Treffen Sie Tobias Huber, Technical Project Leader

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Wie lautet Ihre genaue Berufsbezeichnung? 

Meine Berufsbezeichnung ist Technical Project Leader.  

Was sind Ihre Aufgaben als Technical Project Leader bei Roche?  

Ich führe fachlich ein fünfköpfiges Team. Meistens arbeiten wir innerhalb eines umfangreichen großen Projekts an einem Teilprojekt. Für das Gesamtprojekt ist ein Projektleiter zuständig, der alle Bereiche führt, überblickt und zusammenführt. 

Als Technical Project Leader verantworte ich bei Roche den technischen Teil und kümmere mich um die vorgegebenen Anforderungen, die Konzeption eines Produkts oder Produktteils und dessen Umsetzung im Detail. 

War Medizintechnik auch ein Bestandteil Ihres Studiums? 

Eigentlich habe ich Maschinenbau an der Berufsakademie in Stuttgart studiert und bin eher zufällig zur Medizintechnik gekommen. Mein duales Studium habe ich in einem Unternehmen absolviert, welches in der Hochleistungskeramik tätig ist.

Wie sind Sie auf Roche als Arbeitgeber aufmerksam geworden? 

Zu Roche bin ich durch Zufall gekommen! Das Unternehmen, in dem ich vor Roche beschäftigt war, hat unter anderem Knie- und Hüftgelenke hergestellt. Während der Praxisphase des Studiums durfte ich mehrere Abteilungen durchlaufen. Hierbei konnte ich erste Erfahrungen im medizintechnischen Bereich sammeln und war sehr schnell begeistert. 

Nach meinem erfolgreichem Studienabschluss konnte ich erste Berufserfahrungen sammeln, bevor ich dann 2010 bei Roche PVT einstiegen bin und die Chance erhalten habe, die Abteilung Mechanikentwicklung mitaufzubauen. 

Was macht die Arbeit in einem Gesundheitsunternehmen so spannend? 

Ich persönlich habe eine sehr große Affinität für Medizintechnik. In meinem privaten Umfeld beschäftige ich mich auch gerne und ausgiebig mit Gesundheitsthemen. Ich sehe meinen Beruf als Chance, das Gesundheitswesen und die Medizin mit Hilfe der Technik voranzutreiben und Probleme zu lösen. 

An meiner Arbeit bei Roche gefällt mir sehr gut, dass ich einen Sinn in meinem Schaffen sehe. Wir bieten Menschen einen Mehrwert und leisten täglich einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. 

Gab es in der Vergangenheit ein Projekt, was Sie besonders fasziniert hat? 

Schon früh hat das Unternehmen seinen Fokus auf die Entwicklung von neuen, innovativen automatisierten Transportlösungen für Labore gelegt. Eines der Projekte, welches ich von Anbeginn begleite, ist noch nicht final abgeschlossen. Im Prinzip geht es in diesem Projekt um eine neue Transportlösung für Proben. Allerdings kann ich darüber noch nicht sehr viel sagen. Also bleiben Sie gespannt!

Wie empfinden Sie den Teamgeist bei Roche? 

Im Tagesgeschäft haben wir unsere kleinen und überschaubaren Teams, in denen wir eng und lösungsorientiert zusammenarbeiten und uns auch team- bzw. abteilungsübergreifend unterstützen. 

Bei größeren und umfangreicheren Projekten arbeiten wir darüber hinaus standortübergreifend, mit Teams aus aller Welt, wie etwa der Schweiz oder Spanien zusammen – einer der vielen Vorteile von einem global agierenden Unternehmen wie Roche. 

Also würden Sie sagen, dass Sie viel Entscheidungsfreiheit haben? 

Ja, wir dürfen in unserem Team sehr flexibel handeln und eigenständig Entscheidungen treffen.  Obwohl wir in einem großen Konzern tätig sind, können wir viel bewegen.  
Dazu gehört mit Sicherheit auch etwas Mut, aber die Möglichkeiten sind bei Roche gegeben. 

Wie empfinden Sie die Entwicklungsmöglichkeiten bei Roche? 

Durch die Unternehmensgröße und die vielfältigen Bereiche, gibt es immer die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Roche ermöglicht es seinen Mitarbeitenden, sich viel Neues anzueignen und sich in verschiedene fachliche Richtungen weiterzubilden. Generell steht auch dem Wechsel in andere Abteilungen nichts im Weg. 

Wie wird Work Life Balance bei Roche gelebt? 

Work Life Balance ist von jedem auch ein wenig individuell abhängig. Natürlich gibt es Phasen in unserem Beruf, vor allem in der Entwicklung, in denen wir sehr viel arbeiten. Zurzeit beschäftigen wir uns mit einem Projekt, welches innerhalb des Unternehmens eine hohe Priorität besitzt. Gerade in solchen Situationen ist es sehr wichtig nach getaner Arbeit bei der Familie oder Sport abzuschalten. 

Was ist Ihr persönlicher Ausgleich zum Beruf? 

Auf jeden Fall meine Familie. Ich bin verheiratet und habe eine kleine Tochter. 
Die Arbeit ist relativ schnell vergessen, wenn ich nach Feierabend zuhause ankomme und mir meine Tochter in die Arme läuft, um mich zu begrüßen. Das gibt mir sehr viel. Außerdem mache ich noch Sport im Fitnessstudio und bin in einem Musikverein engagiert. Alles in allem kann ich in meiner Freizeit sehr gut abschalten. 

Wie werden neue Kolleginnen und Kollegen in den Berufsalltag eingearbeitet? 

Vor einigen Jahren haben wir bei Roche PVT einen „Onboarding Day" für alle neuen Kolleginnen und Kollegen eingeführt. Die Veranstaltung findet einmal im Monat statt, um den neuen Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, das Unternehmen, dessen Philosophie sowie Strukturen schon etwas besser kennenzulernen.
 
In den einzelnen Abteilungen werden neue Kolleginnen und Kollegen -  je nach Bereich - unterschiedlich eingearbeitet. Dabei erlebe ich immer wieder große Hilfsbereitschaft untereinander. So nimmt man sich beispielsweise immer Zeit für die Klärung offener Fragen – über alle Hierarchieebenen hinweg. 

Was ist für Sie Roche in drei Worten? 

Spannend, weil die Arbeit und Themenbereiche einfach spannend sind. 
Erfolgreich, da der Konzern bereits über Jahre hinweg erfolgreich ist. 
Herausfordernd, weil es unser Anspruch ist, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, um für unsere Kundinnen und Kunden innovative, ganzheitliche Automatisierungslösungen zu erarbeiten. 

Sie möchten noch mehr über die Aufgaben unserer Ingenieure erfahren? Dann informieren Sie sich unter www.ingenieure-bei-roche.de.

Tags: Career Blog, Deutschland