Praktikum im Controlling bei Roche in Grenzach

Die Aufgaben eines Controllers kennenlernen

Was macht ein Controller eigentlich den ganzen Tag lang? Und wäre das ein Job für mich nach dem Studium? Diese Fragen beantwortet ein Praktikum bei der Roche Pharma AG im Controlling - und nebenher können die Praktikanten noch ihr Wissen in Soft Skills und ihr Netzwerk beim Praktikantenstammtisch erweitern. Lest hier Teil 2 – Interview mit Matthias M., einem Praktikanten im Controlling bei Roche.

Matthias M. (25) studiert seit 2011 Wirtschaftswissenschaften (Bachelor) in Basel. Im August 2014 begann er sein Praktikum im Controlling bei Roche in Grenzach.

Wieso haben Sie sich für ein Praktikum bei Roche entschieden?

Ich habe eine Ausbildung in der Bank absolviert und dann dort gearbeitet. Demnächst werde ich meinen Bachelor abschließen und bin daher schon auf der Suche nach potenziellen Arbeitgebern. Es hat mir immer schon Spaß gemacht, mit Zahlen zu arbeiten, und dabei jetzt noch die Pharmabranche kennenzulernen ist eine prima Kombination. Roche hat einen sehr guten Ruf und bietet mir die Möglichkeit, viel zu lernen.

Welche Aufgaben haben Sie schon übernommen?

Neben den bereits von Herr H. im Teil 1 genannten Aufgaben bearbeite ich auch ein eigenes Projekt: Bis vor einiger Zeit konnte jeder Mitarbeiter über ein Programm im Intranet Kostenstellen und Kostenarten einsehen. Durch eine IT-Umstellung ist das jetzt nicht mehr möglich, stattdessen gibt es nur mehr ein Word-Dokument zu diesem Thema. Ich mache mir nun Gedanken darüber, wie man diese Informationen in eine IT-basierte Datenbank übertragen kann. Außerdem habe ich noch ein weiteres Projekt übernommen: Ich überprüfe, wie viel Return on Investments unsere Marketingaktivitäten erbringen, also welche Verkäufe die Maßnahmen bewirken. Und auch bei den Basisaufgaben kann ich mich gut einbringen: Ich aktualisiere Reports, versuche, Prozesse zu verbessern und nehme an Meetings teil, um das Geschäft noch besser zu verstehen.

Wie war die Einarbeitungsphase?

Ich fand die Einarbeitung durch einen anderen Praktikanten super. Mein Vorgänger hat mir gute Tipps gegeben, zum Beispiel worauf einzelne Kollegen besonders Wert legen. Es ist schön, jemanden an seiner Seite zu haben, der einem in der Startwoche alle Fragen beantwortet. Auch die Manuals und Dokumentationen bei Roche sind sehr hilfreich. Die Controller nehmen sich viel Zeit und erklären, was das Ziel der Auswertung oder der Präsentation ist beziehungsweise geben hierzu Hintergrundinformationen.

Gab es bei Ihrem Einstieg Überraschungen oder Dinge, die Sie so nicht erwartet hätten?

Ich war positiv überrascht vom netten Miteinander und hätte nicht gedacht, dass bei Roche der Spagat zwischen Großkonzern und einer eher familiären Arbeitsatmosphäre so gut gelingt. Ab dem ersten Tag wurde ich mit offenen Armen empfangen und habe sogar ein Willkommensgeschenk erhalten. Die Integration wurde durch einen etablierten Praktikantenstammtisch erleichtert, bei dem sich Praktikanten aus unterschiedlichen Fachabteilungen austauschen können. Außerdem schätze ich die freien Entwicklungsmöglichkeiten hier sehr.

Was lernen Sie Ihre die eigentlichen Aufgaben hinaus?

Ich habe zum Beispiel eine Einführung in SAP bekommen und arbeite regelmäßig damit. Besonders das praktische Arbeiten mit den IT-Systemen ist für mich von Bedeutung, da bei meinem Studiengang wenig Fokus darauf gelegt wird. Zusätzlich habe ich viel über die Organisation eines großen Pharmaunternehmens gelernt und auch mein Wissen in Excel noch weiter vertiefen können.

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