Ich glaub’ mein Schwein pfeift

Am 13.03.2017 hieß es für die Auszubildenden und Studierenden des Jahrgangs 2016: Ab in die „Fit fürs Team“-Woche. Nachdem wir vor knapp einem halben Jahr bereits eine tolle Woche in Mainz verbracht haben, war die Vorfreude entsprechend groß.

Rahmenprogramm: Von Kommunikationsübungen bis Zumba

Nach der Ankunft durften wir uns selbstständig in bunt gemischte Gruppen einteilen, in denen die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe vertreten waren. In den folgenden Stunden und Tagen machten wir in diesen Gruppen verschiedenste Übungen und lernten von unseren Ausbildern allerhand Wissenswertes über die Themen Kommunikation, Feedback und Team-Arbeit. Damit auch die Bewegung nicht zu kurz kam, trafen wir uns alle jeden Tag zur gemeinsamen Morgenübung. Dafür waren jeweils die unterschiedlichen Ausbildungsgruppen zuständig. So verschieden die Ausbildungsgruppen sind, so unterschiedlich waren auch die Übungen: von Zumba über Traumreisen bis hin zu klassischen Sportübungen war alles vertreten. Auch nach den täglichen Programmpunkten stand die gemeinsame Zeit für alle im Mittelpunkt und verschiedene Gruppen verbrachten ihre Abende mit gemeinsamen Sing-Sessions mitsamt musikalischer Unterstützung der Ausbilder, einer Wanderung zum örtlichen Krater und der Erkundung der prümer Lokalitäten.

Außergewöhnliches: Wettbewerbe, Industrie 4.0 und ein Gruppen-Schwein

Durch verschiedene Wettbewerbe, wie zum Beispiel der Bau einer Eierflugmaschine, einer Brücke oder eines vierrädrigen Gefährtes, die gegeneinander antraten wurde das Gemeinschaftsgefühl der einzelnen Teams die Woche über immer mehr gestärkt. Diese Stärke wurde dann von allen Teams in der sogenannten 24-Stunden-Aufgabe genutzt. Zuvor war schon bekannt, dass sich die Aufgabe rund um das Motto „Industrie 4.0“ drehen wird. In dem Zusammenhang wurden zu Beginn spezielle Unterthemen wie zum Beispiel „Entwicklungsstufen Industrie 1.0 bis 4.0“,  „Trends und Treiber der Industrie 4.0“ oder „Qualifikations- und Kompetenzanforderungen an Mitarbeitende 4.0“ bekanntgegeben. Diese und weitere Themen wurden durch eine hitzige Diskussion der einzelnen Teamleiter untereinander verteilt. „Ich glaub mein Schwein pfeift“ dachten sich sämtliche Azubis als es zu den Details der Aufgabenstellung kam: Alle Gruppen sollten individuell auf ihr Thema abgestimmt eine nahezu naturgetreue Schweineskulptur gestalten. Auf anfängliche Irritationen folgten reflexartige Einkäufe von Nervennahrung im örtlichen HIT-Markt, wonach alle Teams noch am selben Abend voller Tatendrang an die Umsetzung der Aufgabe gingen.

Ablauf: 24-Stunden-Aufgabe

Es gab viel Arbeit zu verteilen: Schließlich sollte nicht nur das Schwein gestaltet werden, sondern auch eine unterhaltsame Präsentation für den Abschlussabend vorbereitet werden,  ein Gruppenfoto gemacht und ein kurzes Hinweisschild zu dem jeweiligen Schwein kreiert werden. Während der gesamten Arbeitszeit wurde nicht nur Gelerntes zu den Themen Teamarbeit und Kommunikation angewendet, sondern auch konstruktives Feedback gegeben. Die Zeit verging wie im Flug, für einige Teams sogar schneller als gedacht, und schon stand der Abschlussabend vor der Tür. Nachdem sämtliche Gruppen mit ungeahnten Herausforderungen der Technik zu kämpfen hatten, wurden alle Schweine in einzigartige Präsentationen eingebunden. Durch Gags von denen auch die Ausbildungsabteilung und Severin Schwan nicht verschont blieben, wurde es zu einem rundum unterhaltsamen Abschlussabend für die gesamte Gruppe. Nach #MAINZIGARTIG folgte nun #PRÜMTASTISCH, sodass wir uns schon jetzt alle auf die nächste gemeinsame Woche freuen.

Maren Schubert, Johanna Schül, Nina Kazmeier

DH-Studentinnen BWL-Industrie

Tags: Career Blog, Deutschland