Qualitätsingenieur bei Roche - Mensch im Mittelpunkt!

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Ramin ist seit 2017 als Design Quality Assurance Manager in der Abteilung Quality und Regulatory bei Roche Diagnostics tätig.

Wie lautet Ihre genaue Berufsbezeichnung?

Ich bin Design Quality Assurance Manager und die Schnittstelle einzelner Abteilungen bei Roche Diagnostics.

Welche Aufgaben übernehmen Sie bei Roche als Design Quality Assurance Manager?

Wie gesagt, ich bin das Bindeglied zwischen Forschung und Entwicklung, Projektmanagement, Produktion und Business. Zu meinen Aufgaben gehört es, die Entwicklungsprojekte im Bereich Workflow & IT qualitätsseitig zu begleiten. Ich achte dabei darauf, dass interne Entwicklungsprozesse, sowie alle regulatorischen Anforderungen und Normen eingehalten werden und unterstütze die Entwicklungsteams bei genau diesen Aufgaben.

Welche Qualifikationen sollten neue Kollegen mitbringen?

Es ist von Vorteil einen Hochschulabschluss im Ingenieurwesen zu haben. Bevorzugt im medizintechnischen Bereich, da die Studierenden bereits während des Studiums ein Verantwortungsbewusstsein für Medizinprodukte und die Sicherheit des Patienten entwickeln. 

War für Sie immer klar, dass Sie im medizintechnischen Bereich bzw. der Gesundheitsbranche arbeiten möchten?  

Ja! Die Medizintechnik hat mich schon immer interessiert und genau das war auch mein Wunschstudium. Ich wollte unbedingt eine Kombination aus Medizin und Ingenieurwesen und habe mich dann in Richtung biomedizinische Technik orientiert. Zuerst war ich in Tuttlingen an der Hochschule und habe danach noch meinen Master an der Universität in Stuttgart absolviert.

Was ist das Besondere an Ihrem Beruf bei Roche in der Medizintechnik?  

Zu aller erst ist es eine Besonderheit, dass wir sehr viel Vertrauen und Verantwortung zugesprochen bekommen. In der Abteilung Quality und Regulatory, in der ich tätig bin, übernehmen wir diese jeden Tag. Außerdem sorgen wir dafür, sichere und leistungsfähige Medizinprodukte auf den Markt zu bringen. Wir sind aber auch diejenigen, die intern die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen darauf sensibilisieren nach regulatorischen Anforderungen und Normen zu arbeiten und sich an diese zu halten.

Als Stakeholder verantworte ich den Erfolg von Entwicklungsprojekten.

In Ihrem Bereich haben Sie viele Regeln und Vorgaben, an die Sie sich halten müssen. Schränkt Sie das in Ihrem autonomen Handeln ein?

Die vorgegebenen Regularien und Normen fordern grundsätzlich ein prozessorientiertes Vorgehen – Von der Idee und Entwicklung über die Herstellung bis zur Anwendung und Entsorgung eines Medizinproduktes. Sie geben ein Umfeld und einen Rahmen vor, in dem wir uns bewegen müssen. Die Anforderungen der Richtlinien dienen dazu, die Sicherheit, Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit der Produkte am Markt sicherzustellen.

Unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und in diesem Bereich sind wir nicht eingeschränkt. In diesem Punkt haben wir schon einen gewissen Spielraum, in dem wir uns entfalten können. Hier ist unser Reichtum an Entwicklungsideen gefragt und gefordert.

Inwieweit arbeiten Sie mit anderen Teams und Abteilungen zusammen?

Da ich hauptsächlich in Entwicklungsprojekten tätig bin, stehe ich nahezu täglich in Kontakt mit den Teams aus verschiedenen Abteilungen. Wir sind im ständigen Austausch miteinander.
Die Entwicklungsprozesse bei Roche sind sehr genau definiert und richten sich immer nach den Anforderungen und Normen der entsprechend zuständigen Regulierungsbehörden wie etwa der Richtlinie 98 / 79 / EG über In-vitro-Diagnostika (IVDD) der Europäischen Union. Meine Aufgabe ist es, die Implementierung des internen Entwicklungsprozesses sowie der regulatorischen Anforderungen und Normen in den einzelnen Projekten zu überprüfen und in der technischen Dokumentation für alle Kolleginnen und Kollegen den „roten Faden“ sichtbar zu gestalten.

Wie empfinden Sie den Teamgeist bei Roche?

Die Eigenmotivation bei jedem Teammitglied ist immer gegeben! In meiner Rolle übernehme ich außerdem auch ein Stück weit eine Vorbildfunktion und gehe mit gutem Beispiel voran. Vor allem dann, wenn es um unsere Prozesse innerhalb des Qualitätsmanagement-Systems geht. Bei der Produktentwicklung ist Teamarbeit immer gefragt. Wir unterstützen uns gegenseitig und geben uns regelmäßig Input, was vor allem für die technische Dokumentation von hoher Relevanz ist. Ich manage dann die einzelnen Bereiche und Abteilungen und halte sehr viel Rücksprache mit den Projektleitern und Projektmanagern.

Was macht Roche für Sie als Arbeitgeber so interessant?  

Roche ist für mich ein einzigartiges und wirklich interessantes Unternehmen. Wir entwickeln jeden Tag aufs Neue diagnostische Produkte, sind aber auch für Behandlungen und die Behandlungsüberwachung zuständig. Bei Roche Diagnostics arbeiten wir Hand in Hand mit Roche Pharma, bündeln so immer wieder beide Bereiche und bringen diese zusammen. Ich denke, das gibt es sonst so in der Gesundheitsbranche nicht. Das macht die Arbeit bei Roche so spannend und fasziniert mich zugleich. 

Wie wichtig ist für Sie das Thema Work-Life-Balance?  

Für mich ist das sehr wichtig. Aber auch für das Unternehmen spielt Work-Life-Balance eine wirklich große Rolle. Roche ist sehr offen und großzügig, wenn es um Arbeitszeiten oder sogar den Arbeitsort geht. Ich kann mir meine Arbeitszeit flexibel einteilen und eigentlich von jedem Standort aus arbeiten. Einmal bin ich in Waiblingen, dann am Standort Mannheim oder in der Schweiz. Auch das Arbeiten von zuhause aus wird von Roche unterstützt und ermöglicht. Work-Life-Balance ist also gegeben.   

Wenn Sie Roche mit drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Mensch im Mittelpunkt!

Tags: Career Blog, Deutschland