Janin Zilles, Senior Supply Chain Manager in DOM

Diagnostics Operations Mannheim, kurz "DOM", stellt die weltweite Versorgung von Patienten, Laboren und Krankenhäusern mit diagnostischen Reagenzien und Teststreifen sicher. Hierzu produziert DOM als größter Bereich innerhalb von Global Diagnostics Operations an den beiden deutschen Standorten Mannheim und Penzberg eine große Vielfalt von Produkten für die In-vitro-Diagnostik. Wir möchten Euch mit dieser Serie einige der Gesichter zeigen, die mit viel Stolz und Motivation hinter diesem Erfolg stecken.

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Janin Zilles absolvierte ihr Abitur im Jahr 2005. Ihr beruflicher Weg führte sie dann zu Roche im Rahmen eines dualen Studiums. Heute ist sie Senior Supply Chain Managerin in der Abteilung DOM, welche sie mit Qualität, Innovation und Know-How ihrer Kollegen/Innen assoziiert.

Was macht aus Ihrer Sicht DOM einzigartig?

„Die Vielfalt der qualitativen Produkte und vor allem die Menschen, die an der Produktvielfalt in unterschiedlichster Weise beteiligt sind.“

In welchem Bereich sind Sie bei DOM tätig und was ist Ihr Beitrag für das strategische Projekt AMS (Asia Manufacturing Site)?

„Ich bin Senior Supply Chain Managerin und arbeite in der Produktionsplanung für immundiagnostische Tests. Dabei betreue ich Projekte wie die Betriebskoordination in Suzhou in China (AMS), die Projektkoordination der Produktionsplanung rund um die Produktneueinführungen. Im Rahmen der Planungsvertretung des Projektes AMS bin ich nicht nur für immundiagnostische, sondern auch für das klinisch-chemische Portfolio, die Einsatzstoff- und Packmittelplanung verantwortlich und vertrete damit die gesamte Planung im Projekt.“

Was sind die Erfolgsfaktoren des Projektes? Was ist in Ihrem Arbeitsumfeld von großer Bedeutung für das Projekt? Wie wird sichergestellt, dass die vielen Schnittstellen gut zusammenarbeiten?

„Bei der Zusammenarbeit treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander; beide Parteien müssen offen sein, und Verständnis füreinander zeigen, um erfolgreich zusammenzuarbeiten. Der Reiz des AMS-Projektes besteht in dem kompletten Neuaufbau eines weiteren Produktionsstandorts, bei dem jetzt viele neue Grundsteine gelegt werden. Besonders der Wissenstransfer von Mannheim und Penzberg nach Suzhou ist für den Erfolg wichtig; dafür ist der persönliche Kontakt von Bedeutung. Ich war für ein paar Tage in China, um mir selbst ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten zu machen und in erster Linie die chinesischen Kollegen persönlich kennenzulernen. Solche Erfahrungen schätze ich sehr und erachte sie als sehr wichtig.“

Was sind die größten Herausforderungen? Und wie wurden sie gelöst?

„Die Komplexität und Vielseitigkeit machen es spannend, stellen aber auch die größte Herausforderung dar. Eine offene Kommunikation ist deshalb unerlässlich. Manche Anfragen kommen zudem spontan und müssen sehr schnell beantwortet werden. In der Kürze kann nicht alles im Vorfeld geplant werden, daher ist Flexibilität gefragt.“

Das Programm „GetReady“ - welches der Bereich DOM gemeinsam mit HR entwickelt hat - hat zum Ziel, Mitarbeitende auf Führungsaufgaben vorzubereiten.  Was reizt Sie besonders an dem Programm und an einer Führungsaufgabe?

„Das Programm ist spannend, weil man innerhalb von einem Jahr über verschiedene Seminare mit verschiedenen Schwerpunkten die eigene Persönlichkeit und Kompetenzen weiterentwickeln kann. Durch das angebotene Shadowing und Mentoring gilt es, bei erfahrenen Führungskräften verschiedene Führungsstile in der Praxis kennenzulernen und dabei wichtige Erfahrungen für sich selbst zu sammeln. Darüber hinaus ist es wertvoll, mit Kollegen in Mannheim und Penzberg in Kontakt zu treten und somit das Netzwerk auszubauen.“

Was macht im Besonderen Ihren Standort aus?

„Die Vielfalt der unterschiedlichen Bereiche und die gemeinsame Stärke der Kollegen/Innen diese Bereiche erfolgreich zu machen.“

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