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Mit Helping Hands von Grenzach nach Bangalore

Vor Ort sein, helfen und sehen, dass kleine Aktionen Großes bewegen können. Was als Teambuilding-Event beginnt, wird ein Jahr später zu einem der eindrücklichsten Abenteuer.

Roche fördert und investiert in die Weiterbildung seiner Mitarbeitenden und ist stets bemüht besondere Projekte und Events für einzelne Mitarbeitende oder Teams zu fördern. Dabei werden  fachliche, aber auch außerfachliche Fähigkeiten, sowie kommunikative und soziale Kompetenzen, unternehmerisches Denken und Handeln gefördert. Das Projekt Helping Hands ist ein besonderes Beispiel dafür, denn das Motto lautete “Raus aus dem Alltag - rein in das Abenteuer”.  Neben der persönlichen Weiterentwicklung lag der Fokus darauf, die Teamarbeit zu stärken. Das Team des Bereichs Finance and Business Services stellte gemeinsam an einem Nachmittag schlichte Handprothesen her, die hilfsbedürftigen Menschen zugutekommen.

„Es ist eine Herausforderung, eine solche Prothese zu viert zusammenzuschrauben – und geht wirklich nur in Teamarbeit. Denn jeder von uns durfte hierbei nur eine Hand benutzen“, erzählt Peter Brandl, Teamlead im Einkauf der Roche Pharma AG. „Diese Erfahrung vermittelt zumindest ansatzweise, wie schwierig alltägliche Verrichtungen sind, wenn eine Hand fehlt.“ Insgesamt 15 Prothesen bauten die Roche-Mitarbeitenden so zusammen. 

Direkt vor Ort in Indien: Rein in das Abenteuer

Ein Jahr später erhielt Peter die Möglichkeit, die Handprothesen direkt vor Ort in Indien persönlich zu überreichen und anzupassen: „Ist es nicht faszinierend, dass es quasi nur einen Nachmittag, Teamgeist und eine gute Organisation im Hintergrund benötigt, um das Leben anderer nachhaltig zu verändern?“ Wenn Peter von den Ereignissen des besagten Sommers erzählt, schwingt noch immer Begeisterung mit. Nicht nur er profitierte von diesem Projekt, sondern auch hilfsbedürftige Menschen in Indien. 

Bereits einen Tag nach seiner Ankunft in Indien verteilte er zusammen mit anderen Helfern die Helping-Hands-Prothesen. Der ganze Tag war für ihn eine Aneinanderreihung verschiedenster Emotionen: Unsicherheit, Aufregung, Neugier, Mitgefühl. Zufällig griff er nach einer Prothese, die er selbst mit seinem Team gebaut hatte, legte sie einem jungen Mann an und erlebte einen ganz besonderen Moment: Sein Gegenüber schrieb zum ersten Mal seit zehn Jahren seinen eigenen Namen.

Eine Aufgabe zum Wachsen 

Peter fühlt sich nun um eine besondere Erfahrung reicher. „Es macht Mut, zu sehen, was mit relativ einfachen Mitteln bewegt werden kann. Es ging darum, gemeinsam anzupacken.“ 

Das Projekt Helping Hands zeigt, wie Mitarbeitende und ganze Teams an einer solchen Erfahrung wachsen und davon auch im Arbeitsalltag profitieren können.

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