Produktmanagement bedeutet auch Freiräume zu gestalten

Christian Polaschegg
Das Vertrauen in meine Fähigkeiten zu spüren, begeistert mich Tag für Tag.
Christian Polaschegg, Produktmanager Roche Pharma AG Grenzach

Du hast vor kurzem innerhalb des Produktmanagements Deinen Job gewechselt – wie kam es dazu?

Als „Marketeer“ bei Roche habe ich zunächst für ein Produkt gearbeitet, das bereits am Markt etabliert war. Dabei konnte ich viel lernen und mich beweisen. Durch das erfolgreiche Marketing in den letzten zwei Jahren hat sich für mich die Chance ergeben, die Position zu wechseln und heute an der Markteinführung eines neuen Produktes mitzuarbeiten. 

Was ist für Dich das Interessante an Deiner neuen Position?

Das Produkt, das ich zuvor betreut habe, befand sich in einer späteren Phase des Lebenszyklus. Jetzt habe ich die Möglichkeit, von Anfang an dabei zu sein und etwas ganz Neues zu machen. Das ist unglaublich spannend und sehr lehrreich!

Natürlich findet die Einführung eines neuen Produktes nicht ohne eine Richtschnur statt. Ich kann auf globalen Vorgaben aufbauen und passe diese an den deutschen Markt an. Dafür muss ich das Produkt und den Markt verstehen und wissen, wie die Ärzte darüber denken. Dieses Wissen ist die Basis für die Ausarbeitung der strategischen Ausrichtung. Schlussendlich entscheide ich auch, welche Materialien wir zur Kommunikation verwenden und wie diese aussehen sollen.

Ich arbeite natürlich nicht alleine, sondern stehe in regem Austausch mit meinen Marketingkollegen. Da kommen sehr viel Wissen und Kompetenz zusammen. Wir diskutieren intensiv über Projekte und Strategien und haben einen lebendigen Erfahrungsaustausch. Davon profitiere ich sehr.

Wenn Du zurückdenkst – gibt es einen Moment, an dem Du persönlich/fachlich besonders gewachsen bist?  

Ja, den gab es schon. Für das Produkt, für das ich vorher gearbeitet habe, gab es eine Zulassungserweiterung. Da hat sich die Planung kurzfristig geändert und die Vorbereitungszeit von 6 auf etwa 2,5 Monate verkürzt. Das war ein Moment, in dem ich dachte: Das wird eine sportliche Herausforderung. Aber so habe ich natürlich gelernt, klar zu priorisieren: Was ist wirklich wichtig? Worauf kommt es an? Auf was kann verzichtet werden? Letztlich hat das Projekt wirklich Spaß gemacht – und war außerdem noch super erfolgreich.

Findet Weiterentwicklung denn nur „on the job“ statt?  

Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima und ein konstruktives Miteinander hier in Grenzach, da lernt man auch im Alltag viel voneinander. Der Griff zum Telefon ist kein Hindernis, und es ist jederzeit möglich, die Kollegen um Rat zu fragen. Aber es gibt auch verschiedene interessante Kurse im Rahmen des Marketing Excellence Curriculum und die jährlich stattfindende Marketingkonferenz, bei der intensiv an bestimmten Fragestellungen gearbeitet wird. Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es viele.

Wir haben auch eine Veranstaltungsreihe, bei der es explizit um Projekte geht, die nicht funktioniert haben. Marketing lebt von Innovation und Kreativität. Da muss man auch mal Sachen ausprobieren, von denen man nicht unbedingt weiß, ob sie den gewünschten Effekt haben. Wenn etwas einmal nicht klappt, dann lernen wir aus den Fehlern – nicht nur persönlich, sondern als Organisation.

Was zeichnet Roche für Dich als Arbeitgeber aus?

Ich habe viel Gestaltungsspielraum, und mir wird nicht detailliert vorgeschrieben, wie ich etwas zu machen habe. Meine Vorgesetzten geben mir Verantwortung für die unterschiedlichsten Projekte und lassen mich meinen Job machen. Was mir großen Spaß macht, ist dieses Vertrauen zu spüren und auch etwas zurückgeben zu können.

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Tags: Deutschland, Career Blog