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Auf großer Reise: 6 Länder, 20 Wochen, unzählige Erinnerungen

Jana Tänzler, Außendienstmitarbeiterin von Roche Diabetes Care, plünderte ihr Langzeitkonto und begab sich auf eine Weltreise.

„Ich bin vorher noch nie so lange alleine gereist, immer nur für ein bis zwei Wochen“, erinnert sich die gelernte Diätassistentin mit Weiterbildungen zur Diabetesberaterin und Pharmareferentin, „das waren immer tolle Erfahrung und Erlebnisse.“ Warum also nicht mal eine längere Reise machen? Kein Problem dank Langzeitkonto.

Seit ihrem Start im Außendienst von Roche Diabetes Care 2004 hat Jana Tänzler hier fleißig eingezahlt - und kann jetzt davon profitieren. Ihr Chef und die Kolleginnen und Kollegen unterstützten die Idee, das Langzeitkonto nun für einen längeren Urlaub zu nutzen.

Für eine Kollegin aus dem Innendienst waren die Pläne der reisefreudigen Vertriebsmitarbeiterin ebenfalls ein Gewinn: für viereinhalb Monate übernahm die sie das Gebiet und die Wohnung der Leipzigerin und schnupperte Außendienst-Luft.

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Ab ins Abenteuer

Während andere Menschen letzte Besorgungen für das Weihnachtsfest machten, saß Jana Tänzler im Flugzeug nach Thailand. In den folgenden fünf Wochen bereiste sie außerdem Laos, Vietnam und Kambodscha. Am abenteuerlichsten war wohl ihre Fahrt im Nachtzug: Dank der starken Ventilatoren verwandelte sich der Zug in den Polarexpress und die sanitären Einrichtungen taugten zur Mutprobe. „Generell herrscht oft ein eher entspanntes Verhältnis zu Sauberkeit – das ist gewöhnungsbedürftig“, erinnert sich die Abenteurerin schmunzelnd.

Das Reisen alleine war nie ein Problem. „Ich habe mich überall sehr sicher gefühlt“, sagt Tänzler. Und eigentlich sei man immer von Menschen umgeben. Vor Antritt ihrer Reise packte sie eher die Angst ihres Umfelds. Das reagierte mit einer Mischung aus Bewunderung und Sorge auf die Pläne der Alleinreisenden. Die Bedenken warf sie schnell über Board.

Unendliche Weiten, grüne Inseln und sanfte Riesen

Dann weiter zum fünften Kontinent, Australien: „Der faszinierendste und spannendste Ort meiner Reise war das Outback.“. Das australische Hinterland mit seiner scheinbar grenzenlosen Weite erstreckt sich über drei Viertel der Fläche des Kontinents, gespickt von kleinen Orten mit ein paar Einwohnern. „Die erzeugen selbst ihren Strom und werden nur alle paar Tage mit Waren beliefert“, erinnert sich Tänzler, „Die Menschen kommen mit sehr wenig aus – haben etwa kein kulturelles Angebot oder nur wenig Wasser.“

Nach sieben Wochen Australien gab es für die Leipzigerin einen Monat Kontrastprogramm in Neuseeland, einem Land mit viel Grün, Bergen und gemäßigtem Klima. Bevor es über einen kurzen Zwischenstopp in San Francisco wieder heimwärts ging, stand noch Hawaii auf dem Reiseplan.

Hier wartete ein weiteres Erlebnis, das die Hobby-Triathletin wohl nicht mehr vergessen wird: Schnorcheln mit drei Mantarochen in den Gewässern vor Hawaii. „Es ist Wahnsinn, wie ruhig diese großen Tiere durch das Wasser schweben“, sagt Tänzler und ihre Faszination ist spürbar. Trotz einer Spannweite von bis zu sieben Metern und einem Gewicht von bis zu zwei Tonnen, gleiten die Mantas wie schwerelos durch das Wasser. Rochen dieser Art ernähren sich ausschließlich von Plankton. „Manchmal schwimmen die sehr nah an den Schnorchlern vorbei. Da muss man einfach vertrauen, dass sie wirklich Vegetarier sind“, schmunzelt sie.

Souvenirs für zu Hause

Mut, Vertrauen in sich selbst und die Menschen braucht man für so eine Reise. „Das Alleinsein war nie beängstigend, sondern eher bereichernd. Ich habe viel über mich gelernt und mir hat das gezeigt, wie viel Kraft ich eigentlich habe und was ich kann.“ Durch die Reise sei sie wesentlich gelassener geworden, nicht mehr so fixiert auf den eigenen Weg und auch im Kopf freier „Ich schaue eher mal nach links und rechts, suche Lösungen und betrachte die Dinge anders“, sagt Tänzler. Der Kontakt mit den vielen Kulturen auf ihrer Reise, hilft ihr auch im Alltag: „Ich treffe täglich Menschen aus anderen Kulturen. Ich hinterfrage jetzt viel mehr, warum ein Mensch etwas auf eine bestimmte Art macht.“

Bis ihr Langzeitkonto wieder vollgespart ist, dauert es zwar noch ein bisschen, aber wo es dann hingehen soll, weiß Jana Tänzler schon: von Mexiko bis Kanada. Bis dahin zehrt sie von ihren Tagebucheinträgen und kleineren Reisen.

Tags: Deutschland, Career Blog