KVP – „Krass viel Potential“

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Am 19.03.2018 hieß es für die Auszubildenden und Studierenden des Jahrgangs 2016: Ab in die „Wir im Prozess“ -Woche. Nachdem wir bereits zwei Projektwochen in Mainz und in Prüm absolviert haben, ging es nun in die dritte und letzte Projektwoche im Rahmen der Ausbildung in den Center-Parc nach Medebach.

Wesentliche Inhalte dieser Woche waren zum einen die theoretischen Grundlagen von Prozessen, die Sensibilisierung der Wichtigkeit von Prozessen und zum anderen die kontinuierliche Prozessoptimierung, insbesondere für Roche. Als theoretische Grundlage diente ein eLearning, welches die Teilnehmer im Voraus absolviert haben. Das erlernte Wissen wurde am Dienstagmorgen durch einen Workshop noch einmal aufgefrischt. In verschiedenen Übungen gelang es verschiedene Prozesse zu optimieren, im Team zu arbeiten und neue Erkenntnisse zu sammeln. Beispielsweise gestalteten wir einen Produktionsprozess durch die Implementierung der Kanban-Methode deutlich effizienter und mit qualitativ hochwertigeren Produkten.

An den Tagen Mittwoch und Donnerstag stand der kontinuierliche Verbesserungsprozess im Mittelpunkt. Hierzu hielt Herr Dr. Frühauf einen Vortrag zum KVP und Ideenmanagement bei Roche. Durch diesen Vortrag wurde den Auszubildenden deutlich, welchen Stellenwert KVP bei Roche hat und welche Möglichkeiten es bietet, Prozesse zu optimieren. Anschließend startete für die fünf Teams die 36-Stunden-Aufgabe. Ziel dieser Aufgabe war es, im Team eine KVP-Methode auszuarbeiten und ein Learningtool fürKVP 2 Go, einer KVP-Plattform, zu erstellen. Der zweite Schwerpunkt dieser Teamaufgabe war es, eine Idee zu entwickeln, wie man die Fehlerkultur bei Roche verbessern und entwickeln kann. Außerdem bestand ein Teil der Aufgabe darin, sich kontinuierlich Feedback zu geben, damit jeder Teilnehmer die Möglichkeit bekommt, sich ständig zu verbessern. Die Teams hatten dabei die Möglichkeit, sich die Zeit frei einzuteilen und präsentierten die Ergebnisse am Donnerstagabend in einer gemeinsamen Runde. Die Gestaltung der Präsentationen war dabei so unterschiedlich wie die Themen. Während einige bei der Vorstellung die Theorie in den Vordergrund stellten, wählten andere eine unterhaltsamere Vorstellungsweise, die das Projekt anfassbar machten. Die Methoden sind in absehbarer Zeit im KVP 2 Go-Tool zu finden.

Bei der Zusatzaufgabe zur Verbesserung der Fehlerkultur wurde mit sehr kreativen Lösungsansätzen gearbeitet. Die Siegergruppe der 36-Stunden-Aufgabe möchte die Fehlerkultur beispielsweise verbessern, indem anfängliche Fehler, die sich im Nachhinein zu großen Innovationen entwickelt haben, im Casino ausgestellt werden. Penicillin wurde beispielsweise dadurch entdeckt, dass ein unbeabsichtigter Schimmelfilm die Vermehrung von Bakterien verhinderte.

Um am Ende der Woche einen Sieger feststellen zu können, gingen die Ergebnisse der einzelnen Gruppenübungen, das Feedback der Mitglieder untereinander und die 36-Stunden-Aufgabe in die Wertung mit ein. Die Mitglieder der Siegergruppe haben die Möglichkeit, die Ergebnisse der Aufgabe bei einem Mittagessen der Geschäftsführung der RDG vorzustellen.

Neben der Bearbeitung der einzelnen Workshops und der 36-Stunden-Aufgabe hatten die Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit, verschiedene Freizeitangebote des Center Parks wie Squash, Fußball, Schwimmen gehen oder einer Runde Rundlauf zu nutzen. Durch die Unterbringung in Häusern hatten diese zudem die Aufgabe, sich selbst und die Ausbilder zu verpflegen. Hierzu erhielten die Häuser Rezepte und täglich Lieferungen an Lebensmittel, welche vom „Orga-Team“, bestehend aus Auszubildenden und Studierenden, geplant wurden.

Abschließend lässt sich sagen, dass für die Teilnehmer der Woche ein großer Mehrwert entstanden ist, da bei uns die nötige Awareness für Prozesse geschaffen und die Wichtigkeit der Prozessoptimierung in der Roche-Welt thematisiert wurde. Nun ist es wichtig, sich nicht auf diesen Ergebnissen auszuruhen, sondern die gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen in der Praxis anzuwenden, um einen Mehrwert für sich selbst, die Abteilung und Roche als Ganzes zu schaffen.

Gabriel Hank (DH-Student BWL-Industrie)

Daniel Schulze (DH-Student Gesundheitsmanagement)

Tags: Deutschland, Career Blog