Jochen Rewitzer - Projektsteuerung bei Roche im Engineering

Neue Projekte entwickeln, Innovation fördern und das stetige Erarbeiten neuer Lösungen – als Head of Project Controls ist Jochen Rewitzer Ansprechpartner und Manager für die verschiedensten Schnittstellen, die bei einem Projekt zusammenlaufen. 

Im Interview erzählt er etwas über seine Erfahrungen als Ingenieur bei Roche.

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Herr Rewitzer, Sie arbeiten als Head of Project Controls im Bereich Engineering. Was versteht man darunter und was sind Ihre Aufgabenschwerpunkte?

Project Controls bedeutet übersetzt Projektsteuerung und ist ein Leistungsbild aus dem Projektmanagement. Im Engineering entwickeln wir Investitionsprojekte wie beispielsweise neue Gebäude und Produktionsanlagen. Investitionen die über 1 Mio. CHF betragen, werden in Form eines Projektes von uns betreut.

Der Bereich Engineering besteht aus verschiedenen Fachabteilungen wie die Bau- und Gebäudetechnik, Prozesstechnik, Qualifizierung oder der Projektsteuerung. Unsere Projektmanager und Projektsteuerer sind dafür verantwortlich, dass die zuvor festgelegten Projektziele, wie zum Beispiel die geplanten Kosten, Termine und Qualitäten, eingehalten werden. Eine gute Projektsteuerung zeichnet sich durch ihre Managementfähigkeiten aus. So müssen alle für das Projekt benötigten Ressourcen möglichst zielgerichtet eingesetzt werden, sodass wenige Störungen eintreten. Dies spart uns letztendlich Zeit, Geld und Nerven.

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Jochen Rewitzer, Head of Project Controls im Bereich Engineering, Roche Diagnostics GmbH, Standort Mannheim.

Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens arbeitete er u. a. als Projektmanager in der Baubranche an der Erstellung von schlüsselfertigen Bauprojekten, bis er vor ca. 4 Jahren als Projektsteuerer zu Roche kam. Zurzeit ist Herr Rewitzer Abteilungsleiter der Projektsteuerungsabteilung, bis er in naher Zukunft Leiter der Abteilung Bau- und Gebäudetechnik wird. 

Welchen Herausforderungen müssen Sie sich täglich bei Ihrer Arbeit stellen?

Da wir oft sehr große Projekte betreuen, besteht die Herausforderung darin, den ständig wechselnden Ansprüchen, die auf die Projekte einwirken, gerecht zu werden. Es kommt natürlich vor, dass etwas nicht so läuft, wie es zuvor geplant wurde. Dann müssen wir schnell reagieren und neue Lösungen erarbeiten, die dann zu einer eventuellen Neuausrichtung des Projekts führen können.

Was motiviert Sie bei Ihrer Arbeit?

Das Schöne an Projekten im Engineering ist, dass immer etwas Konkretes entsteht, sei es ein neues Gebäude oder eine komplette Produktionsanlage. Man sieht sein Projekt physisch wachsen, was ungemein motivierend ist. Vor allem aber entsteht ein Projekt nicht im Alleingang, sondern zusammen mit einem erstklassigen Team. Hierbei ziehen wir alle an einem Strang, um die geplanten Ziele gemeinsam zu erreichen. Denn durch die neu entstandenen Produktionsanlagen und Gebäude können wiederum neue Produkte hergestellt werden, die letztendlich dem Menschen zu Gute kommen.

Was war Ihr aufregendstes Projekt bisher?

Interessant sind immer die Projekte, die sehr komplex sind. Entweder aufgrund neuer und innovativer Technik, oder hinsichtlich der Stakeholder, die an dem Projekt beteiligt sind. Beispielsweise das hoch komplexe Projekt „Modular Production Building“, in dem ich als Projektsteuerer selbst tätig war, war überaus interessant. Hierbei wurde ein Gebäude, in Form eines Neubaus mit integrierten Produktionsanlagen, errichtet.

Welche Arbeitsfelder erwarten einen Ingenieur, beispielsweise im Bereich Engineering, bei Roche?

Wenn neue Produktionsanlagen gebaut werden, werden alle Fachrichtungen des Engineerings wie Automatisierer, Architekten, Qualifizierer, Projektsteuerer etc. benötigt. Unsere Ingenieure sind in ihrer fachlichen Expertise hervorragend ausgebildet. Zusätzlich sind sie in gewisser Weise auch immer Projektmanager, da wir oft auch mit externen Fachdienstleistern planen, die geführt und gemanagt werden müssen.

Was ist das Besondere an Roche?

Der Bereich Engineering liegt zwar nicht unmittelbar im Kernfokus eines Gesundheitsunternehmens, aber wir ermöglichen das Kerngeschäft. Die Health Care Branche ist unglaublich innovativ und bringt immer neue Technologien und Produkte hervor. Durch die Vielfalt im Ingenieursbereich, kommen ständig neue Herausforderungen auf uns zu. Jedes Projekt verlangt immer einen neuen Ansatz, technischer sowie methodischer Art und Weise. Ich denke diese Abwechslung ist einzigartig und erzeugt stets Begeisterung für unsere Arbeit.

Auf was können sich zukünftige Ingenieure bei Roche freuen?

Neben einem Team mit überaus motivierten und hoch qualifizierten Kollegen erwartet ihn ein Umfeld, in welchem er eigenverantwortlich arbeiten kann und sehr viel Freiheiten hat, innovativ zu sein. Uns ist es wichtig, dass man Dinge nicht immer in bekannter Weise angeht, sondern jederzeit nach neuen Lösungen sucht.

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Tags: Deutschland, Career Blog