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Leading a Team

Ich kann nicht Expertin in jedem Bereich sein – im Team sind wir aber sehr stark.
Isabel Burckhardt, Franchise Lead HER2+ Roche Pharma AG in Grenzach

Du arbeitest schon sehr lange für Roche, bist seit zwei Jahren Franchise Lead in Grenzach. War das schon immer Dein Traum?

Ich habe eine enge, langjährige Bindung zu Roche. Schon mein Studium habe ich durch meine Arbeit bei Roche finanziert. 2001 kam ich zu Roche Global, wo ich zehn Jahre tätig war, unter anderem als Internationale Produktmanagerin. Seit 2011 bin ich bei Roche Deutschland in Grenzach, zunächst im Innendienst als Produktmanagerin. 2013 wechselte ich in den Außendienst und hatte meine erste Führungsposition als Gebietsleiterin inne. Danach wurde ich Marketingleiterin und seit zwei Jahren bin ich Franchise Lead.

Ist eine langjährige Bindung die Voraussetzung für Führungspersonal oder kommen viele Führungskräfte auch von außen?

Wir sagen oft: Einmal Roche, immer Roche. Wir haben viele Führungsmitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind. Es gibt aber auch viele Beispiele dafür, dass wir uns externe Leute auf Führungsebene dazu holen, da es frischen Wind und neue Perspektiven bringt. Mein Kollege aus dem Bereich Medical Affairs war zum Beispiel vor drei Jahren noch Arzt in einer Klinik.

Was gehört zu Deinen Hauptaufgaben als Führungskraft?

Meine Hauptaufgabe ist es, die langfristige Strategie im Bereich HER2+ (d.h. im Brustkrebs-Bereich) festzulegen, das Franchise Team zu führen und meine Mitarbeiter zu unterstützen und nach vorne zu bringen. In meinem Marketingteam sind elf Mitarbeiter, übergeordnet trage ich aber die Verantwortung über die Bereiche Medical, Sales und Market Access für den Bereich HER2+. Mit diesen Säulen arbeiten wir eng zusammen und treffen gemeinsam relevante Entscheidungen. Besonders gefällt mir daran, dass wir aus unterschiedlichen Perspektiven auf Aufgaben und Probleme schauen. Im Team sind wir stark, in jeder einzelnen Säule steckt viel Expertise, die ich alleine gar nicht haben kann.
Im HER2+-Bereich verantworte ich deutschlandweit drei Produkte. Meine Mitarbeiter sind außerdem auch Mitglieder im International Business Team, das an der Entwicklung der globalen Strategie beteiligt ist.

Bleibt neben Deinen Aufgaben noch Zeit für die Mitarbeiter?

Die Führungsarbeit ist tatsächlich eine große und sehr wichtige Aufgabe. Regelmäßige Gespräche im Arbeitsalltag, auch über Privates, sind von großer Bedeutung. Im Endeffekt bin ich dafür verantwortlich, dass es dem Team gut geht. Wir haben eine globale Mitarbeiterumfrage, mit der der Engagement Score gemessen wird, also: Wie verbunden fühlt sich der Mitarbeiter mit dem Unternehmen? In meinem Team hatten wir zuletzt einen Engagement Score von 100 %, das ist natürlich toll.
Trotzdem ruhen wir uns auf diesem Ergebnis nicht aus. Es gibt andere Bereiche, wo wir noch Optimierungspotenzial sehen. Wir sprechen im Team regelmäßig darüber, was wir noch verbessern können.

Gibt es eine gemeinsame Führungskultur, nach der sich Führungskräfte richten können?

Ich stehe im ständigen Austausch mit den anderen Franchise Leads und bin unter anderem auch Teil des Operations Decisions-Forums, wo es um die Prioritäten für den gesamten Standort Grenzach geht. Weil alles schneller und komplexer wird, ist es wichtig, dass wir uns als Organisation gut aufstellen und uns auf die zukünftigen Herausforderungen einrichten.

Zwei Mal im Jahr gibt es einen Führungskräfte-Workshop, in dem wir an einem gemeinsamen Führungsverständnis arbeiten. Ein sehr wichtiger Punkt ist, die Teams zu befähigen, Entscheidungen selbst treffen zu können. Mehr Entscheidungsfreiheit im Team führt zu größerer Verantwortung für den einzelnen Mitarbeiter, größerer Zufriedenheit und besseren Ergebnissen.

Führungskräfte befähigen Mitarbeiter, wie befähigt Roche Führungskräfte?

Vor einigen Jahren habe ich an einem Leadership-Programm teilgenommen, in dem man verschiedene Simulationen durchspielt. Dabei lernt man sehr viel über sich selbst, vor allem über die eigenen Stärken und Schwächen. Es war eine tolle Erfahrung, die mich beruflich und persönlich weitergebracht hat. Ich empfinde es als großes Privileg, dass bei Roche Raum für die eigene Entwicklung gegeben wird. Man muss aber selbst daran arbeiten.

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