Company Doctor at Roche

Werksarzt bei Roche - ein besonderer Job

Tim Wörth ist gebürtiger Mannheimer und seit knapp vier Jahren leitender Werksarzt bei Roche. Geplant hatte er das so nicht, doch heute ist er sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Roche ist für ihn der perfekte Arbeitsplatz. Er beschäftigt sich mit dem Gesundheitsschutz und der Prävention von Gefährdungen im Arbeitsalltag. Gleichzeitig ist er als Akutmediziner tätig und behandelt seine Patienten.

Wolltest du schon immer Werksarzt werden?

Nein, das hatte ich so überhaupt nicht geplant. Da ich schon immer sehr wissenschaftlich orientiert war, wusste ich bereits im Gymnasium, dass ich Medizin studieren möchte. Das tat ich dann auch an der Universität in Heidelberg. Danach wurde ich Facharzt für Innere Medizin und war in der Notfallmedizin, Intensivmedizin und in der Anästhesie tätig.

Wie bist du dann bei Roche gelandet?

Irgendwann wollte ich präventiver tätig sein. Meine Motivation: Unfälle und Krankheiten rechtzeitig vorbeugen und verhindern. Deswegen war die Arbeitsmedizin genau das richtige für mich. Ich bin 2011 in einen überbetrieblichen Dienst gewechselt, der betriebsärztlich vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen tätig ist. Von dort aus haben sich erste Kontakte zu Roche ergeben. 2013 hatte ich die Chance, mich bei Roche für die Stelle als Betriebsarzt zu bewerben und es hat geklappt.

Was ist Arbeitsmedizin überhaupt?

Das ist etwas, was nur wenige so richtig wissen. Unsere Hauptaufgabe ist es nicht, den Rettungsdienst zu betreiben und Menschen zu behandeln, die wegen körperlichen Beschwerden in unsere Ambulanz kommen. Wir verarzten unsere Mitarbeitenden gerne, aber das macht nur etwa fünf Prozent unseres Tagesgeschäfts aus. Tatsächlich beschäftigen wir uns in erster Linie mit der Arbeitsmedizin: Wir beraten Roche als Unternehmen, wie sichere und gesunde Arbeitsplätze aussehen. Dabei beschäftigen wir uns mit physikalischen, chemischen und biologischen Gefährdungen. Gleichzeitig sind durch die moderne Arbeitswelt auch neue Belastungen in den Vordergrund getreten, wie zum Beispiel psychische Themen, die Ergonomie, das mobile Arbeiten oder die Alterung der Gesellschaft.

Gibt es noch weitere Angebote der Medizinischen Dienste?

Ganz wichtig ist uns auch die Gesundheitsförderung: wir organisieren zum Beispiel Seminare zu Ernährung, Bewegung, Genussmittelkonsum oder der Stressbelastung. Außerdem gibt es für unsere Mitarbeitenden die Angebots- und Pflichtvorsorge. Die Vorsorgen sind aber auch wieder Teil der Arbeitsmedizin.

Was ist der Unterschied zwischen der Angebots- und der Pflichtvorsorge?

Die Angebotsvorsorge ist freiwillig. Jeder Mitarbeitende kann sich beispielsweise zur Bildschirmarbeit beraten lassen. Die Pflichtvorsorge ist, wie der Name schon sagt, eine verpflichtende Beratung bei besonders gefährdenden Tätigkeiten. Ob der Mitarbeitende sich dann entsprechend untersuchen lässt, ist seine freie Entscheidung. Aber wir bieten die entsprechenden Untersuchungen an.

Company Doctor at Roche

Lassen sich viele Mitarbeitende dann letztendlich auch untersuchen?

Ja, wir erleben da eine sehr hohe Akzeptanz. Wir haben jeden Tag am Vormittag unsere Vorsorgesprechstunde. Die meisten Mitarbeitenden sind dann auch mit einer entsprechenden Untersuchung einverstanden. Der Job als Werksarzt ist also sehr vielfältig.

Bist du froh, dass du Werksarzt geworden und hier bei Roche gelandet bist?

Ich hätte mir selbst niemals vorgestellt, dass aus mir mal ein Facharzt für Arbeitsmedizin wird. Für mich war die Möglichkeit, bei Roche als Werksarzt zu arbeiten, ein absoluter Glücksfall. Die Arbeitsbedingungen sind optimal hier. Für mich persönlich ist Roche der perfekte Arbeitsplatz und ich arbeite gerne für dieses Unternehmen. Als Arzt kann ich hier den arbeitsmedizinischen Bereich der Prävention und des Gesundheitsschutzes mit der Akutmedizin kombinieren, wie Notfallversorgung und Behandlung von Patienten. Denn das habe ich ja schließlich auch als Internist gelernt.

Vielen Dank für das Interview!

Tags: Deutschland, Career Blog