Treffen Sie Sanae, Systemingenieurin bei Roche in Waiblingen

Roche PVT in Waiblingen gehört zu den Kompetenzzentren von Roche für die Entwicklung & Produktion von Systemen zur Laborautomatisierung und bietet für Ingenieurinnen und Ingenieure vielfältige Karrieremöglichkeiten. Wir haben mit der Systemingenieurin Sanae über den Ingenieursberuf sowie entsprechende Karrieremöglichkeiten bei Roche PVT gesprochen.

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Sanae, Du bist bei Roche in Waiblingen als Systemingenieurin tätig. Was fasziniert Dich so am Ingenieur-Beruf?

Ich habe es bereits als kleines Kind geliebt, mit meinen Händen zu "arbeiten" und Dinge selbst zu kreieren. So kam ich bereits relativ früh auf den Gedanken, dass eine Karriere im Ingenieurwesen ideal für mich sein könnte. Später in der Schule konnte ich mich dann vor allem für die Mathematik begeistern, was mich in meinem Vorhaben bestätigt hat.

Während meines Studiums entwickelte ich schnell eine Leidenschaft für Simulation und Scientific Computing. Mich begeistert es alltägliche Probleme zusammen mit anderen, in agilen Teams, sowohl auf kreative Art und Weise als auch mit Hilfe der Mathematik auf numerischem Wege zu lösen. Beide Passionen habe ich mir bis heute bewahrt!

Als Systemingenieurin bietet Dir der Arbeitsmarkt natürlich vielfältige Möglichkeiten in unterschiedlichen Branchen. Warum hast Du Dich ausgerechnet für eine Tätigkeit in der Medizintechnik entschieden?

Nach meinem Studienabschluss habe ich ein Praktikum in der Medizintechnik, im Bereich Robotics, absolviert. Dort war ich u.a. für die Optimierung von Roboter-Einsätzen bei medizinischen Operationen verantwortlich. Während dieser Tätigkeit habe ich mein Interesse für diese Branche entdeckt und mich nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums bei Roche in Waiblingen beworben.

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Sanae

studierte u.a. High Performance Computing Simulation mit Schwerpunkt Scientific Computing an der Universität Lille 1 in Frankreich. Seit Herbst 2016 ist sie als Systemingenieurin bei der Roche PVT GmbH in Waiblingen tätig.

Warum hast Du Dich ausgerechnet für Roche entschieden? Welches waren für Dich die ausschlaggebenden Punkte?

Die Tätigkeit bei Roche ermöglicht es mir, meine analytischen und technischen Skills gezielt in einem multidisziplinären, dynamischen und internationalen Umfeld einzusetzen, mich neuen Herausforderungen zu stellen und die Zukunft der Laborautomatisierung aktiv mitzugestalten – und damit heute schon die Lösungen zu entwickeln, die die Patienten in Zukunft benötigen.

Entscheidend war für mich zudem, dass Roche es mir ermöglicht, relevante Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu absolvieren, um meinen fachlichen Wissensstand zu erweitern, aber auch um meine Soft Skills kontinuierlich zu schärfen. Auch bietet mir das Unternehmen eine ideale Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

Welchen Tipp würdest Du jungen Studierenden geben, die ebenfalls auf eine Karriere im Ingenieurwesen hinarbeiten?

Mein Rat wäre, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um herauszufinden, wo seine persönlichen Stärken liegen und auf welchen Bereich sie sich spezialisieren möchte bzw. für welches Themengebiet sie eine Leidenschaft entwickelt – wie bei mir das Systems Engineering.

Darüber hinaus sollte jedem bewusst sein, dass man gerade als Ingenieur bzw. Ingenieurin niemals auslernt. Das Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule steht lediglich am Beginn einer langen Ausbildung, die durch die praktischen Erfahrungen im Berufsalltag ergänzt wird.

Tags: Deutschland, Informationtechnologien, Career Blog