Materialität

Der intensive Dialog mit unseren Anspruchsgruppen ist wichtig, um deren Erwartungen, Bedürfnisse und Bedenken zu kennen. Wir nehmen ihre Rückmeldungen auf und setzen sie in unserer Strategie und in unserem Tagesgeschäft um und sind so in der Lage, gemeinsam Fragen anzugehen und langfristige Lösungen zu entwickeln. mehr 

Um sicherzustellen, dass die für unsere Anspruchsgruppen wichtigen und für unseren langfristigen Erfolg wesentlichen Themen abgedeckt sind, haben wir auf Konzernebene unter unseren wichtigsten Anspruchsgruppen und in Verbindung mit unserer Strategie eine Materialitätsanalyse durchgeführt. mehr

Zunächst haben wir 2013 einen integrierten Prozess sowie Kriterien für die Aufnahme und deren Beurteilung bei der Materialitätsprüfung definiert. In einem zweiten Schritt holten wir 2014 mit Hilfe interner und externer Quellen wie Kongresse, Interviews und Einzelgesprächen durch Experten von Roche die Rückmeldungen unserer Anspruchsgruppen ein. Auf diese Weise konnten wir die Themen jener Gruppen aufnehmen, die wir für unser Geschäft und den Gesundheitssektor als wichtigste erachten: Patientenorganisationen, Mitarbeitende, Medien, Investoren, Kostenträger, Zulassungsbehörden und Regierungen. Mit Hilfe unseres internen Risikomanagements wurden darüber hinaus für den Konzern wesentliche Risiken und Chancen für das Geschäft identifiziert. mehr

Abschliessend identifizierten wir 21 für uns und unsere wichtigsten Anspruchsgruppen wesentliche Themen mit grosser Bedeutung für einen anhaltenden Erfolg. Diese nahmen wir in unsere Geschäftsprioritäten auf, entwickelten in unseren operationellen Massnahmen konkrete Schritte und Key Performance Indikatoren dazu und messen deren Umsetzung anhand definierter Indikatoren. Der Prozess und die Ergebnisse unserer  Materialitätsanalyse wurden vom Roche Corporate Sustainability Committee und von unserem Chief Executive Officer bestätigt. Wir werden auf globaler und lokaler Ebene im ständigen Kontakt mit den wichtigsten Anspruchsgruppen bleiben. 

Der Patient steht im Mittelpunkt

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung
Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln; Arzneimittelfälschungen

Die Sicherheit der Patienten und die Wirksamkeit unserer Arzneimittel haben für uns höchste Priorität.

Die Fälschung von Arzneimitteln und Diagnostika ist eine strafbare Handlung, die ein erhebliches Risiko für die Sicherheit der Patienten darstellt.

Unsere Position zu Arzneimittelfälschungen

Wir haben einen systematischen Prozess eingeführt, um die Patientensicherheit über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels zu optimieren.

Alle Mitarbeitenden von Roche sind gehalten, Schulungen zu unerwünschten Ereignissen zu absolvieren und jeden Sachverhalt, der die Sicherheit oder Qualität unserer Produkte berührt, sofort zu melden.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir hohe Standards in der Patientensicherheit aufrechterhalten

Unsere Massnahmen gegen Arzneimittelfälschungen beziehen sich auf die Gestaltung, Verpackung und Kennzeichnung unserer Produkte. Gemeinsam mit Behörden arbeiten wir an einem System zur Rückverfolgung von Produkten vom Vertrieb bis zur Apotheke. Wir beteiligen uns an nationalen und internationalen Bemühungen der Branche und von Regierungsstellen, strengere Gesetze zu formulieren, die Durchsetzung zu verbessern, die Bevölkerung aufzuklären und lokale Beamte zu schulen.

Erfahren Sie mehr darüber, was wir tun, um Arzneimittelfälschungen zu verhindern

Weitere Informationen: Jahresbericht 2016

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
  • Entscheidungsträger
  • Investoren
  • Medien

Berichterstattung:

  • Customer Health and Safety (G4-PR1)
  • Product and Service Labeling (G4-PR3)
Sicherheit von Biosimilars

Biosimilars sind keine exakten Kopien innovativer Biopharmazeutika. Wir sind der Auffassung, dass Biosimilars strenge regulatorische und Qualitätsstandards erfüllen müssen, die den für das Originalpräparat geltenden vergleichbar sind. Deshalb arbeitet Roche mit Zulassungsbehörden zusammen und vermittelt das für die Festsetzung der Zulassungsstandards erforderliche Wissen.

Unsere Position zu Biosimilars

2010 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), welchen Nachweis Biosimilars erbringen müssen, um als Nachahmerprodukt für ein biotechnologisch hergestelltes Originalmedikament zu gelten. Die WHO-Empfehlungen wurden inzwischen von vielen, jedoch nicht allen Ländern in die nationalen Zulassungsverfahren für Biosimilars übernommen. Im Sinne der Patientensicherheit sollten unserer Auffassung nach lokale Zulassungsregelungen für Biosimilars an die globalen Standards der WHO angeglichen werden. Roche respektiert die legitimen Interessen von Wettbewerbern. Wir erwarten jedoch, dass sie geltende Gesetze, Bestimmungen und Branchenrichtlinien einhalten, und setzen uns zum Schutz unserer eigenen Produkte und Interessen gegen unlauteren Wettbewerb ein.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir uns mit Anspruchsgruppen für die Entwicklung eines eindeutigen regulatorischen Rahmens für Biosimilars einsetzen

Aspektgrenzen:

  • Investoren
Aufklärung über Krankheiten und deren Behandlung

In enger Zusammenarbeit mit Fachkräften im Gesundheitswesen erstellen wir Informationsmaterial über Krankheiten, Behandlungsoptionen, Sicherheitsbedenken und die richtige Anwendung unserer Produkte.

