annahmen. Der Smartphone-basierte Kneiftest zur Messung der Hand-/Arm-Funktion kann eine subklinische Einschränkung bei Patienten mit normalem Neun-Löcher-Stifte-Test (9-HPT) erkennen. Die mit einem Smartphone-basierten Test gemessene Wendegeschwindigkeit (U-Turn-Test) korrelierte mit dem Test der 7,5-m-Gehzeit (T25-FW) (p<0,001) und könnte eine subklinische Aktivität bei Patienten messen, die in der Klinik normale Leistungswerte zeigen. Die Daten belegen, dass die FLOODLIGHT-Technik die klinischen Tests ergänzen könnte, um ein vollständigeres und einheitlicheres Bild der Krankheitsprogression von Patienten mit MS zu erhalten.

Darüber hinaus zeigen die Daten der offenen Phase-III-Verlängerung der Studien OPERA I, OPERA II und ORATORIO, die auf dem ECTRIMS/ACTRIMS-Kongress vorgestellt werden, nach wie vor ein vorteilhaftes Nutzen-Risiko-Profil für OCREVUS.

OCREVUS ist bereits in Ländern in Nordamerika, Südamerika, im Nahen Osten, Osteuropa sowie in Australien und in der Schweiz zugelassen.

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Über die Studien OPERA I und OPERA II zu schubförmigen Formen der MS

OPERA I und OPERA II sind randomisierte, doppelblinde, globale, multizentrische Doppel-Dummy-Studien der Phase III, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von OCREVUS (600 mg, verabreicht durch intravenöse Infusion alle sechs Monate) im Vergleich zu Interferon beta-1a (44 µg verabreicht als subkutane Injektion dreimal pro Woche) bei 1656 Menschen mit RMS untersuchten. Im Rahmen der Studien umfasste RMS sowohl schubförmige remittierende multiple Sklerose (relapsing-remitting MS, RRMS) als auch sekundär progrediente MS (SPMS) mit Schüben. In diesen RMS-Studien war der Anteil der Patienten mit schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen und schweren Infektionen in der OCREVUS-Gruppe ähnlich gross wie in der Gruppe unter hoch dosiertem Interferon beta-1a.

Über die ORATORIO-Studie zur primär progredienten MS

ORATORIO ist eine randomisierte, doppelblinde, globale, multizentrische Phase III-Studie, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von OCREVUS (600 mg als intravenöse Infusion alle sechs Monate, verabreicht in zwei getrennten 300-mg-Infusionen im Abstand von zwei Wochen) im Vergleich zu Placebo bei 732 Menschen mit PPMS untersuchte. Der verblindete Behandlungszeitraum der ORATORIO-Studie wurde fortgesetzt, bis alle Teilnehmer mindestens 120 Wochen OCREVUS oder Placebo erhalten hatten und in der Studie insgesamt eine vorgegebene Anzahl von Ereignissen für ein bestätigtes Fortschreiten der Behinderung erreicht war. In dieser PPMS-Studie war der Anteil der Patienten mit unerwünschten und schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen in der OCREVUS-Gruppe ähnlich gross wie in der Placebo-Gruppe.

Über multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, bislang unheilbare Erkrankung, von der geschätzt 2,3 Millionen Menschen weltweit betroffen sind.1,2 MS wird durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht, das die Isolations- und Stützschicht um die Nervenzellen (Myelin- oder Markscheide) im Gehirn, im Rückenmark und im Sehnerv angreift. Dies führt zur Entzündung und irreversiblen Schädigung der betroffenen Nerven. Die Nervenschädigung kann ein breites Spektrum von Symptomen, wie z. B. Muskelschwäche, Erschöpfung und Sehstörungen, verursachen und schliesslich zu Behinderungen führen.3,4,5 Bei den meisten Patienten mit MS treten die ersten Symptome im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf. Die Erkrankung ist daher die Hauptursache für nicht traumatisch bedingte Behinderungen bei jüngeren Erwachsenen.6

Die schubförmig-remittierende MS (RRMS) ist die häufigste Form der Erkrankung. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Phasen, in denen neue Symptome auftreten oder die Symptome sich verschlimmern (Schübe), mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome nachlassen.7,8 Bei rund 85 Prozent der Patienten lautet die Erstdiagnose RRMS.9 Bei den meisten Patienten mit RRMS geht die Erkrankung schliesslich in die sekundär progrediente Form von MS (SPMS) über, bei der die Behinderung kontinuierlich fortschreitet.9 Unter die schubförmige MS (RMS) fallen Patienten mit RRMS und Patienten mit SPMS, bei denen nach wie vor Schübe auftreten. Die primär progrediente MS (PPMS) ist eine schwere Form von multipler Sklerose, die durch einen kontinuierlich fortschreitenden Verlauf ohne akute Schübe oder Phasen mit nachlassenden Symptomen (Remissionen) gekennzeichnet ist. Bei rund 15 Prozent der Patienten mit MS wird die primär progrediente Form der Erkrankung diagnostiziert.9

