Onboarding nur vor Ort möglich? Nicht bei Roche!

Dass ein Onboarding durchaus auch virtuell stattfinden kann, haben wir bei Roche in den vergangenen Monaten bereits bewiesen. Doch wie ist sie genau ausgestaltet, so eine digitale Onboarding-Veranstaltung? Darüber haben wir mit unserem neuen Test Manager Konstantin Sorokin gesprochen, den wir am 1. Mai nicht - wie ursprünglich geplant - an unserem Standort im Großraum Stuttgart in Empfang nehmen konnten, sondern der seinen Start bei Roche aus dem heimischen Arbeitszimmer heraus erlebte - in dem über 2.500 km entfernten Russland!  

Konstantin, welche Gedanken gingen Dir durch den Kopf, als Du erfahren hast, dass Dein Onboarding aufgrund der aktuellen Situation nicht vor Ort, sondern virtuell, über den Monitor, stattfinden wird?

Zunächst einmal bin ich froh darüber, dass ich trotz der aktuellen Situation die Möglichkeit hatte, wie geplant bei Roche zu starten - auch wenn die die Corona-Pandemie meinen ursprünglichen Plan gehörig durchkreuzte. 

Eigentlich hatte ich vor, bereits einige Wochen vor meinem Start bei Roche nach Deutschland zu reisen. Ich wollte mich dort zurechtfinden, mir eine Wohnung suchen, sämtliche Anmeldungen erledigen und dann mit der Arbeit bei Roche beginnen. 

Doch dann schloss Russland, aufgrund der aktuellen Situation, die Grenzen und ich wusste, dass ich einen Plan B benötigte. Als ich erfuhr, dass meinem Start bei Roche trotz der Widrigkeiten nichts im Wege steht und sogar mein Onboarding virtuell durchgeführt werden sollte, blieb ich positiv gestimmt.

Wie war für Dich das Onboarding und die virtuelle Begrüßung durch deine Kolleginnen und Kollegen? 

Nun, das virtuelle Onboarding würde ich als eine sehr interessante Erfahrung beschreiben. Gleiches gilt für das Kennenlernen meiner Teammitglieder via Monitor. 

Natürlich ist es - gerade am Anfang - viel einfacher, wenn man seine Kolleginnen und Kollegen persönlich treffen, sich mit ihnen unterhalten und austauschen kann. Doch trotz dieser “digitalen Barriere” lief das erste Zusammentreffen großartig. Alle waren sehr herzlich, einladend, interessiert und unterstützend - und sind es bis heute! 

Auch wurde mir vom ersten Tag an Verständnis für meine derzeitige Lage und die Tatsache, dass ich vorerst von Russland aus arbeiten werde, entgegengebracht.  

Mit Blick auf das virtuelle Arbeiten: Was war bzw. ist bisher die größte Herausforderung für Dich?

Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit als Test Manager besteht in einer guten Vorbereitung sowie der Kommunikation mit meinen direkten Kolleginnen und Kollegen, aber insbesondere auch mit anderen Teams und Abteilungen. Als neuer Mitarbeitender musste ich natürlich erst einmal nachvollziehen, wer in welchem Team bzw. welcher Abteilung tätig ist und zahlreiche Namen entsprechend zuordnen. Also habe ich mir ganz pragmatisch eine Liste mit den entsprechenden Informationen erstellt - so gelingt es mir auch aus der Ferne den Überblick zu behalten und zielführend zu interagieren. 

Eine weitere Herausforderung war darüber hinaus die (virtuelle) Kommunikation an sich, fällt mir persönlich der direkte, persönliche Austausch doch wesentlich leichter. Da ich momentan aber nicht einfach so auf einen meiner Kollegen zugehen kann, um mit ihm gewisse Themen zu besprechen, greife ich eben zum Hörer, schreibe E-Mails oder eine Kurznachricht. Diese Art der Kommunikation nimmt zwar wesentlich mehr Zeit in Anspruch, funktioniert schlussendlich aber genauso so gut und ich bin sehr froh (virtueller) Teil dieses Teams zu sein. 

Und auch der Erfolg gibt uns recht! Trotz der aktuellen Situation waren wir in der Lage, Projekte gemeinsam zu planen und bestmöglich umzusetzen.

Nun hast Du uns schon kurz angerissen, wie die Kommunikation derzeit in Eurem Team abläuft. Wie müssen wir uns darüber hinaus Euren Arbeitsalltag vorstellen? 

Grundsätzlich würde ich uns als ein “self managing” Team beschreiben. Konkret bedeutet dies, dass wir uns täglich zu einem virtuellen “Board” zusammenfinden und über die anstehenden Aufgaben austauschen. Gibt es im Anschluss Rückfragen, nehmen wir mit Hilfe der zahlreichen digitalen Tools, die uns Roche zur Verfügung stellt, Kontakt zueinander auf und arbeiten gemeinsam an einer Lösung. 

Um mir zudem auch den inhaltlichen Start bei Roche so angenehm wie möglich zu gestalten, hat mein Team einige Präsentationen und Videos für mich zusammengestellt. Auf diese Weise konnte ich schnell nachvollziehen, wie unsere Systeme im Detail funktionieren und meiner Tätigkeit als Test Manager schließlich in kürzester Zeit vollumfänglich nachgehen.  

Alles in allem, so finde ich, haben wir in der aktuellen Situation einen sehr guten Weg der Zusammenarbeit für uns gefunden. 

Was wünschst Du Dir, wenn Du schlussendlich ab Ende Juli auch physisch bei uns in Deutschland sein wirst?

Normalerweise erhofft man sich, wenn man einen neuen Job in einem neuen Unternehmen antritt, dass einen die Kolleginnen und Kollegen herzlich Begrüßen und spekuliert vielleicht auf eine kleine Überraschung. 

Nach den Erfahrungen der letzten Wochen und Monaten wünsche ich mir jedoch lediglich ganz normal ins Büro gehen und mich mit meinem Team persönlich austauschen zu können - auch wenn die digitale Kommunikation wirklich sehr gut funktioniert. Und auch meine Kolleginnen und Kollegen fragen bereits, wann ich endlich vor Ort, an unserem Entwicklungsstandort im Großraum Stuttgart, sein werde - möglicherweise ja, weil sie ein ganz besonderes “Willkommen” für mich planen. (Lacht) 

Abschließend, wie würdest Du Deinen Start bei Roche im Großraum Stuttgart in drei Sätzen bzw. Wörtern beschreiben?!

Auf die Plätze, fertig, los!

Vielen Dank, Konstantin für das Gespräch und herzlich willkommen bei Roche im Großraum Stuttgart!

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