Wir arbeiten eng mit medizinischen Fachkräften und Patientenorganisationen in Bereichen zusammen, in denen wir über besondere Expertise verfügen und deshalb Hilfestellung und Weiterbildung anbieten können. Wir fördern eine ganze Reihe von Aktivitäten, von Seminaren für Ärzte bis hin zu Workshops und Weiterbildungskursen für Patientenorganisationen

2016 stellten wir Gesundheitseinrichtungen insgesamt 125 Millionen Franken zur Verfügung. 47% dieser Summe wurden für die Fortbildung von medizinischen Fachkräften eingesetzt, 8% für die Aufklärung von Patienten und der Öffentlichkeit.

In Ghana soll ein im Mai 2016 mit dem Gesundheitsministerium geschlossenes Abkommen den Zugang zu Behandlungen von Brustkrebs und viraler Hepatitis verbessern. Es umfasst Aufklärungskampagnen, zum Beispiel für bessere Früherkennung durch Screening, die Einrichtung von zwei Kompetenzzentren, eine bessere Diagnostik in Therapiezentren sowie die Schulung von Fachpersonal. Ausserdem sollen landesweite Behandlungsrichtlinien entwickelt und ein Krebsregister aufgebaut werden, um die Auswirkungen der Krankheit besser zu verstehen.

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
Unterstützung von Patientenorganisationen

Wir fördern Transparenz in unseren Beziehungen zu  Patientenorganisationen, denn sie sind wichtige Partner für Roche. Sie bieten Patienten und Angehörigen ein Forum und gestalten die aktuelle und künftige Gesundheitsversorgung mit. Sie helfen uns, die persönlichen

Herausforderungen im Leben mit einer Krankheit besser zu verstehen. Ausserdem liefern sie uns wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung unserer Produktentwicklung sowie zu klinischen Studienprogrammen.

Jede Unterstützung von Patientenorganisationen erfolgt auf  Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung, die sowohl Zweck und Höhe der finanziellen Unterstützung als auch alle wesentlichen indirekten Zuwendungen festlegt. Im Einklang mit den Branchenrichtlinien veröffentlichen wir alle Informationen über unsere Beziehungen mit Patientenorganisationen.

Unsere Position zur Arbeit mit Patientenorganisationen
Unsere Richtlinien zur Arbeit mit Patientenorganisationen

2016 unterstützen wir Patientenorganisationen mit Zuwendungen in Höhe von insgesamt 28 Millionen Franken: 95% davon entfielen auf finanzielle Beiträge, 4% auf nichtfinanzielle Beiträge und 1% auf Dienstleistungsverträge.

Im März 2016 fand in Kopenhagen, Dänemark, zum neunten Mal die von Roche getragene Veranstaltung International Experience Exchange for Patient Organisations (IEEPO) mit dem Hauptthema Innovation statt. Insgesamt 223 Teilnehmende aus 45 Ländern – die höchste Teilnehmerzahl seit der ersten Veranstaltung – diskutierten unter anderem neue Wege, wie Patienten bei der Bewertung medizinischer Leistungen beteiligt werden können. Ihre Perspektive ist für die Arzneimittelentwicklung, klinische Prozesse sowie Aspekte in Bezug auf den Zugang zur Behandlung enorm wichtig. Daher fördert Roche basierend auf dem IEEPO-Konzept den Erfahrungsaustausch zwischen Patientenorganisationen.

Der Schwerpunkt für Austausch liegt auf länderund regionsspezifischen Themen. So richtete die Region Osteuropa, Nahost und Afrika (EEMEA) 2016 zum zweiten Mal einen Erfahrungsaustausch für Patientenorganisationen in dieser Region aus, und in Lateinamerika fand der erste derartige Workshop zur Gesundheitspolitik statt. Im April erfolgte erstmalig ein Austausch von Organisationen in Ländern südlich der Sahara. In Abidjan, Côte d’Ivoire, kamen hierzu 46 Vertreterinnen und Vertreter von Gruppen aus 11 Ländern zusammen, um unter anderem über strategische Planung, Finanzierung und Kommunikation zu diskutieren.

Roche unterstützt zudem die Fortbildung innerhalb von Patientenorganisationen im Rahmen der Mitgliedschaft in der Europäischen Patientenakademie zu «Therapeutischen Innovationen», dem ersten von Patienten geleiteten Projekt der Europäischen Initiative für Innovative Arzneimittel.

Erfahren Sie mehr zur Förderung von Patientenorganisationen

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen

Exzellenz in der Wissenschaft

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung

Produkteportfolio

Eine starke Pipeline und die kontinuierliche Übernahme von Wirkstoffen in späte Phasen der Entwicklung sind für die Nachhaltigkeit unseres Geschäfts von entscheidender Bedeutung.

Unsere Pipeline

Wir verfügen über eine branchenführende Pipeline, die gegenwärtig 70 neuartige pharmazeutische Wirkstoffe (Phase 1-4).