Die Krankheitsaktivität – Entzündung im Nervensystem und dauerhaftes Absterben von Nervenzellen im Gehirn – besteht bei Patienten mit allen Formen von multipler Sklerose, auch wenn keine klinischen Symptome erkennbar sind oder die Symptome scheinbar nicht fortschreiten.10 Ein wichtiges Ziel der MS-Therapie ist die möglichst schnelle Reduktion der Krankheitsaktivität, um das Fortschreiten der Behinderung aufzuhalten.11 Trotz der verfügbaren krankheitsmodifizierenden Therapien zeigen viele Patienten mit RMS nach wie vor eine Krankheitsaktivität und eine fortschreitende Behinderung.

Über OCREVUS (Ocrelizumab)

OCREVUS ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der selektiv und gezielt gegen CD20-positive B-Zellen gerichtet ist. CD20-positive B-Zellen sind spezielle Immunzellen, die vermutlich wesentlich zur Schädigung der Myelinscheide (Isolations- und Stützstruktur um Nervenfasern) und der Axone (Nervenzellfortsätze) beitragen. Diese Schädigung der Nervenzellen kann bei Patienten mit multipler Skerose (MS) zu schwerer Behinderung führen. Wie präklinische Studien gezeigt haben, bindet OCREVUS an CD20-Oberflächenproteine, die auf bestimmten B-Zellen exprimiert werden, nicht jedoch auf Stammzellen oder Plasmazellen. Deshalb bleiben wichtige Funktionen des Immunsystems erhalten.

OCREVUS wird alle sechs Monate als intravenöse Infusion verabreicht. Die Initialdosis wird in zwei 300-mg-Infusionen im Abstand von zwei Wochen verabreicht. Die nachfolgenden Dosen werden als einzelne Infusionen von 600 mg gegeben.

Über Roche in der Neurowissenschaft

Die Neurowissenschaften sind ein Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung bei Roche. Das Ziel des Unternehmens ist, Behandlungsmöglichkeiten auf der Grundlage der Biologie des Nervensystems zu entwickeln, um das Leben von Patienten mit chronischen und potenziell verheerenden Erkrankungen zu verbessern. Roche hat über ein Dutzend Prüfmedikamente für Krankheiten wie multiple Sklerose, Alzheimer-Krankheit, spinale Muskelatrophie, Parkinson-Krankheit und Autismus in der klinischen Entwicklung.

Über Roche

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin – einer Strategie mit dem Ziel, jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Roche ist das grösste Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.
Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das neunte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences-Branche im Dow Jones Sustainability Index.

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2016 weltweit über 94‘000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2016 investierte Roche CHF 9,9 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 50,6 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt. Rebif ist eine eingetragene Marke von Merck KGaA und EMD Serono, Inc.

Literatur

  1. Multiple Sclerosis International Federation. (2013). Atlas of MS 2013. Verfügbar unter: http://www.msif.org/about-us/advocacy/atlas/.
  2. National Institutes of Health-National Institute of Neurological Disorders and Stroke. Multiple Sclerosis: Hope Through Research. Verfügbar unter: https://www.ninds.nih.gov/Disorders/Patient-Caregiver-Education/Hope-Through-Research/Multiple-Sclerosis-Hope-Through-Research.
  3. Ziemssen T. (2005). Modulating processes within the central nervous system is central to therapeutic control of multiple sclerosis. J Neurol, 252(Suppl 5), v38-v45.
  4. Hauser S.L. et al. (2012). Multiple sclerosis and other demyelinating diseases. In Harrison’s Principles of Internal Medicine (pp.3395-3409). New York, NY: McGraw Hill Medical.
  5. Hadjimichael O. et al. (2007). Persistent pain and uncomfortable sensations in persons with multiple sclerosis. Pain, 127(1-2):35-41.
  6. Multiple Sclerosis International Federation. What is MS? Verfügbar unter http://www.msif.org/about-ms/what-is-ms/.
  7. Lublin F.D., Reingold S.C. (1996) Defining the clinical course of multiple sclerosis: results of an international survey. National Multiple Sclerosis Society (USA) Advisory Committee on Clinical Trials of New Agents in Multiple Sclerosis. Neurology, 46(4):907–11.
  8. Lublin F.D. et al. (2014). Defining the clinical course of multiple sclerosis. Neurology, 83(3):278-86.
  9. National Multiple Sclerosis Society. Types of MS. Verfügbar unter http://www.nationalmssociety.org/What-is-MS/Types-of-MS.
  10. Erbayat A, et al. (2013). Reliability of classifying multiple sclerosis disease activity using magnetic resonance imaging in a multiple sclerosis clinic. JAMA Neurol, 70(3):338-44.
  11. MS Brain Health. Time Matters in Multiple Sclerosis. Verfügbar unter http://msbrainhealth.org/perch/resources/time-matters-in-ms-report-may16.pdf.