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Öko? Logisch! Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Weniger Abfälle, Wasserverbrauch und Treibhausgasemissionen - das sind nur einige der Bereiche, in denen Roche in puncto Nachhaltigkeit bereits viel erreicht hat. So bezieht beispielsweise der Standort in Mannheim seinen Strom ausschließlich aus Wind- und Solarenergie, während die Abwasserreinigung in Penzberg das anfallende Abwasser so gut reinigt, dass man darin baden könnte: es übertrifft die EU-Anforderungen an Badegewässer und kann daher nach der Reinigung in den angrenzenden Fluss Loisach geleitet werden. Zudem erzeugt die Reinigungsanlage Klärgas, das ein Blockheizkraftwerk anschließend in Energie umwandelt. So deckt die Anlage 45 % des Stromverbrauchs am Standort. Doch auch für die Zukunft hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt, wie den Ausstoß von CO2 aus unseren Firmenaktivitäten und der Erzeugung von zugekaufter Energie bis 2050 auf Null zu reduzieren. 

Hier berichten zwei unserer Umweltmanager, wie sie Roche dabei unterstützen, diese Ziele zu erreichen - und was jede und jeder einzelne tun kann, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu verringern.

 

Wir sind Franziska aus Mannheim und Michael aus Penzberg und arbeiten in den Umweltschutz-Abteilungen unserer jeweiligen Standorte. Dabei kümmern wir uns um Dinge wie Umweltbetriebsprüfungen, biologische Sicherheit, Gefahrstoffe in Laboren, den Transport von Gefahrgütern und um externe Umweltzertifizierungen. Damit wird von unabhängiger Seite bestätigt, dass das Energie- und Umweltmanagement bei Roche wirtschaftlich und effizient ist und internationale Normen befolgt. Außerdem veröffentlichen wir jedes Jahr eine Umwelterklärung, in der wir die Öffentlichkeit über Umweltpolitik, -ziele, -leistungen sowie die umweltrelevanten Auswirkungen unserer einzelnen Standorte informieren.

Wir sollten eher von unserer Mit- statt Umwelt sprechen: der Welt, mit und in der wir leben.
Michael
Vor Kurzem haben wir die Mitarbeiterinitiative der EcoLogicals Germany gegründet und sind dafür die zentralen Ansprechpersonen an unseren Standorten. Damit bieten wir interessierten Mitarbeitenden eine Plattform, um sich zu Nachhaltigkeitsthemen bei Roche zu vernetzen und auszutauschen. Jede und jeder hat die Möglichkeit, Ideen einzureichen oder eigene Projekte zu starten, und so den Umweltschutz vor Ort aktiv voranzubringen. Unterstützung kommt dabei von der Eco Squad, die sich um die Organisation kümmert, den Kontakt zu Spezialisten herstellt und die eingereichten Projekte zum Erfolg führt. So tragen wir gemeinsam dazu bei, Roche mit Engagement und Leidenschaft grüner und nachhaltiger zu machen.
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Nach meiner Ausbildung zur Chemielaborantin bei Roche und dem Masterabschluss in Biochemie und Biotechnologie zog es mich 2019 in die Abteilung Umweltschutz. Hier betreue ich das Umweltmanagementsystem am Standort und kümmere mich zusätzlich um Fragen rund um die biologische Sicherheit. Angesichts meines bisherigen Werdegangs wahrscheinlich eher ungewöhnlich, aber ich wollte meine Freude am Umweltschutz auch im beruflichen Alltag ausleben.
Franziska Gabriel

Erste Erfolgsgeschichten

Eingereichte Projektideen und Mitgliederzahlen zeigen: das Angebot kommt an! In den ersten sieben Wochen seit unserer Gründung wurden bereits über 40 Vorschläge eingereicht und teilweise auch schon umgesetzt. Ein Erfolg ist beispielsweise unsere Datenbank, in der Chemikalien aus dem Bereich Forschung & Entwicklung aufgelistet sind und zu Versuchszwecken geteilt oder abgegeben werden können. Damit wird Abfall reduziert und Recycling neu gedacht. Etwas ähnliches ist derzeit auch für Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien aus Büro und Labor in Planung - dazu gehören beispielsweise Papier, Drucker oder auch Petrischalen.

Mit dem Projekt der BirdGuards haben sich Mitarbeitende zudem das Ziel gesetzt, mehr Lebensräume für regionale Vogelarten und Fledermäuse am Werk Mannheim zu schaffen.

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Nach meiner kaufmännischen Ausbildung und dem Zivildienst bin ich 2005 in der Logistik bei Roche eingestiegen. Als dann 2013 eine Stelle im Umweltmanagement ausgeschrieben war, habe ich mich dort erfolgreich beworben. Berufsbegleitend habe ich an einer Fernschule den Umwelttechniker sowie die Ausbildung zum Umweltbetriebsprüfer bzw. Umweltauditor nachgeholt. 2017 wurde ich schließlich als Gefahrgutbeauftragter für das Werk in Penzberg bestellt. Beruflich ist es mir so hervorragend möglich auch mein privates Interesse für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einfließen zu lassen und alle relevanten Themen miteinander zu verknüpfen.
Michael Bauer

Umweltschutz bei Roche in Deutschland

 

 

 

 

Umweltschutz findet auch in den Köpfen und Routinen jedes Einzelnen statt.
Franziska

Nachhaltigkeit gemeinsam anpacken

Die Mitarbeitenden von Roche kennen die Abläufe und Verbesserungspotenziale in ihren jeweiligen Abteilungen am besten. Daher ist es uns wichtig, allen die Möglichkeit zu geben, sich bei den EcoLogicals aktiv für mehr Nachhaltigkeit einzubringen. Denn obwohl Roche bisher schon viel geschafft hat, braucht es jede und jeden einzelnen, um etwas zu bewirken und die Umweltziele an den einzelnen Standorten umzusetzen - ganz gleich, wie klein jede einzelne Aktion auch erscheinen mag. Denn aus vielen kleinen Schritten werden Meter, daraus ein Kilometer und irgendwann ein Marathon.

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