Im Jahr 2016:

  • investierten wir CHF 9 915 Millionen in Forschung und Entwicklung
  • nahmen 311 726 Patienten aktiv an klinischen Phase 1-4 Studien
  • teilwurden 4 wichtige pharmazeutische und 9 wichtige diagnostische Instrumente und Tests zugelassen

Unser Innovationskonzept beruht auf Vielfalt. Es gibt eindeutige Prozesse für die Weiterentwicklung von Wirkstoffen innerhalb der Pipeline, der mit den Richtlinien zu unseren Ausgaben abgestimmt ist. So entstand ein breites pharmazeutisches Portfolio mit den Schwerpunkten Onkologie, Immunologie, Augenheilkunde, Infektiologie und Neurowissenschaften.

Wir bleiben aber auch flexibel und verfolgen die neuesten Erkenntnisse in den Naturwissenschaften. Die Division Diagnostics verfügt über einen internen Prozess für Investitionen in die richtige Mischung aus Assays, IT und Plattformen zur Erweiterung des Angebots im Bereich Diagnostika. Der Lenkungsausschuss Forschung und Entwicklung prüft regelmässig Optionen für Portfolioerweiterungen sowie die Rentabilität unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Aspektgrenzen:

  • Investoren
Patentpolitik

Wie alle forschenden Unternehmen braucht Roche den Schutz ihrer Patente, um ihre langfristigen Investitionen in die Erforschung neuer medizinischer Lösungen wieder hereinzuholen und weitere Innovationen zu entwickeln. Ohne Patente und Preise, die Anreize für tatsächliche Fortschritte setzen, ist keine Innovation möglich.

Unsere Position zu Patenten und geistigem Eigentum

Wir erkennen an, dass Flexibilität in Bezug auf die Durchsetzung von Patenten in einigen der ärmsten Länder dazu beitragen kann, den Zugang zu Arzneimitteln zu verbessern. Deshalb verzichten wir in den gemäss Definition der Vereinten Nationen am wenigsten entwickelten Ländern beziehungsweise in Ländern mit geringem Einkommen laut Definition der Weltbank auf die Anmeldung oder Durchsetzung von Patenten. Ebenso verfahren wir bei antiretroviralen Medikamenten zur Behandlung von HIV in den Ländern südlich der Sahara, wo mehr als 22,5 Millionen Menschen von HIV/Aids betroffen sind.

Erfahren Sie mehr

Aspektgrenzen:

  • Entscheidungsträger
  • Medien
Datentransparenz bei klinischen Studien

Wir bekennen uns zur Weitergabe von Daten aus unseren klinischen Studien und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Privatsphäre der Patienten nicht verletzt wird und die Vertraulichkeit kommerzieller Informationen gewahrt ist.

Bei Roche sind wir der Auffassung, dass eine qualitativ hochwertige Analyse der Daten aus klinischen Studien durch Wissenschaftler unsere Kenntnisse über unsere Arzneimittel erweitern und Patienten sowie der öffentlichen Gesundheit nutzen kann.

Unsere Selbstverpflichtung zur Weitergabe von Daten aus klinischen Studien

Wir veröffentlichen Resultate unserer klinischen Studien auf Portalen im Internet, in Fachzeitschriften sowie an medizinischen Konferenzen und bei anderen Zusammenkünften.

2013 gaben wir unsere Politik zur Weitergabe von Daten aus klinischen Studien bekannt und begannen damit, auf Anfrage Zugang zu Berichten über unsere klinischen Studien und andere zusammenfassende Berichte zu gewähren. Darüber hinaus starteten wir im Januar 2014 zusammen mit weiteren Unternehmen ein Portal für den Zugang zu Daten pro Patient. Die Anfragen werden von einem unabhängigen Expertengremium geprüft, das über den Zugang zu den Daten mehrerer Unternehmen und Organisationen entscheidet. (www.clinicalstudydatarequest).

Die Roche-Richtlinie zur Weitergabe klinischer

Daten haben wir 2016 überarbeitet. Sie spiegelt nun Änderungen des regulatorischen Umfelds wider und fördert ein besseres Verständnis unseres Ansatzes und unserer Überzeugungen im Hinblick auf die Vorteile der Datenweitergabe. Die Richtlinie enthält zudem eine Übersicht aller unserer Leitprinzipien sowie Details zu den verfügbaren Informationen und Kanälen.

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
  • Entscheidungsträger
  • Medien

Personalisierte Medizin

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung
F+E-Pipelinestrategie und personalisierte Medizin

Personalisierte Medizin heisst, Behandlungen auf bestimmte Patientenorganisationen zuzuschneiden. Ärzte können jene Patienten ermitteln, die am wahrscheinlichsten von einem Arzneimittel profitieren werden, und Gesundheitssysteme können so ihre Ressourcen effektiver einsetzen.

Mit unseren kombinierten Stärken in den Bereichen Pharma und Diagnostik und unserer ausgewiesenen Expertise in der Molekularbiologie sind wir besser als alle anderen Unternehmen für die personalisierte Medizin gerüstet.

Erfahren Sie mehr über die personalisierte Medizin bei Roche

Unser Ergebnis von 2016 spiegelt den gestiegenen Anteil der personalisierten Medizin wider: Gegenwärtig entfallen 28% der Verkäufe der Division Pharma auf Produkte mit zugelassenen diagnostischen Begleittests.

2015 gab Roche eine Kooperationen mit Foundation Medicine und Flatiron Health bekannt und damit ein weiterer wichtiger Meilenstein, um die personalisierte Medizin voranzutreiben. Dank qualitativ hochwertiger Daten und fortschrittlicher Analytik kann die Entwicklung von Medikamenten und die Qualität von Behandlungsentscheidungen wesentlich verbessert werden.

