Vom Deutschlandstipendiaten zum begeisterten Bachelorand

Was genau macht Roche eigentlich? So oder so ähnlich lautete die Frage, die sich Medizintechnik-Student Lars Fischer vor 1,5 Jahren stellte. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr er gerade davon, dass seine Bewerbung für das Deutschlandstipendium an seiner Hochschule erfolgreich war. Roche hatte sich entschieden, ihn als begabten und engagierten Studenten für ein Jahr zu fördern: „Roche als Unternehmen kannte ich schon vorher, geweckt wurde mein Interesse Roche als möglichen zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen aber erst durch das Stipendium“. Nicht lange abgewartet, recherchierte Lars auf den unternehmenseigenen Internetseiten und den Social Media Kanälen und richtete sich mit einer Initiativbewerbung an das HR Marketing & Recruiting. 

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Die Initiativbewerbung und eine erfolgreiche Bewerbungsphase führten dazu, dass Lars nach wenigen Wochen eine Zusage erhielt. Ganz gespannt startete der Medizintechnik-Student Anfang September 2016 am Standort Mannheim mit einem sechswöchigen Praktikum: „Erst einmal machte ich mich dem Kernbusiness und den Produkten vertraut, um dann Mitte Oktober mit der Bachelorarbeit durchzustarten“. In dieser drehte sich alles um eines der neuen Blutzuckermessgeräte von Roche, welches für den professionellen Einsatz im Klinikbereich genutzt wird. Im Rahmen seiner Studienabschlussarbeit schrieb Lars in der Programmiersprache C eine zusätzliche Anwendung für das Gerät: „Auf Basis des Bestehenden habe ich realisiert, dass man mit dem Gerät Blutabnahmen dokumentieren kann. Dies geschieht, indem man mithilfe des Gerätes den Barcode am Patientenarmband mit dem Barcode auf dem Blutentnahmeröhren abgleicht“. Damit lässt sich vermeiden, dass ein Röhrchen potentiell dem falschen Patienten zugeordnet und im Labor anschließend ein falscher Parameter bestimmt wird. „Es muss vermieden werden, dass in der Hektik des Klinikalltags nicht vom falschen Patienten Blut abgenommen wird. Hier erfordert es besondere Vorsicht, nicht zuletzt, da die Namen auf den Etiketten der Röhrchen relativ klein abgebildet sind“. Die von Lars entwickelte Softwareanwendung verhindert eine Verwechslung und befindet sich nun in der Testphase. Auf zwei Blutzuckermessgeräten wird die Integrierbarkeit und praktische Tauglichkeit derzeit an einem großen Uniklinikum getestet.

Bestens unterstützt wurde Lars bei seiner Bachelorarbeit von seinem Betreuer und Projektleiter. Mit ihm fanden regelmäßige Meetings statt, in denen der Projektstand, Herausforderungen und nächste Schritte abgesprochen wurden. Gleichzeitig schätzte Lars auch den Freiraum, eigenverantwortlich arbeiten zu können. Den Zeitplan hatte er bei der Programmierung gut im Blick und konnte seine Bachelorarbeit pünktlich Mitte Januar 2017 abgeben. „Rückblickend war das auf jeden Fall eine super Erfahrung. Das Ganze nicht nur theoretisch im Studium zu behandeln, sondern zu sehen, dass der Software-Demonstrator nun am Klinikum im Probebetrieb genutzt wird, ist ein tolles Gefühl. Die Einblicke, die ich bei Roche im Rahmen des Projektes gewonnen habe, sind einzigartig und enorm wertvoll für meine berufliche und persönliche Entwicklung!“

Eine Zukunftsvision hat Lars auch schon. Noch dieses Jahr möchte er sein Masterstudium im Informationstechnikbereich mit Fachrichtung Medizintechnik beginnen und hat sich dafür deutschlandweit beworben. Aufgrund seiner positiven Erfahrung und den vielen spannenden Themen kann er sich vorstellen, für die Masterabschlussarbeit zu Roche zurückzukehren. Wir würden uns freuen, dich bald wieder bei Roche begrüßen zu dürfen und sagen: auf Wiedersehen und alles Gute für dein Masterstudium!

Tags: Deutschland, Career Blog