Meliha Berber, Manager Communications & Events in Diagnostics Operation Mannheim

Diagnostics Operations Mannheim, kurz "DOM", stellt die weltweite Versorgung von Patienten, Laboren und Krankenhäusern mit diagnostischen Reagenzien und Teststreifen sicher. Hierzu produziert DOM als größter Bereich innerhalb von Global Diagnostics Operations an den beiden deutschen Standorten Mannheim und Penzberg eine große Vielfalt von Produkten für die In-vitro-Diagnostik Wir möchten Euch mit dieser Serie einige der Gesichter zeigen, die mit viel Stolz und Motivation hinter diesem Erfolg stecken.

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Meliha Berber arbeitet im Bereich Communications & Events bei Diagnostics Operation Mannheim „DOM“. Sie ist 1994 nach Mannheim gekommen und startete als Personalsachbearbeiterin im HR Bereich bei Roche. Im Jahr 2012 äußerte sie ihren Wunsch die Kommunikation zu unterstützen, denn hier sah sie eine große Lücke. Parallel hat sie mit der Unterstützung von Roche ein Studium zur Unternehmenskommunikation begonnen und erfolgreich abgeschlossen.

Was assoziieren Sie mit DOM? Wofür steht DOM?

„1. „Riesen Laden“ – kann man auch schnell unterschätzen, 2. Leading im Bereich In-vitro-Diagnostics, 3. Hohe Qualität der Produkte, exzellenter Lieferservice und die Kompetenz bei den Mitarbeitenden.“

Was macht aus Ihrer Sicht DOM einzigartig?

„In DOM werden über 1.800 Endprodukte in hohen Mengen und in höchster Qualität hergestellt. Wir stellen mit unserem exzellenten Lieferservice sicher, dass die Patienten diagnostiziert werden können. Was aber DOM wirklich einzigartig macht, sind die tollen Entwicklungsprogramme und Gestaltungsmöglichkeiten. Wir haben Spaß daran mutig etwas bewegen zu können und den positiven Effekt zu sehen. Das macht mich extrem stolz.“

Was macht im Besonderen Ihren Standort aus?

„Mannheim liegt natürlich geografisch sehr gut – ich bin nicht aus Mannheim und damals der Liebe gefolgt – die Stadt ist gleich nach Berlin sehr divers, aber ich muss auch sagen, nach 21 Jahren hier auf dem Campus fühle ich mich schon zu Hause.“

Was erzählen Sie Freunden, was das Arbeiten bei DOM aus Ihrer Sicht besonders ausmacht?

„Dass wir Marktführer sind in der In-Vitro-Diagnostika und mit Reagenzien und Teststreifen weltweit Labore und Kliniken versorgen. ‚Roche Pharma‘ kennt man, ‚Roche Diagnostics‘ kaum, obwohl es genauso wichtig für die Diagnose vor dem Einsatz von Medikamenten ist – die meisten denken, wir machen ‚nur‘ Tabletten.“

Was erhoffen Sie sich von der Positionierung?

„Nur durch eine klare Positionierung im Unternehmen können sie sich von anderen abheben. Also womit verbinden wir DOM? In einem Satz: Es geht um Transparenz. Deswegen müssen wir unsere Themen aktiv mitgestalten und kommunizieren. Mit der richtigen Positionierung können nur alle gewinnen: Mitarbeitende, die Diagnostik Division und am Ende auch der Kunde, der das Produkt einsetzt. Die Identifikation und auch der „gesunde“ Stolz bei den Mitarbeitenden sind für mich ebenso wichtige Faktoren.“

Welche Herausforderungen sehen Sie für DOM allgemein?

„Wettbewerbsfähig bleiben ist sicher die große Herausforderung – im Sinne von Kostenreduktion und Effizienzsteigerung, das sind und bleiben Dauerthemen. Aber eine weitere große Herausforderung ist: Wir müssen uns intensiver als bisher um die kontinuierliche Weiterbildung unserer Organisation bemühen. Die Notwendigkeit entsteht vor allem, weil die Digitalisierung Arbeitsformen und Führungsstile zwangsläufig verändert. Manager müssen darauf nicht nur agil reagieren können, sondern auch ihre Mitarbeitenden beim Wandel unterstützen. Die Vorreiterrolle, die wir in vielen Bereichen eingenommen haben, müssen wir uns erhalten. Denn wir möchten gerne weiterhin vorne mitspielen und dafür müssen wir Themen proaktiv angehen und Verantwortung übernehmen.“

Wie gehen Sie mit den Herausforderungen um?

„Ich habe ein tolles Netzwerk in der Firma. Persönliche Beziehungen sind für mich ganz wichtig, auch für meine tägliche Arbeit um die Herausforderungen zu meistern. DOM ist und wird auch immer mehr „Familie“. Das ist ein toller „Spirit“ – und den müssen wir uns erhalten und weiterentwickeln. Meine Beobachtung ist, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.“

Welche Entwicklung wünschen Sie sich für Ihre Arbeit und für DOM?

 „Wir sind natürlich sehr technisch und naturwissenschaftlich geprägt, mit aller Kreativität – aber um internationale Herausforderungen zu meistern, wünschte ich mir mehr Diversität in jeglicher Hinsicht und ein gelebtes DOM Mindset – den Wandel also selbst vollziehen und mitgestalten. Die Welt verändert sich und auch wir müssen auf diese Veränderungen eingehen.“

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