Wie wir personalisierte Medizin Wirklichkeit werden lassen

Aspektgrenzen:

  • Investoren

Zugang zur Gesundheitsvorsorge

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung
Nachhaltige Gesundheitsversorgung

Seit mehr als 110 Jahren trägt Roche massgeblich zur Verbesserung der globalen Gesundheitsversorgung bei, durch Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und diagnostischer Tests, die gegenüber den aktuell erhältlichen Produkten eine deutlich bessere Therapie ermöglichen. Unser Ziel ist es, nachhaltige Werte zu schaffen, indem wir die Gesundheit verbessern und einen klaren medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen für die Gesundheitssysteme und die Gesellschaft insgesamt erbringen.

Unser Ansatz in der Nachhaltigkeit

Wir nutzen Innovationen in der Wissenschaft, um die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Diagnostika voranzutreiben, die Lösungen für einige der dringendsten medizinischen Bedürfnisse bieten. Gleichzeitig wollen wir ein nachhaltiges Wachstum und eine Wertsteigerung für unsere Anspruchsgruppen schaffen, seien es Mitarbeitende, Investoren, die Gesellschaft oder Patienten.

Als weltweit grösstes biopharmazeutisches Unternehmen und führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika ist Roche bestens positioniert, einen nachhaltigen Wert zu schaffen – mit Produkten und Dienstleistungen, die Leben retten oder zumindest die Lebensqualität deutlich steigern, indem sie helfen, Krankheiten nachzuweisen, korrekt zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln.

Ziel von Roche ist es, ein nachhaltiges Wachstum und eine Wertschöpfung zu schaffen, durch:

  • verantwortungsvolle Geschäftsleitung mit guter Corporate Governance
  • Schaffung hochwertiger, attraktiver Arbeitsplätze
  • Sicherstellen des Zugangs zu unseren Produkten für diejenigen, die ihrer bedürfen
  • Wertschätzung unserer Mitarbeitenden und Gewährleistung ihrer Sicherheit
  • Verringerung der ökologischen Auswirkungen unserer Produkte und Betriebe
  • Unterstützung von lokalen Projekten und Förderung von Innovationen in Wissenschaft und Kunst.

2015 hat die UN-Generalversammlung als Teil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet, welche die Armut beenden, den Planeten schützen und den Wohlstand aller Menschen fördern sollen. Im Einklang mit unserer Geschäftsstrategie verpflichtet sich Roche zur Unterstützung mehrerer nachhaltiger UN-Entwicklungsziele, mit besonderem Fokus auf SDG3 zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden für alle.

Weitere Informationen: Jahresbericht 2016

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
  • Kostenträger
  • Entscheidungsträger
  • Medien
Wachstumsstrategie für Schwellenländer und entwickelte Märkte

Alternde Bevölkerungen, steigende Kosten im Gesundheitswesen, Herausforderungen beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, unbefriedigte medizinische Bedürfnisse und neue Chancen auf Schwellenmärkten treiben den raschen Wandel im Gesundheitsmarkt voran. Roche reagiert auf die Herausforderungen des Marktes mit der Entwicklung innovativer Produkte, die nicht nur Patienten und Ärzten einen wesentlichen medizinischen Nutzen bringen, sondern auch Effizienzsteigerungen für Labors und gesundheitsökonomische Vorteile für die Kostenträger ermöglichen.

Wie wir den Zugang zu Gesundheitsversorgung verbessern

Ein allgemeiner Zugang zu medizinischen Innovationen und zu einer Gesundheitsbetreuung hoher Qualität bleibt eine globale Herausforderung. Wir analysieren systematisch sowohl in etablierten als auch in Schwellenmärkten die Ursachen für Hemmnisse und identifizieren die wichtigsten Akteure, mit denen wir uns gemeinsam für einen besseren Zugang zur Gesundheitsbetreuung einsetzen können. Durch innovative Ansätze in Zusammenarbeit mit internationalen und lokalen Partnern will Roche weltweit Patienten bei der Bekämpfung dieser Ungleichheit helfen.

2015 haben wir unser Konzept zur Zugangsplanung implementiert; seither verstehen wir die regionalen und nationalen Probleme vor Ort besser und können angepasste Pläne zur Verbesserung der Situation erstellen. Bislang haben wir 60 umfassende Pläne entwickelt, die klar beschreiben, wie Zugangsbarrieren im jeweiligen Land beseitigt werden können.

Weitere Fallstudien, wie wir den Zugang zu innovativen Produkten weltweit fördern

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
  • Kostenträger
  • Investoren
  • Entscheidungsträger
  • Medien

Berichterstattung:

  • Economic Performance (G4-EC1)
  • Indirect Economic Impacts (G4-EC8)
Preisgestaltung

Die Preisgestaltung von Arzneimitteln ist gegenwärtig ein wichtiges Thema, und wir verstehen, dass wir in dieser Debatte gefordert sind.

Als Unternehmen, das Arzneimittel entwickelt und herstellt, stehen wir deshalb in der Verantwortung, mit anderen wichtigen Akteuren zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere Arzneimittel den Patienten zur Verfügung stehen.

Unsere Position zur Bestimmung des Werts der Produkte und Dienstleistungen von Roche

Wir erproben anstelle der bisherigen einheitlichen Struktur neue Preis- und Zugangsmodelle, die individuell auf das jeweilige Gesundheitssystem abgestimmt sind. Diese Vorgehensweise umfasst personalisierte Erstattungskonzepte, differenzierte Preisgestaltung, Patientenhilfsprogramme und privaten Versicherungsschutz.

