Technikexperte aus Leidenschaft

Wie meine Arbeit als Ingenieur bei Roche hilft, AIDS zu bekämpfen: Ronald Hofstadt hat mit dem TecLab in Mannheim eine Plattform geschaffen und seinen Mitarbeitenden den Freiraum geboten, eine kleine Karte zu gestalten, durch die HIV-Testergebnisse in Entwicklungsländern aus abgelegenen Gebieten auch ungekühlt in Labore gelangen können.

Mein Name ist Ronald Hofstadt und ich leite die Einheit Manufacturing Automatisation bei Roche in Mannheim. Unsere Hauptfrage: Wie kann man die manuelle Produktion in eine automatisierte umwandeln?

Our Work, projects and initiatives

Im Mittelpunkt stehen bei uns Lösungen, die sich nicht von der Stange kaufen lassen. Bei uns geht es um die Erstentwicklung eines Automationsverfahrens. Unser Ansatz: Simultaneous Engineering. Zum einen greifen wir sehr früh auf ein Funktionsmuster, eine Art Tischmodell zurück, um die Umsetzbarkeit der komplexesten Prozesse zu belegen. Ebenso führen wir Machbarkeitsstudien durch. Zum anderen baut unser Team parallel bereits Maschinen – dadurch sparen wir Zeit, Ressourcen und Geld. Außerdem ist es unsere Aufgabe, die digitale Transformation zu evaluieren. Dabei schauen wir uns an, was mit Daten passiert und welche Auswirkungen neue Technologien auf Produkte in der Zukunft haben werden. 

Aktuell arbeiten wir an einem Gerät von Roche, welches menschliche Gewebeproben digitalisiert und das durch seine Leistungen Marktführer ist. Die Zuführung der Gewebeproben ist auf die Anzahl sechs reglementiert, wodurch meine Abteilung ins Spiel kommt. Wir haben gemeinsam ein Beladesystem entwickelt, dass die autonome Arbeit des Gerätes den ganzen Tag gewährleistet. In Großlaboren muss deshalb kein Bediener mehr die Maschine beladen. Diese Neuerung hat unsere Kundenzufriedenheit deutlich erhöht, wodurch unsere Arbeit auf lange Sicht auch den Vertrieb unterstützt. 

Technikexperte aus Leidenschaft

Ich wurde immer gefordert, aber auch extrem gefördert und in meiner persönlichen Entwicklung herausgefordert.

Our impact

Eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich bei Roche gemacht habe, war Teil der Entwicklung und des Designs einer kleinen Karte zu sein. Diese ebnet damit den Weg für bessere Therapien in Regionen, die am stärksten von HIV betroffen sind. Wir können mit der Karte vor allem in den Krisengebieten wie Afrika der Krankheit Herr werden: Durch die Bereitstellung einer kleinen Menge Blut eines Patienten aus der Fingerkuppe vereinfacht diese speziell entwickelte Karte die Blutentnahme und den Probentransport.

The place to Work

Jede wertschöpfende Innovation, die wir liefern, ist das Produkt einer engen Zusammenarbeit mit den Unternehmensteilen, die an uns herantreten. Wir verstehen uns da immer als ein Teil des Gesamtpakets. Durch unser Netzwerk und den Hightech-Campus Mannheim haben wir derart viel Expertise, dass wir manchmal beinahe unmögliche Dinge schaffen.

Gleichzeitig war mir schon immer sehr wichtig, auch als Mensch gesehen zu werden. Das hat mir heute rückblickend sehr geholfen. Früher war ich rein technologisch orientiert, bis ich die Möglichkeit bekam, eine leitende Position einzunehmen. In dieser für mich neuen Rolle konnte ich die Leitung eines Teams übernehmen und dadurch auch anderen Menschen zu ihrer eigenen Weiterentwicklung verhelfen.

Our culture

Ich arbeite gerne und schon fast 30 Jahre bei Roche und schätze vor allem die Machermentalität. Ich kann hier Dinge gestalten - und das immer mit dem Fokus auf die Patienten. Dabei begeistert mich vor allem die Vision des personalisierten Gesundheitswesens: Jeder Mensch und jede Krankheit ist einzigartig und wir wollen ein Wissen schaffen, dass alle Patienten genau die Behandlung bekommen, die sie brauchen.

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Tags: Deutschland, We are Roche, Ingenieurwesen, Career Blog