Treffen Sie Lisa, Qualifizierungsingenieur bei Roche

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Lisa Fitterling hat Biotechnologie an der Hochschule Mannheim studiert und
ist 2012 bei Roche eingestiegen.

Wie ist Ihre genaue Berufsbezeichnung?

Ich bin Referent Qualitätsmanagement & Compliance Produktionstechnik in der Abteilung für Qualitätssicherung im Bereich Pharma. Derzeit bin ich in einem Projekt eingesetzt, das aufgesetzt wurde, um in Mannheim eine neue Abfüllanlage zu errichten.

Für ein solches Großprojekt braucht es sicher einige Ingenieure. Welche Qualifikationen sollte man haben, um als Ingenieur bei Roche durchzustarten?

Pauschal für alle Aufgabengebiete kann ich dies nicht beantworten, da wir eine Vielzahl unterschiedlichster Einsatzbereiche haben. Speziell für meinen Beruf als Qualitätsmanager ist ein Studium der Pharmatechnik, Verfahrenstechnik, Chemie- oder Biotechnologie Voraussetzung. Darüber hinaus muss man aber auch die GMP-Richtlinien kennen, nach welchen wir in der Pharmaindustrie arbeiten. Zudem sollte man sich mit Qualifizierung von Anlagen, Validierung und Prozessen auskennen.

Also muss ich mich über das Ingenieurstudium hinaus noch in einige Spezialthemen einarbeiten?

Ohne die Qualitätsanforderungen geht es in einem GMP-regulierten Umfeld wie dem Bereich Pharma nicht. Je nach Job, lernt man aber die Anforderungen dann in der Einarbeitung kennen. Wir haben  zum Beispiel Kollegen, die in der Betriebstechnik tätig sind und vorher beispielsweise im Anlagenbau eingesetzt waren.

Was war das bislang spannendste Projekt im Rahmen Ihrer Tätigkeiten bei Roche?

Das aktuelle Projekt! Es ist super spannend, weil die Anlage sehr flexibel sein muss. Sie soll später die Möglichkeit bieten, verschiedene Medikamente abfüllen zu können. Diese müssen in der finalen Formulierung, also entweder flüssig oder lyophilisiert, bereitgestellt werden. Das stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen, die wir aber im Team gut meistern. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind wir dafür verantwortlich, dass die Qualifizierung und

Validierung entsprechend der Vorschriften verläuft. Erst nach den behördlichen Prüfungen, darf unser Produkt dann am Markt verkauft und somit an den Patienten weitergegeben werden.

Haben Sie in mehreren Bereichen Erfahrung? Wie lange arbeiten Sie schon bei Roche?

Angefangen hat alles im November 2011 in Penzberg. Dort absolvierte ich ein Praktikum. In der Abteilung Fermentation, in der die Wirkstoffe hergestellt werden, habe ich anschließend meine Masterarbeit geschrieben. Im Juli 2012 stieg ich dann nach meinem Studium bei Roche als Betriebsassistent in der Aufreinigung in Penzberg ein. Dort beschäftigte ich mich unter anderem mit der Kapazitätserweiterung der Produktionsanlage, ebenfalls ein spannendes Projekt. Meine Aufgaben beinhalteten unter anderem eine Machbarkeitsstudie inklusive der Erstellung eines stundengenauen Produktionsplans, um die Umbauten überhaupt durchführen zu können. Momentan bin ich in der Abfüllung in Mannheim eingesetzt.  Im Prinzip konnte ich bisher von der Herstellung bis zum Endprodukt alles miterleben.

Wie sind Sie überhaupt auf Roche als Arbeitgeber gekommen?

Roche war für mich immer ein Top-Arbeitgeber. Da ich in der Umgebung von Mannheim aufgewachsen bin, kannte ich die Firma schon früh. Während des Studiums habe ich Roche bei vielen Firmenmessen besser kennengelernt. Hinzu kam, dass eine gute Freundin ihr BA-Studium dort absolvierte und ich somit noch tiefere Einblicke bekommen konnte. Später, in meinem Praktikum in Penzberg habe ich mich dann sehr schnell wohl gefühlt. Ich fand das Arbeitsklima angenehm und konnte sehr schnell Freundschaften schließen. Ab dem Zeitpunkt war mir klar, dass ich bei Roche bleiben will und habe mich deshalb beworben. Heute arbeiten meine Freundin und ich bei Roche und wir sind sehr zufrieden.

Was reizt Sie an Ihrem Beruf?

Die Vielfalt an Fragestellungen und die damit stets verbundenen Herausforderungen. Ich bin stolz, wenn ich es mal wieder geschafft habe, eine komplexe Aufgabe zu lösen. Das macht mir am meisten Spaß.

Was ist das Besondere, bei Roche zu arbeiten?

Roche ist ein Unternehmen, das Medikamente entwickelt, welche Patienten ein längeres und besseres Leben ermöglicht. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue, mein Bestes zu geben.

Außerdem ist Roche eine sehr moderne Firma, die mit der Zeit geht und viel in Standorte und Mitarbeiter investiert. Es gibt viele Schulungs- und Fortbildungsangebote. Auch Hospitationen sind möglich. In andere Abteilungen reinzuschnuppern, sich mit anderen Aufgaben und Gruppen vertraut zu machen, finde ich sehr lehrreich. Da wir ein globales Unternehmen sind, kann man auch im Ausland arbeiten und trotzdem beim gleichen Arbeitgeber bleiben. Das ist natürlich ein riesiger Vorteil. Außerdem finde ich es toll, dass man bei Roche als Mitarbeiter die Möglichkeit bekommt seine Ideen einzubringen. Ich habe mich zum Beispiel vor kurzem  bei der Change-Agent-Initiative angemeldet. Dabei können Mitarbeiter bei Mitgestaltung und Weiterentwicklung des Standorts aktiv mitmachen.

Wie sieht es mit Ihrer Work-Life-Balance aus?

Leben und Arbeit sind bei mir gut ausbalanciert. Meine Vorgesetzten unterstützen mich dabei, dass mein Privatleben nicht zu kurz kommt. Es gibt außerdem ein firmeneigenes Fitnessstudio und verschiedene Betriebssportgruppen. Dort kann man abschalten. Was ich auch immer schön finde ist, dass es über das Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen auf dem Campus gibt. Sei es das Oktoberfest oder der gemütliche Weihnachtsmarkt.

Welche Freiheiten hat man, wie viel autonomes Handeln ist bei Roche erlaubt?

Innerhalb der Regularien kann ich eigenverantwortlich und selbständig arbeiten.

Wie empfinden Sie den Teamgeist bei Roche?

Ich habe mich bisher in allen meinen Teams immer sehr wohl gefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, es ziehen alle zusammen am gleichen Strang, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Welchen Ausgleich haben Sie zu Ihrem Beruf?

Im Urlaub liebe ich es, zu reisen und verschiedene Länder zu besuchen und neue Kulturen kennen zu lernen. Das hilft mir total beim Abschalten. In meiner Freizeit fahre ich gerne Rennrad, schwimme, mache TRX und Yoga.

Zum Abschluss: Beschreiben Sie Roche in drei Worten.

Vielfalt, Innovation und Sicherheit.

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