Derzeit führen wir mehrere  personalisierten Erstattungsmodellen (PRM) Pilotprojekte in Europa durch. Wenn die Systeme der jeweiligen Länder die entsprechende Flexibilität aufzeigen, kooperieren wir mit ihnen um sicherzustellen, dass die erforderliche Infrastruktur vorhanden ist. Einige Pilotländer melden bereits erste Erfolge, daher gehen wir davon aus, dass PRM in den kommenden Jahren in weiteren Ländern eingeführt wird.

Wir arbeiten mit privaten Versicherern an Lösungen, um in Ländern ohne ausreichenden öffentlichen Versicherungsschutz den Zugang von Patienten zu Diagnostik und Behandlung deutlich zu verbessern. Indem wir lokale Versicherer bei der Ausarbeitung von Versicherungspolicen unterstützen, haben wir zur Einführung von privaten Policen zur Krebsbehandlung in China, Indien, Portugal, Vietnam und Thailand beigetragen. Ende 2016 standen über 20 verschiedene Policen für Krebserkrankungen in unterschiedlichen Ländern zur Verfügung. Sie bieten bereits Millionen von Menschen Versicherungsschutz. Da global viele weitere Krebsversicherungen in Planung sind, erwarten wir, dass die Zahl der Versicherten weiter steigen wird.

Zu den Fallstudien, wie wir den Zugang zu innovativen Produkten weltweit fördern

Aspektgrenzen:

  • Patientenorganisationen
  • Kostenträger
  • Investoren
  • Entscheidungsträger
  • Medien

Attraktiver Arbeitgeber

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung
Mitarbeiterengagement und -bindung

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steht in direktem Zusammenhang mit unserem Unternehmenserfolg. Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiterzufriedenheit eine wesentliche Grösse für die langfristige Vorhersage von Unternehmensleistungen darstellt.

Herausragende Unternehmen zeichnen sich durch Mitarbeitende aus, die Zielstrebigkeit, Tatkraft und Leidenschaft für ihre Tätigkeit entwickeln und sich mit den Zielen des Unternehmens identifizieren. Das ist die Mitarbeiterbindung, die wir bei Roche anstreben.

Unsere Beschäftigungspolitik

Wir fordern unsere Belegschaft in regelmässigen Abständen im Rahmen unserer globalen Umfrage GEOS (Global Employee Opinion Survey) zu Rückmeldungen auf.

2016 gab es keine Umfrage. 2014 erreichten wir eine Mitarbeiterbindung von 71%, womit wir zu den besten Arbeitgebern unserer Branche gehören.

In unserer Belegschaft arbeiten mehrere Generationen miteinander. Diese haben gemeinsame Ansprüche, aber auch unterschiedliche Werte und Prioritäten. Um Engagement und Produktivität der verschiedenen Personengruppen zu fördern, bedarf es Führungskompetenzen, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen reagieren, ebenso wie flexibler Lösungen hinsichtlich Vergütung, Arbeitsbedingungen, Technologien, beruflicher Entwicklung und gesellschaftlicher Verantwortung.

2016 lag unsere Interne Rekrutierungsrate bei 54%.

Mehr über Mitarbeiterengagement

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende
  • Entscheidungsträger
  • Medien

Berichterstattung:

  • Employment (G4-LA1)
  • Labor/Management relations (G4-LA4)
  • Training and education (G4-LA10)
  • Diversity and equal opportunity (G4-LA12)
  • Equal remuneration for women and men (G4-LA13)
  • Non-discrimination (G4-HR3)
  • Security Practices (G4-HR7)
Vergütung Top-Management

Wir streben danach, innovative Produkte auf den Markt zu bringen, die den Patienten nutzen.

Hierzu müssen all unsere Mitarbeitenden herausragende Leistungen vollbringen. Nur durch ständige Innovation können wir Patienten helfen, das Ergebnis verstetigen und langfristig Werte schaffen. Ein wesentliches Anliegen unserer Vergütungspolitik ist es, eine langfristige Zielsetzung zu fördern und die Interessen des Managements mit denen der Inhaber von Roche-Aktien und -Genussscheinen in Einklang zu bringen.

In jedem Jahr beschliesst der Entschädigungsausschuss des Verwaltungsrates über die Bezüge der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsmitglieder und legt die beschlossenen Beträge den Aktionären in der Generalversammlung zur Abstimmung vor.

Wir veröffentlichen in unserem Geschäftsbericht die Entschädigungen der Verwaltungsratsmitglieder, die Zusammensetzung der Entschädigung des Verwaltungsratspräsidenten und die Beträge jeder Entschädigungskomponente, die jedem Mitglied der Konzernleitung gezahlt wird.

Mehr über unsere Vergütungsausschuss

Unsere 2016 Vergütungsbericht

Aspektgrenzen:

  • Medien

Berichterstattung:

  • Market presence (G4-EC5)
Vergütung und Zusatzleistungen

Bei der Vergütung bemühen wir uns um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einem sehr wettbewerbsfähigen Grundgehalt und leistungsorientierten Zusatzvergütungen. Roche bietet zusätzlich zu einer leistungsbasierten Entlohnung Vergütungen, die an den Gesamterfolg des Unternehmens geknüpft sind.

