Traineeship Medical Functions bei der Roche Pharma AG

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Ich war erstaunt darüber, wie schnell man auch in einem so großen Unternehmen Fuß fassen kann.
Mathias Bernhardt, Trainee Start Up Medical Functions Roche Pharma AG Grenzach

Du hast Molekulare Medizin studiert und hast nach Deiner Promotion zunächst bei einem anderen Unternehmen angefangen. Was hat dich dazu bewogen, so bald nach dem Berufseinstieg noch einmal die Stelle zu wechseln?

Das Trainee-Programm hat mich schon früher fasziniert. Ich fand die Aussicht toll, in verschiedenen Stationen zu arbeiten und so noch einmal ganz viel zu sehen und zu lernen. Gleichzeitig hat man als Trainee bei Roche aber schon einen festen Vertrag und muss sich keine Sorgen machen, dass man nach dem Ende des Trainee-Programms ohne Stelle dasteht. Und noch dazu bietet Roche als global agierendes Unternehmen natürlich auch langfristig gute Perspektiven.

Welche Perspektiven sind das konkret?

Das Trainee-Programm bildet uns für eine Position im Bereich Medical Affairs bei der Roche Pharma AG in Grenzach aus. Der erste Job im Anschluss an das Programm wird also mit größter Wahrscheinlichkeit in einer Abteilung in diesem Bereich sein, zum Beispiel im Medical Management. Davon ausgehend wäre dann eine laterale Entwicklung denkbar, also ein Wechsel von einer Abteilung in eine andere auf derselben Ebene, oder eine vertikale Entwicklung, etwa zur Teamleitung. Und darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit, ins Headquarter nach Basel zu wechseln.

Als Trainee wechselst Du alle drei Monate in eine andere Abteilung. Wie bringst Du dich trotzdem ein?

Das unterscheidet sich von Station zu Station. In der Abteilung für klinische Forschung ist es sinnvoller, Teilaufgaben in verschiedenen Projekten zu übernehmen. Denn auf diese Weise bekommt man einen besseren Einblick in die einzelnen Phasen klinischer Studien. Meistens werden wir Trainees so stark ins Alltagsgeschäft eingebunden, wie es für einen guten Gesamtüberblick nötig ist, und erhalten zusätzlich ein Projekt, das über das Alltagsgeschäft hinausgeht.

Vor ein paar Monaten haben die für das Trainee-Programm Verantwortlichen einen Workshop veranstaltet, um unser Feedback einzuholen und uns zu fragen, was man an dem Programm noch verbessern könnte. Dabei entstand die Idee, für die Einarbeitung der Trainees ein Handbuch zu erstellen, in dem die Lerninhalte aus den einzelnen Abteilungen übersichtlich dargestellt sind – und ich habe das dann umgesetzt. An sich war das zwar nur ein kleines Projekt, aber es hat mich unternehmensweit mit allen Abteilungen in Kontakt gebracht, in denen wir Trainees potenziell rotieren, und demnächst darf ich das fertige Produkt dem Medical-Affairs-Führungsteam vorstellen.

Was hat Dich bei Roche bislang am meisten überrascht?

Ich war erstaunt darüber, wie schnell man auch in einem so großen Unternehmen Fuß fassen kann. Dazu trägt sicherlich bei, dass alle Roche-Mitarbeiter, die neu in Grenzach sind und nicht in der Nähe wohnen, in den ersten sechs Monaten im sogenannten Boarding House unterkommen können. Man kocht abends zusammen in der Küche, trinkt noch ein Glas Wein, schaut zusammen Fußball und kommt so superschnell in Kontakt mit Leuten, die gerade alle in derselben Situation sind. Und das sind nicht nur Berufseinsteiger – wir saßen auch mal mit jemandem aus dem Senior Management zusammen.

Hast Du abschließend noch einen Tipp, den Du anderen Absolventen mit auf den Weg geben möchtest?

Nutzt schon so früh wie möglich die Chance, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen – vor allem, wenn ihr eine Naturwissenschaft studiert. Nur so bekommt ihr einen Eindruck davon, wie sich eine Industriekarriere von einer akademischen Karriere unterscheidet und findet heraus, was euch Spaß macht.

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