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Bei RoX liegt Start-up-Mentalität in der Luft

Wir haben mit Eva Poggio gesprochen, die als einer der vier Co-Founder bei der RoX Health GmbH arbeitet, dem neuen Company-Builder von Roche in Berlin. Dort begibt sie sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen auf die Suche nach Gründern und Start-ups, die an digitalen Gesundheitslösungen arbeiten.

Was macht RoX genau?

Unser Ziel ist, gemeinsam mit Start-ups Patienten mithilfe digitaler Lösungen eine bessere und schnellere Gesundheitsversorgung zukommen zu lassen.

Das heißt also, dass digitale Lösungen tatsächlich beim Patienten ankommen müssen und dafür wollen wir unseren Beitrag im Gesundheitssystem leisten. Dafür braucht es nicht nur technisches Know-how, sondern auch die Erfahrung, wie man ein Produkt in die deutsche Regelversorgung überführt und kommerzialisiert. Die Start-ups, mit denen wir zusammenarbeiten, bringen oft sehr gute IT-Kenntnisse mit und wissen, was für den Anwender nutzerfreundlich ist. Sie beschäftigen sich also intensiv mit der sogenannten „User Experience“. Aber nicht immer verfügen sie über das Wissen, wie das deutsche Gesundheitssystem funktioniert. Da nehmen wir sie mit unseren einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen an die Hand und unterstützen sie auf ihrem Weg durch den regulatorischen Prozess. Das unterscheidet uns übrigens von anderen Company-Builder- oder Accelerator-Programmen.

Wir evaluieren also gemeinsam mit den Start-ups, ob ihr Geschäftsmodell eine Chance am Markt hat und helfen ihnen durch den etwas komplizierten Dschungel der Regulatorik. Wir helfen Start-ups bei der Beantragung einer Zulassung als sogenannte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), so dass ihre Lösung von den Krankenkassen erstattungsfähig ist. 

Ein weiterer Schritt ist dann die Kommerzialisierung: Gründer haben oft eine vielversprechende Lösung entwickelt, wissen aber nicht, wie sie diese schnell am Markt skalieren können. Da können wir mit unserer Expertise helfen.

Die Zusammenarbeit mit Start-ups 

Wir haben eine eigene Due Diligence entwickelt, mit der wir gemeinsam mit dem Start-up prüfen, inwieweit ihre Lösung marktfähig ist. Es muss also nicht nur das Geschäftsmodell stimmen, sondern das Produkt oder die Lösung muss auch die Voraussetzungen erfüllen, als digitale Gesundheitslösung vom zuständigen Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannt zu werden. Damit die App auch vom Arzt auf Rezept verschrieben werden kann. 

Wir arbeiten in unterschiedlichen Phasen mit Gründern und Start-ups zusammen. Zum einen begleiten wir sie bereits frühzeitig bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells. Start-ups kommen aber auch zu uns, wenn ihr Produkt oder ihre Lösung bereits weiter ausgereift ist.

Was Eva Poggio am meisten an ihrer Arbeit schätzt 

Wir bei RoX sind alle Pioniere, getrieben von dem Wunsch, Menschen eine schnellere und bessere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, um Menschen im Idealfall gesund zu halten beziehungsweise Krankheiten frühzeitiger als bisher zu identifizieren – zum Beispiel bei Alzheimer oder Krebserkrankungen.

Mir macht die Zusammenarbeit mit Start-ups unheimlich Spaß. Wir arbeiten auf Augenhöhe in kreativen Design-Thinking-Methoden zusammen und unser Miteinander ist von Offenheit und Vertrauen geprägt. Unser guter Teamspirit ist mir dabei sehr wichtig. Und es gibt keinen Tag, an dem ich nicht etwas Neues lerne oder erfahre. Ein sehr dynamischer Prozess! Und irgendwie sind wir ja auch selbst ein Start-up – auch wir mussten unsere eigenen Strukturen erst einmal hochziehen. Eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin und die ich nicht missen wollte. 

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