Unsere Vergütungspolitik

Wir bieten zahlreiche standortabhängige. Wir bemühen uns, ein ausgewogenes Vergütungssystem zu schaffen, das ein sehr wettbewerbsfähiges Grundgehalt, leistungsabhängige Boni und flexible, bedarfsorientierte Zusatzvergütungen umfasst. Über das Programm Roche Connect können unsere Mitarbeitenden in vielen Ländern Roche-Genussscheine zu einem ermässigten Preis erwerben, um ihre Unternehmenszugehörigkeit zu festigen. Wir haben das Programm 2016 in China eingeführt und die höchste Teilnehmerrate seit dessen Beginn erreicht.

Weiterhin bieten wir zahlreiche von Land zu Land variierende Zusatzleistungen, wie betriebliche Altersvorsorge, Krankenversicherungen, Kinderbetreuung, medizinische Dienste, Grippeimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Vergünstigungen für den lokalen Einzelhandel oder Transport zum/vom Arbeitsplatz. Wir unterstützen flexible Arbeitsmodelle, um individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden Rechnung zu tragen. Sie können von zuhause aus arbeiten, sich eine Stelle mit jemandem teilen oder mit finanziellem Ausgleich Freizeit in Arbeitszeit oder umgekehrt wandeln. Flexible Modelle werden immer stärker nachgefragt, besonders von berufstätigen Eltern und anderen Mitarbeitenden, die ihre Zeit zwischen Beruf und privaten Anforderungen optimal aufteilen wollen. In Lateinamerika hat Roche aufgrund der speziellen Bedarfslage ein flexibles Programm für zusätzliche alternative Vergütungsformen geschaffen, wie etwa Benzingutscheine in Regionen mit Kraftstoffmangel.

2014 waren 71% der Mitarbeitenden mit ihrer Vergütung bei Roche zufrieden, das ist weit mehr als im Branchendurchschnitt.

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende
Verpflichtungen für Führungskräfte

Wir sind der Auffassung, dass jeder Mitarbeitende bei Roche hervorragende Führungspersönlichkeiten verdient – Menschen, die durch ihr Handeln die Mitarbeitenden in ihrem Team inspirieren und motivieren und ihnen Möglichkeiten bieten, kontinuierlich Neues zu entdecken, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und Leistung zu erbringen.

Dieser Ansatz ist in unseren Verpflichtungen für Führungskräfte reflektiert, die 2012 unter Einbeziehung zahlreicher Führungskräfte unterschiedlicher Ebenen erarbeitet wurden. Sie enthalten klare Erwartungen an alle Führungspersönlichkeiten bei Roche und sind unser Versprechen an die Mitarbeitenden.

Unsere Verpflichtungen für Führungskräfte

2015 haben wir die Verpflichtungen für Führungskräfte in Rekrutierungs- und Auswahlverfahren, im 360-Grad-Feedback-Programm und bei der Leistungsbeurteilung weiter verankert. Ebenso wurden Programme für die Entwicklung von Kernkompetenzen und Führungsqualitäten fortgesetzt und die Talentmobilität insbesondere in und aus sich entwickelnden Regionen verstärkt.

Mehr als 2 600 Führungskräfte haben 2016 zusätzlich zu lokalen Veranstaltungen an globalen Programmen teilgenommen, wie Leading Leaders@Roche oder Leading People@Roche.

Für unser Top- ührungskräfteprogramm analysieren wir Trends im Gesundheitssektor wie etwa IT-gestützte Gesundheitsprogramme und hinterfragen, welche neuen Führungsqualitäten sie erfordern. 87% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Programme berichteten nach sechs Monaten über positive Veränderungen in ihrem Führungsstil; von ihren Vorgesetzten bemerkten ebenfalls 85% nach dieser Zeit eine entsprechende Verbesserung. 

Mehr über Karriere und Entwicklung

Fallstudie: Führungskräfteschulung bei Roche Türkei

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende
Organisatorische Effizienz

Die Pharmabranche verändert sich ständig. Fusionen und Akquisitionen sind ebenso an der Tagesordnung wie Druck von Entscheidungsträger, Kostenträgern und Aufsichtsbehörden.

Als Unternehmen müssen wir auf diese Veränderungen reagieren und gleichzeitig die Effizienz und Effektivität unserer Aktivitäten sicherstellen.

Wenn wir uns neuen Umständen anpassen oder Veränderungen vornehmen, um unsere Leistung zu verbessern, handeln wir proaktiv, um eine respekt- und verantwortungsvolle Behandlung der betroffenen Mitarbeitenden sicherzustellen.

Wir informieren sie so schnell wie möglich und unterstützen sie in Zeiten organisatorischer Veränderungen auf geeignete Weise.

Wir verwirklichen Programme für Führungskräfte wie das Programm Catalyst, die auf Verbesserung der individuellen und kollektiven Führungsqualitäten des gehobenen Managements bei Anpassungen an geschäftliche und organisatorische Veränderungen abzielen.

Erfahren Sie mehr zum Management unserer organisatorischen Effizienz

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende

Nachhaltig Werte schaffen

Thema Warum es wichtig ist Was wir tun GRI-G4 Berichterstattung
Compliance

Compliance ist unsere „license to operate“. Sie ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert.

Wir wollen in unserer Geschäftstätigkeit und bei medizinisch-wissenschaftlichen Aktivitäten, beim Umweltschutz und der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung hohen ethischen, sozialen und ökologischen Anforderungen genügen. Zu diesem Zweck befolgen wir alle geltenden nationalen und internationalen Gesetze, arbeiten eng mit Behörden zusammen und pflegen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Soweit es in unserem Einflussbereich steht, unterstützen und respektieren wir die Menschenrechte. Wir betrachten die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Anspruchsgruppen als sehr wichtig, weshalb wir regelmässig ihre Meinung einholen und bei unseren Entscheidungen berücksichtigen.

