Was macht eigentlich eine Webdesignerin?

Bei Roche in Deutschland gibt es Hunderte von Funktionen und Tätigkeitsfeldern. Deswegen ist es umso interessanter, sich verschiedene Arbeitsbereiche anzuschauen. Heute berichtet Sarah L. von ihrer Arbeit als Webdesignerin bei Roche.

Wenn die Aufgabenliste länger wird und der Stresspegel steigt, dann ist Sarah L. in ihrem Element. Dann erstellt sie unter Hochdruck Intranetseiten, verleiht Präsentationen den letzten Schliff oder berät interne Kunden mit MS-Office-Problemen.

„Nichts ist schlimmer als Langeweile. Ich stehe gern unter Strom“, lacht sie. Seit 2005 arbeitet die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation im Mannheimer Office Service, und man gewinnt den Eindruck, sie ist angekommen. „Meine Arbeitsinhalte haben sich in den vergangenen neun Jahren ständig verändert“, blickt Frau L. zurück.

Anfangs lag der Schwerpunkt auf Events und Grafikdesign - Präsentationen erstellen und Drucksachen wie Broschüren oder Flyer konzipieren. „Man muss ein Auge für Details haben“, meint sie. Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind ebenfalls wichtig, auch Kreativität ist gefragt. 2007 stieg Sarah L. verstärkt in den Web Content-Support ein. Nach und nach arbeitete sie immer eigenständiger, baute einen eigenen Kundenstamm auf. „Das hat mir viel Spaß gemacht.“ So viel Spaß, dass sie sich 2010 entschloss, noch ein Fernstudium zur Webdesignerin aufzusatteln. „Ich habe mit meinem Vorschlag die Initiative ergriffen, und meine Vorgesetzte hat zugestimmt“, freut sich die 28-Jährige. Roche unterstützte sie, übernahm einen Teil der Kosten und kam ihr bei der Arbeitszeit entgegen. Es hat sich gelohnt. Heute arbeitet sie an eigenen Projekten, verfolgt eigene Ideen. „Dabei ist es wichtig, ständig auf dem Laufenden zu bleiben“, meint Sarah L. „Die Online-Welt ändert sich rasend schnell. Manchmal schaue ich mir Seiten an, die ich vor drei Jahren konzipiert habe, und denke: Das würde ich heute anders machen.“ Neben Offenheit für Neues findet sie vor allem eine Service-Mentalität wichtig. „Schließlich sind wir Dienstleister.“ Inzwischen hat sich der Kreis für die ehemalige Auszubildende geschlossen. Seit einigen Jahren ist sie selbst Ausbildungsbeauftragte und schult zusätzlich Auszubildende im richtlinienkonformen Umgang mit PowerPoint. Für die Zukunft hofft sie vor allem eines: dass ihr die Arbeit auch künftig so viel Freude macht wie jetzt.

Tags: Career Blog, Deutschland