Onboarding bei Roche, best workplace ever

Onboarding bei Roche

„Ich wurde von allen direkt eingebunden.“
Michaela Uhlmann genannt Rentzing, Product Managerin bei der Roche Pharma AG in Grenzach-Wyhlen

Was erwartet Dich an deinem ersten Tag bei Roche?

Zunächst einmal ein Strauß Blumen. Du wirst von deinem Vorgesetzten in Empfang genommen und direkt bei deinen neuen Kollegen vorgestellt. Danach wird der Onboarding-Prozess besprochen, damit du einen Überblick über die nächsten Wochen bekommst. 
Ich hatte auch schon vor meinem ersten Tag bereits mehrere Terminanfragen in meinem Kalender und war über den Ablauf der ersten Tage informiert. Über den Tag hinweg lernt man die verschiedenen Kollegen und Funktionen kennen und wie sie mit einem selbst vernetzt sind. Ein gemeinsames Mittagessen zum Kontakte knüpfen gibt es auch. Damit ist der Tag schon gut gefüllt. 

Du beschreibst Deinen Start als Product Managerin. Angefangen bei Roche hast Du aber eigentlich im Außendienst. Gibt es da Unterschiede? 

Zum Einstieg kommen alle neuen Mitarbeiter - egal ob Innen- oder Außendienst - erst einmal nach Grenzach-Wyhlen, lernen sich gegenseitig und das Unternehmen kennen und durchlaufen dort zur Vorbereitung einige Schulungen. Diese unterscheiden sich natürlich je nach Rolle. Im Innendienst gibt es aber z.B. ein Patensystem, bei dem mir ein erfahrenerProduct Manager zur Seite steht. Im Außendienst ist das durch die räumliche Distanz schwieriger. Aber auch hier unterstützt das gesamte Team vor Ort die neuen Kollegen dabei, die Herausforderungen des neuen Jobs zu meistern.

Was gibt es noch, um neuen Kollegen den Einstieg zu erleichtern? 

Es gibt für alle eine Starterwoche, die einmal pro Quartal stattfindet und in der alle neuen Mitarbeiter zusammenkommen, Vorträge, z.B. zur Unternehmensphilosophie, besuchen, mehr über den Betriebsrat erfahren oder sich zu Sportangeboten und vielen weiteren Benefits informieren können. 

Die hast Du aber vermutlich nur einmal gemacht. 

Richtig. Dafür kamen aber z.B. Produktmanagement-Schulungen und verschiedene E-Learnings hinzu. Diese sind teilweise freiwillig, teilweise verpflichtend. 

Vor Roche warst Du in der Forschung. Wie wichtig war das Onboarding, um die Brücke zwischen Universität und Unternehmen zu schlagen? 

So unterschiedlich ist die Arbeitswelt zwischen Forschung und meiner Arbeit bei Roche gar nicht, da beide Bereiche sehr selbstbestimmt sind. Inhaltlich konnte ich direkt an mein Studium anknüpfen und mit Menschen wollte ich ohnehin arbeiten. Die Schulungen haben mich aber auch sehr gut vorbereitet.

Was sind das für Schulungen?

Wir haben ein eigenes Trainingszentrum in Grenzach, das u.a. für die Schulungen verantwortlich ist und darauf spezialisiert ist, neue Mitarbeiter zu trainieren. Nach den Schulungen habe ich mich wirklich als Expertin für mein Produkt gefühlt. Aber Situationen wie der erste Arztbesuch lassen sich in einer Übung natürlich nicht nachstellen. Bei Bedarf kann man aber auch während des Jobs immer wieder Trainings in Anspruch nehmen, die eine tolle Möglichkeit zur Weiterentwicklung bieten.

Was sind die größten Herausforderungen in den ersten Tagen im neuen Job? 

Wenn ich aus einem ganz anderen Arbeitsalltag komme, muss ich mich zunächst in eine Kultur einarbeiten, in der sich jeder mit jedem abstimmt. Die starke Vernetzung kann gerade zu Beginn eine Herausforderung sein. Aber das lernt man sehr schnell, denn die Kollegen vernetzen einen quasi sofort: Mails, Meeting-Einladungen, ich wurde von allen direkt eingebunden. 

Wann geht es dann richtig los? 

Eigene Arztbesuche im Außendienst hatte ich erst nach ca. sechs Wochen mit vielen intensiven Schulungen, die mich auf diesen Zeitpunkt vorbereitet haben. Ich durfte aber im Vorfeld schon bei Kollegen hospitieren und habe so schon Gespräche miterleben dürfen. Im Innendienst wurden mir die Aufgaben nach und nach übergeben. Das ist aber natürlich nur möglich, wenn es eine entsprechende Vertretung gibt, die in dieser Zeit noch mit unterstützt.

Was war für Dich rückblickend beim Onboarding am wertvollsten? 

Ich fand es sehr hilfreich, dass neue Mitarbeiter aktiv begleitet werden. Bei uns ist es so, dass die Neuen mit ihren Fragen jederzeit einen Kollegen ansprechen können. Außerdem bietet hier jeder gerne seine Hilfe an.
 

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