Unser Verhaltenskodex
Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Compliance sicherstellen
Verhalten im Geschäftsverkehr – unsere Weisung betreffend Integrität im Geschäftsverkehr
Verhalten im Wettbewerb – unser Leitfaden zum Wettbewerbsrecht

Regelkonformität (Compliance) beginnt dort, wo mit gutem Beispiel vorangegangen wird. So lebt unser oberes Management regelkonformes Verhalten auf allen Ebenen des Unternehmens und unterstreicht dessen hohe Bedeutung. Entscheidend für eine starke Compliance-Kultur ist auch ein Einbeziehen des mittleren Managements. Seit 2016 schulen wir daher verstärkt Führungskräfte darin, unsere Ethikstandards in ihren Arbeitsalltag zu integrieren und als Vorbilder zu agieren. Wir erwarten von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter bei Roche integres Verhalten und arbeiten kontinuierlich daran, Compliance in unserer Unternehmenskultur zu verankern.

Was wir von allen Mitarbeitenden erwarten, ist im Verhaltenskodex des Unternehmens festgelegt. Dieser definiert die Standards für unser Verhalten im Geschäftsverkehr und enthält praktische Leitlinien. 2015 wurde der überarbeitete Kodex herausgegeben und damit das Bewusstsein für den hohen Stellenwert von Integrität in unserem Konzern gestärkt. Mit der 2015 neu erschienenen Version unseres E-Learning-Kurses zum Records Management möchten wir unsere Kompetenz in diesem Bereich weiter verbessern.

Für unsere Lieferanten und Dienstleister gelten dieselben Massstäbe wie für unsere Mitarbeitenden. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten und Dienstleister ist Bestandteil unserer Verträge. Über ein E-Learning-Programm vermitteln wir ihnen unsere Erwartungen und die Standards der Branche.

Wir haben 2016 unsere Revisionen im Bereich Nachhaltigkeit zunehmend durch Bestätigungsbesuche ersetzt. Diese dienen dazu, die Beziehung zu unseren Lieferanten zu stärken und den beidseitigen Nutzen zu optimieren. Weltweit haben wir insgesamt 133 solcher Besuche durchgeführt, darunter 43 Besuche bei Direktlieferanten (Materialien für die Produktion) und 90 bei Dienstleistern.

Mehr über Integrität im Geschäftsverkehr

Aspektgrenzen:

  • Investoren
  • Kostenträger
  • Mitarbeitende
  • Entscheidungsträger
  • Medien

Berichterstattung:

  • Compliance (G4-EN29, G4-SO8, G4-PR9)
  • Environmental grievance mechanisms (G4-EN34)
  • Labor Practices Grievance Mechanisms (G4-LA16)
  • Indigenous Rights (G4-HR8)
  • Assessment (G4-HR9)
  • Human rights grievances mechanisms (G4-HR12)
  • Anti-corruption (G4-SO3)
  • Anti-competitive behavior (G4-SO7)
  • Grievance Mechanisms for Impacts on Society (G4-SO11)
  • Marketing communications (G4-PR6)
  • Customer Privacy (G4-PR8)
Verantwortung für die Umwelt

Der Schutz der Umwelt ist nicht nur eine rechtliche oder soziale Verpflichtung, er ist integraler Bestandteil unserer Strategie, unsere Geschäfte ethisch zu führen und langfristige Werte für alle Anspruchsgruppen zu schaffen.

Wir verpflichten uns dazu, mehr Menschen in aller Welt innovative Medikamente bereitzustellen und dabei gleichzeitig die durch uns verursachten Umweltbelastungen zu reduzieren.

Wir wollen unsere Umweltbelastung verringern, verstärkt erneuerbare Energien nutzen und dabei unser globales Wachstum fortsetzen.

Erfahren Sie mehr über unsere Verpflichtung zu ökologischer Nachhaltigkeit
Unsere Position zu Treibhausgasen / Klimawandel
Unsere Politik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz
Unsere Politik zu Verschmutzung, Vermeidung und Reduzierung 
Unsere Position zu pharmazeutischen Substanzen in der Umwelt
Unsere Position zum Abfallmanagement
Unsere Position zur Energieeinsparung

2016 ging unser Energieverbrauch um 5,2% zurück, während die Verkäufe um 4% anstiegen.

Wir sind uns bewusst, dass unser Geschäft stark von begrenzten natürlichen Ressourcen abhängig ist. Im Rahmen unseres Engagements für nachhaltige Entwicklung setzen wir moderne Technologien und Verfahren ein, um unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Wir nutzen verstärkt erneuerbare Ressourcen und machen uns so weniger anfällig für Versorgungsengpässe und schwankende Marktpreise. An unseren Standorten fördern Energiesparpläne eine modernisierte Infrastruktur sowie den Einsatz innovativer Technologien. So nahm unsere Produktionsstätte in Oceanside, USA, 2016 eine Solaranlage in Betrieb, die bis zu 22% des Stromverbrauchs am Standort decken soll. Auch unseren Standort in Kaiseraugst bei Basel haben wir mit weiteren Solarflächen ausgestattet.

