„Wir alle sind Superhelden hier bei Roche – wenn auch du einer wärst, was wäre deine Superkraft?“

Ein Satz, der mich in meinem Vorstellungsgespräch zwar kalt erwischte,  schlussendlich dann aber einer der Gründe war, weshalb ich die Stelle unbedingt wollte. Denn was ist besser, als Neues auszuprobieren und dabei gleichzeitig Menschen zu helfen?

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Zu Roche bin ich vor einiger Zeit für ein Praktikum bei HR gekommen – raus aus der Uni, rein ins Berufsleben, zumindest für ein paar Monate.  Im Herbst habe ich meinen Freunden in einer kleinen bayerischen Universitätsstadt daher Lebewohl gesagt, mein Leben in ein paar Kartons gepackt und mich voller Tatendrang in ein neues Abenteuer gestürzt. Denn wie heißt es so schön: „Das Leben ist zu kurz für Langeweile“. Und dass diese bei Roche definitiv nicht aufkommt, wurde mir schon an meinem ersten Tag klar. Bei der Willkommensveranstaltung lernte ich nicht nur viele neue Leute kennen und bekam einige interessante Informationen. Nein, unter anderem hatten wir Teilnehmer auch die Möglichkeit, einmal selbst Virtual Reality-Brillen auszuprobieren.

Aber was habe ich mir anfangs von meinem Praktikum eigentlich erwartet? Vermutlich das Standardprogramm – in ein Unternehmen hineinschnuppern, das an der Universität Gelernte praktisch anwenden und etwas zusätzliche Erfahrung sammeln. Bekommen habe ich dann aber viel mehr! Nämlich spannende, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Monate.

Als Praktikanten bei Roche sind wir keine Einzelkämpfer, sondern gut vernetzt; zudem können wir unsere Kollegen stets um Rat fragen. Sich gegenseitig beim Formulieren schwieriger Emails  unterstützen, gemeinsam Herausforderungen bewältigen und zusammen den besten Kaffee auf dem Campus jagen? Aber klar! Selbst kochen müssen wir Praktikanten diesen nämlich zum Glück nicht, sondern dürfen im Arbeitsalltag selbstständig Projekte entwickeln, planen und umsetzen, eigene Ideen miteinbringen und uns ausprobieren.

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Zugegeben, es gibt wichtigere Dinge im Leben als gutes Essen – aber seien wir ehrlich, schaden wird es uns definitiv auch nicht.  Da trifft es sich gut, dass unsere von Rochlern auch „Casino“ genannte Kantine uns regelmäßig mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Mein persönliches Highlight? Der in regelmäßigen Abständen auftauchende Waffel- und Crêpesstand! Es gibt kein besseres Mittel gegen fordernde Aufgaben als eine heiße Waffel mit tonnenweise Puderzucker und geschmolzener Schokolade. Hach.

Aber auch ansonsten hat das Roche-Gelände so einiges zu bieten; schließlich soll hier keiner sagen können, wir Praktikanten würden nur wegen des Essens zu Roche kommen! Wer sich nach der Arbeit noch etwas auspowern möchte, kann das abends in einer der Betriebssportgruppen tun; wer lieber alleine schwitzt ist dagegen im campuseigenen Fitnessstudio gut aufgehoben. Dazu kommen frei zur Verfügung stehende Fahrräder, eine Druckerei, falls beispielsweise mal wieder eine Hausarbeit ansteht und diverse Foodtrucks auf dem Gelände. Okay, womit wir dank Letzteren schon wieder beim Essen wären – aber egal!

Bei der Frage nach den Superkräften habe ich damals mit „Telekinese“ geantwortet. Gegenstände per Gedankenkraft bewegen kann ich zwar immer noch nicht, fühle mich inzwischen aber trotzdem ein bisschen wie ein Superheld. Denn egal ob wir selbst neue Medikamente entwickeln, medizinische Innovationen vorantreiben, in Kontakt mit Kunden stehen oder hinter den Kulissen arbeiten – wir alle wirken daran mit, Menschen zu helfen und ihr Leben besser zu machen. Und in einem Praktikum ist das doch eine extrem gute Sache!

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