Richard Tassoni, Leiter der Qualitätskontrolle in DOMS

Diagnostics Operations Mannheim, kurz "DOM", stellt die weltweite Versorgung von Patienten, Laboren und Krankenhäusern mit diagnostischen Reagenzien und Teststreifen sicher. Hierzu produziert DOM als größter Bereich innerhalb von Global Diagnostics Operations an den beiden deutschen Standorten Mannheim und Penzberg eine große Vielfalt von Produkten für die In-vitro-Diagnostik. Wir möchten Euch mit dieser Serie einige der Gesichter zeigen, die mit viel Stolz und Motivation hinter diesem Erfolg stecken.

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Richard Tassoni arbeitet bei Roche Diagnostics in Penzberg im Bereich Diagnostics Operations Mannheim. Er kam 2004 in das Unternehmen und ist seither als Leiter der Qualitätskontrolle beschäftigt.

Herr Tassoni, wie sind Sie zu Roche gekommen?

„Ich bin Chemiker – und mittlerweile seit 13 Jahren bei DOM. Roche ist nicht meine erste Anstellung in der pharmazeutisch-chemischen Industrie. Nach meiner universitären Ausbildung habe ich bereits bei meiner ersten Anstellung Führungsaufgaben wahrgenommen – damals allerdings im Sinne von Learning by doing. Richtig vorbereitet auf die Rolle als Laborleiter war ich durch die Tätigkeit an der Universität noch nicht. Über die Jahre in verschiedenen Führungspositionen und natürlich durch die Tätigkeit bei DOM habe ich alle Aspekte von Führung kennengelernt. Besonders geholfen hat mir das Roche Training „Leading Leaders“, das einen neuen Fokus auf Führung gesetzt hat.“

Was assoziieren Sie mit DOM? Wofür steht DOM?

„Im Diagnostikbereich sind wir bei Roche mit unseren Systemen und Produkten Marktführer. DOM steht für mich zum einen für das Können und zum anderen für die Überzeugung, Kundenbedarfe zu decken. Was mir bei DOM gefällt, ist der immer noch kurze Weg von Kopf zu Hand. Zum Beispiel die Zusammenarbeit im Projekt zur Entwicklung eines DOM-weiten Leadership-Programms. Es ist uns als interdisziplinäres Team gelungen, ein praxisorientiertes Programm für betriebswirtschaftliches Denken, kollegiale Fallberatung und Mobilisierung zu entwickeln, welches bisher durchweg auf positive Resonanz stößt.“

Was macht aus Ihrer Sicht DOM einzigartig?

„Neben den Gebäuden, den Geräten, den Prozessen und den Anlagen ist DOM eine Gemeinschaft von Kolleginnen und Kollegen. Ich bin einer unter vielen. Uns vereint, dass wir mit Diagnostikprodukten einen Mehrwert und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten – und das weltweit! Bei DOM erfüllen wir direkt das Kundenversprechen, nämlich Reagenzien in der ausreichenden Menge und der erwarteten Qualität bereitzustellen.“

Was macht im Besonderen Ihren Standort aus?

„Der Standort bedeutet mir persönlich sehr viel. Wenn ich in Penzberg aus dem Fenster sehe, schaue ich natürlich auf das wunderschöne Bergpanorama. Ich genieße das Leben in München und am Alpenrand. Der Standort Penzberg ist für mich ein Vorort von München.“

Welche Herausforderungen sehen Sie für DOM allgemein?

„Wir haben internationale Wachstumsherausforderungen, mit denen wir strategisch sehr positiv umgehen. Beispielsweise gibt es in Bezug auf den neuen Standort in China kein Konkurrenzdenken – im Gegenteil. Bei DOM nehmen wir den neuen Standort in Suzhou als Unterstützung wahr, dem Wachstum weiter gerecht werden zu können. Daher gestalten wir aktiv den Transfer von Know-how dorthin.“

Wie gehen Sie mit den Herausforderungen um?

„Wir werden uns im Rahmen des Leadership-Programms noch mehr mit interkulturellen Themen beschäftigen, sodass wir Führungskräfte bei DOM zukünftig geübter im Umgang mit Kollegen aus anderen Kulturen werden. Es gibt ein chinesisches Sprichwort: Wann immer drei Personen zusammenkommen, lernt man etwas. Mit Penzberg, Mannheim und Suzhou sind wir drei.“

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