Weitere Informationen: Jahresbericht 2016

Aspektgrenzen:

  • Entscheidungsträger

Berichterstattung:

  • Materials (G4-EN1)
  • Energy (G4-EN5)
  • Water (G4-EN8)
  • Biodiversity (G4-EN13)
  • Emissions (G4-EN18)
  • Effluents and waste (G4-EN22)
  • Products and Services (G4-EN27)
  • Transport (G4-EN30)
  • Overall (G4-EN31)
Verhinderung von Arbeitsunfällen

Abwesenheiten vom Arbeitsplatz infolge von Arbeitsunfällen und beruflich bedingten Krankheiten (einschliesslich stressbedingter Fehlzeiten) wirken sich negativ auf das Unternehmen aus. Daher haben der Gesundheitsschutz und die Sicherheit unserer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz für uns oberste Priorität.

Unsere Politik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz

Die Arbeitssicherheit bei Roche ist unabdingbar, unabhängig davon, ob es sich um zeitlich dringende oder anspruchsvolle Tätigkeiten oder Routinearbeit handelt. Wir wollen die Anzahl der Ausfalltage infolge von Arbeitsunfällen je Mitarbeitenden und Jahr (Roche Accident Rate, RAR) so niedrig wie möglich halten. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Unfälle mit Arbeitszeitausfall (Lost Time Accident Rate, LTAR, gemessen per 200 000 Arbeitsstunden). Insgesamt sind wir dabei auf einem guten Weg, unsere Ziele für 2020 (RAR unter 0,06 und LTAR unter 0,5) zu erreichen.

Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unserer materiellen Vermögenswerte und unserer unternehmenskritischen Daten sowie der Schutz der Integrität unserer Marken und Produkte sind Grundanliegen von Roche. Vorbeugung hat bei allen Sicherheitsaspekten Priorität.

So wurde 2016 ein neues Security Incident Reporting Tool eingeführt, mit dem weltweit sicherheitsrelevante Ereignisse gemeldet werden können. Die Konzerngesellschaften und die Konzernabteilung für Security erhalten so eine Übersicht über die Vorkommnisse des laufenden Jahres und können geeignete Massnahmen und Schulungen einleiten.

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende

Berichterstattung:

  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (G4-LA5)
Gesellschaftliches Engagement

Wir haben uns zu nachhaltigen gemeinnützigen Aktivitäten wie gesellschaftliches Engagement, humanitäre Projekte sowie Initiativen in den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur verpflichtet. Wir möchten über langfristige Partnerschaften Projekte fördern, die einen dauerhaften Mehrwert schaffen.

Unsere Politik zu gemeinnützigen Spenden und nichtkommerziellem Sponsoring

Ein Beispiel für unser humanitäres Engagement ist die Katastrophenhilfe in Nepal. Dort waren 2015 acht Millionen Menschen von einem Erdbeben betroffen, das mehr als 600 000 Häuser zerstört hat. Unsere lokale Organisation hat damals in mehreren Lieferungen insgesamt 180 000 Ampullen Antibiotika bereitgestellt. Seitdem helfen wir gemeinsam mit dem WWF, der nepalesischen Regierung und lokalen Organisationen, die Siedlungen und Ökosysteme im Langtang-Nationalpark wiederherzustellen.1 Mit dem zweijährigen Projekt «Aufbau Nepal» unterstützen wir gemeinsam mit Habitat for Humanity International den Wiederaufbau der Stadt Salme, in der bei den Erdbeben 88% der Häuser zerstört wurden. Wir helfen dabei, die Grundversorgung von 500 Familien zu sichern und zudem katastrophensichere Unterkünfte für sie zu errichten.

Weitere Informationen: Jahresbericht 2016

Mehr über unsere gemeinnützigen Aktivitäten

Aspektgrenzen:

  • Mitarbeitende

Berichterstattung:

  • Investment (G4-HR1)
  • Local communities (G4-SO1)
  • Public policy (G4-SO6)
Supply Chain Management

Wir integrieren nachhaltiges Denken und Handeln in unsere gesamte Lieferkette.

Unser Ziel ist es, schnell auf Marktentwicklungen zu reagieren und eine verlässliche Belieferung mit Produkten zu gewährleisten, bei Verringerung unseres ökologischen Fussabdrucks und Sicherung hoher sozialer Standards.

Wir versuchen, eine robuste Lieferkette aufzubauen, indem wir beste Praktiken anwenden, neuartige Konzepte entwickeln und partnerschaftlich mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten.

Planungen zur Sicherung der Geschäftsfortführung und das Risikomanagement sind die Grundpfeiler unseres Konzepts.

Auch in Zukunft prüfen wir, inwieweit neue Technologien geeignet sind, den weltweiten Trend zur Digitalisierung von Lieferketten für Arzneimittel zu unterstützen. Wir erwarten, dass mit weiteren Fortschritten in der Technik intelligente Verpackungen mehr Interaktion innerhalb der Gesundheitssysteme ermöglichen und Innovation und Effizienz in anderen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit und im Healthcare-Sektor allgemein vorantreiben werden.

Erfahren Sie mehr über unser Lieferkettenmanagement

 Aspektgrenzen:

  • Suppliers and service providers

Berichterstattung:

  • Procurement practices (G4-EC9)
  • Supplier Environmental Assessment (G4-EN33) Supplier Assessment for labor practices (G4-LA15)
  • Freedom of Association and Collective Bargaining (G4-HR4)
  • Child labor (G4-HR5)
  • Forced or Compulsory Labor (G4-HR6)
  • Supplier Human Rights Assessment (G4-HR10)
  • Supplier Assessment for Impacts on Society (G4-SO9)