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Internationalität als Erfolgsfaktor

Perspektivwechsel über Landesgrenzen hinaus bieten neue Herausforderungen und Chance

Gerade einmal fünf Kilometer und eine Landesgrenze trennen den Schweizer Hauptsitz der Roche Gruppe in Basel von dem Deutschen Sitz der Roche Pharma AG in Grenzach. Das sind 14 Minuten mit dem Bus oder 20 Minuten mit den firmeneigenen E-Bikes.

Diese geographische Nähe ist es auch, die Eva Lenz-Nelis aus dem Grenzacher Market Access-Team als einen der Aspekte beschreibt, der einen reibungslosen Positionswechsel mit ihrer Basler Kollegin Michele Melhem ermöglicht. Die Roche-Mitarbeiterin blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung in verschiedenen deutschen Gesellschaften zurück und arbeitet nun seit vielen Jahren in einer Führungsposition in Grenzach.

Ein stetiger Blick über den Tellerrand und Flexibilität sind ihr sehr wichtig. Daher zögerte sie nicht, die Initiative zu ergreifen. Über einen Zeitraum von 12 Monaten tauscht sie ihre Position mit Michele, die dort im globalen Produktstrategie-Team für Neuroscience und seltene Erkrankungen arbeitet. Seit April 2019 erleben beide nun den Alltag auf der jeweils anderen Seite der Grenze.

Der Perspektivwechsel ist eine großartige und inspirierende Erfahrung. Ich habe von Michele mehrere Projekte übernommen und kann meine bisherigen Erfahrungen aus der deutschen Tochtergesellschaft mit einbringen. Von diesem Austausch profitieren beide Seiten. Ich denke, je mehr Möglichkeiten man hat, das Geschäft aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, desto schneller kann man innovative Lösungen für Patienten finden.
Eva Lenz-Nelis

Neben Eva und Michele profitieren auch ihre Teams von diesem befristeten Stellenwechsel. So kann Michele in ihrer neuen Rolle ihre Erfahrungen in der Entwicklung von globalen Strategien einbringen und ihr persönliches Netzwerk nutzen, um klare Prioritäten zu setzen und die Aktivitäten ihres neuen Teams voranzubringen.

Was mich motiviert, ist das ständige Dazulernen. Wenn es also um die berufliche Weiterentwicklung geht, liegt der Schlüssel für mich darin, dass der oder die Vorgesetzte weiß, wohin man sich entwickeln möchte und dies auch unterstützt. Das war bei Eva und mir der Fall. So wussten unsere Führungskräfte von unserem Wunsch, uns in der jeweils anderen Position weiterzuentwickeln und haben uns stetig gefördert.
Michele Melhem

Michele und Eva haben bereits im ersten Drittel des Tauschs viel Neues erlebt und freuen sich auf die Herausforderungen der kommenden Monate. Jetzt schon sind sich beide aber einig: „Den Perspektivwechsel würden wir jedem empfehlen!“

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