Muriel startete 2013 bei Roche Diabetes Care und arbeitet heute in der Kommunikationsabteilung. Ihr Motto: Do What You Love!

In welchem Bereich arbeiten Sie und welchen Studiengang haben Sie für diese Qualifizierung absolviert ?

Ich arbeite als Marketing Communications Manager in der Hauptabteilung „Kommunikation und Veranstaltungen“ in der Roche Diabetes Care Deutschland GmbH. Dafür habe ich zunächst einen Bachelor in Publizistik (Hauptfach) und Soziologie (Nebenfach) gemacht und als Einstieg bei Roche ein ca. 2 jähriges Volontariat absolviert.

Was sind Ihre Aufgaben als Marketing Communications Manager?

Ich bin für die Produktkommunikation zuständig, d.h. ich kümmere mich darum, unsere Produkte bei unseren Kunden bekannt zu machen – sei es über Presseveranstaltungen, Pressemitteilungen, Anzeigen oder redaktionelle Beiträge. Zudem betreue ich unsere Contentmarketing- und Social Media Kanäle wie z.B. unsere Community www.mein-buntes-leben.de oder unsere Facebook Seite. Spannend hier war z.B. unser erstes Facebook Live Video im Dezember letztes Jahr. Es war ganz neu für uns, dass wir live ein Produkt vorstellen und auf Fragen reagieren.

Ist „Digitalisierung“ auch bei Ihnen im Bereich ein aktuelles Thema?

Ja auf jeden Fall. Roche Diabetes Care hat sich zum Ziel gesetzt, die großen Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Dafür bieten wir moderne Therapielösungen an, die unterschiedliche Produkte digital miteinander vernetzen. Das für mich Wichtigste dabei: dass wir trotz digitaler Fortschritte und Geräte nicht vergessen, den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.

Sie haben selbst seit rund 23 Jahren Typ-1 Diabetes. Hat das für Sie Vorteile im Berufsalltag?

Ja davon bin ich überzeugt. Ich kann mit Journalisten, Ärzten und anderen Menschen mit Diabetes auf Augenhöhe kommunizieren. Besonders viel Spaß machen mir deshalb auch Veranstaltungen - sei es eine Pressekonferenz, ein Kongress oder eine Patientenveranstaltung. Da kann ich im Gespräch unsere Mission „Gemeinsam Diabetes weiter denken“ auf persönlicher Ebene erklären und meine eigenen Erfahrungen aus dem Alltag mit Diabetes bzw. mit unseren Produkten einbringen.

Zudem kommen immer mal wieder Kollegen auf mich zu und fragen mich nach meiner Meinung - das ist toll! Natürlich versuche ich auch, eigene Ideen, die das Leben mit Diabetes erleichtern, einzubringen. So habe ich das Gefühl, die Patientenstimme im Unternehmen zu stärken.

Was macht für Sie die Arbeit bei Roche Diabetes Care aus?

Der Spaß an und gleichzeitig auf der Arbeit - wir sind in unserer Abteilung und auch darüber hinaus ein super tolles Team. Wir halten zusammen, wenn es stressig wird, wir unterstützen jeden, der Hilfe benötigt und wir lachen viel, was die Motivation steigert.

Hinzu kommt, dass wir in der aktuellen Transformation die Freiheit erhalten, neue Dinge auszuprobieren. Ein Beispiel ist Instagram. Bisher haben wir Mitarbeitende öffentlich gar nicht gezeigt; mit Instagram haben wir die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Roche Diabetes Care zu geben und zu zeigen, wie modern, innovativ und locker wir vor allem auch sind. Das ist sowohl für unsere Kunden, als auch (potenzielle) Mitarbeitende interessant. Denn ich höre doch noch oft, dass wir als staubiges Pharmaunternehmen wahrgenommen werden.

Haben Sie ein Motto?

Ja, mein Motto ist „Do what you love“. Meine ehemalige Chefin hat mir vor 2 Jahren ein Plakat mit diesem Spruch zum Geburtstag geschenkt und ich musste tatsächlich als erstes an Eversense denken. Eversense XL ist ein CGM System, dass wir seit rund 1,5 Jahren in Kooperation mit Senseonics auf dem deutschen Markt vermarkten. Seitdem trage ich das System selbst und bin so überzeugt vom Produkt, dass es mein Privatleben (mit Diabetes) und meinen Beruf miteinander verbindet. Es macht Spaß, meine Erfahrungen mit dem Produkt zu teilen – sowohl extern als auch intern und das auch über den eigenen Bereich bei Roche hinaus.

Was schätzten Sie allgemein an Roche?

Neben den Menschen und den Teams, zählen für mich ganz operative Dinge dazu, die Roche für mich als einen sehr guten Arbeitgeber kennzeichnen. Dazu gehört z.B. die Möglichkeit, auch über den Tellerrand hinaus in andere Bereiche reinschnuppern zu können oder die Erfahrung zu sammeln, in interdisziplinären Team zusammenzuarbeiten. Hinzu kommen Dinge wie mobiles Arbeiten, das einem viel Flexibilität gibt, eine Kantine mit leckerem Essen, einem sehr schönen Park zum Schlendern oder auch neuerdings die „Open Campus Events“, die die Mitarbeitenden auch nach ihrer Arbeitszeit zusammenbringen. Ich arbeite hier wirklich sehr gerne!

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