roche, internship, germany, magdalena, rejna

Sechs Fragen an Magdalena und Rejna

Rejna Sadik (24) studiert Logistik an der Hochschule Ludwigshafen. Zurzeit ist sie Praktikantin im Bereich Global Supply Chain Management bei Roche Diagnostics am Standort Mannheim.

Magdalena Kretek (24) studiert International Management an der Hochschule Worms und absolviert im Rahmen eines Praxissemesters ein fünfmonatiges Praktikum, ebenfalls bei Roche Diagnostics in Mannheim.

Was kann man sich unter Global Supply Chain Management vorstellen und was sind eure Aufgaben?

Rejna: Konkret sind wir für den Bereich International Order Management zuständig. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit der Auftragsbearbeitung der EMEA Länder (Europe, Middle East, Africa). Das bedeutet, ich kümmere mich um logistische Problemstellungen aus den verschiedenen Ländern wie beispielsweise um rechtzeitige und termingerechte Lieferungen.

Magdalena: Unsere Teams bestehen aus unterschiedlichen Gruppen, die sich mit den verschiedenen Kontinenten oder Ländergruppen auseinandersetzen. Mein Team ist zum Beispiel verantwortlich für das Order Management der Länder innerhalb Europas (Nord- & Westeuropa) und Afrika. Hierfür stehen bei mir wöchentlich Speditionsabgaben bzw. Abgabelisten an die Forwarding-Abteilung auf der Tagesordnung. Diese ist wiederum für die Organisation des Transports zuständig.

Ihr habt euch für Roche entschieden - warum?

Rejna: Da ich Logistik studiere, wollte ich auch mein Praxissemester im Bereich Logistik machen und meine theoretischen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Mein Ziel war es, mithilfe des Praktikums einen vielseitigen Einblick in die Supply Chain eines großen Konzerns zu bekommen. Vor meinem Logistikstudium habe ich ein Semester Biotechnologie studiert und bin daher sehr an biotechnischen Themen interessiert. Dies ist auch ein Grund, weswegen ich mich für Roche entschieden habe.

Magdalena: Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei einem mittelständischen Pharmahersteller gemacht und hatte währenddessen bereits gute Einblicke in die Supply Chain und die Auftragsbearbeitung erhalten. Mich haben diese beiden Bereiche damals schon sehr interessiert und darüber hinaus ist Roche in unserer Region ein sehr bekanntes Unternehmen.

Was hat in eurer Anfangszeit einen „Wow-Effekt” bei euch erzeugt?

Rejna: Ich hatte vor dem Praktikum eine Projektarbeit im Supply Chain Management bei einem globalen Technologieunternehmen gemacht. Somit habe ich einen guten Vergleich hinsichtlich der Arbeitsweise bei Roche. Mich haben die fortschrittliche Automatisierung der Prozesse in der Auftragsabwicklung sowie die Aufgeschlossenheit der Mitarbeitenden sehr beeindruckt. Toll finde ich vor allem, dass wir Praktikanten verantwortungsvolle Aufgaben erhalten und somit komplett in das Team integriert werden.

Magdalena: Die ersten Tage waren total überwältigend. Mich haben vor allem der große Campus sowie die Automatisierung und Optimierung der Prozesse beeindruckt. Das Betriebsklima ist sehr positiv und Innovationen werden stets vorangetrieben. Außerdem ist unser Team sehr divers, da wir mit Mitarbeitenden der ganzen Welt zusammenarbeiten.

Auf dem Markt gibt es viele junge Talente. Warum sollten sich diese bei Roche bewerben?

Magdalena: Weil Roche einfach wahnsinnig viele Möglichkeiten bietet: Praktika, Ausbildung, Duales Studium, Trainee-und Bachelor/Master-Programme. Hier ist für jeden bzw. jedes Interessengebiet etwas dabei. Durch die Größe des Unternehmens hat man die Möglichkeit, Einblicke in die verschiedenen Bereiche zu bekommen. Außerdem können junge Talente ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Bei Roche wird man als junges Talent nicht nur gefordert, sondern auch gefördert.

Rejna: Das kann ich nur bestätigen. Bei Roche kann man Einblicke in jedem Bereich der Wertschöpfungskette bekommen, ob in der Logistik, dem Einkauf oder der Produktion.

Was würdet ihr eurem jüngeren Ich, aber auch einem Young Professional mit auf den Weg geben?

Rejna: Mutig sein und viele Fragen stellen. Man sollte Chancen, die man bekommt, ergreifen und unterschiedliche Aufgabenbereiche austesten. Außerdem kann man dabei wertvolle Praxiserfahrung sammeln.

Magdalena: Meinem jüngeren Ich würde ich empfehlen, mutiger zu sein, denn ich habe immer gedacht, dass der Weg in große Konzerne viel schwieriger ist. Glücklicherweise war ich mutig und habe ich mich beworben - und es hat geklappt. Einem Young Professional würde ich raten, Praxiserfahrung zu sammeln und Networking zu betreiben, um verschiedene Leute kennenzulernen, an In-House Events teilzunehmen und sich innerhalb, aber auch außerhalb der Abteilungen zu vernetzen.

Tags: Deutschland, Career Blog