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Innovationszentrum: Neue Formen der Zusammenarbeit

Seit Mitte März gibt es bei Roche in Mannheim neue Räumlichkeiten zur Entwicklung neuer Ideen: Die Rede ist vom Innovationszentrum von Roche Diabetes Care. Was man darin alles machen kann und warum es überhaupt ein Innovationszentrum gibt, hat uns David Krey, Senior Innovation Lead, im Interview verraten. Er leitet und verwaltet gemeinsam mit seiner Kollegin das neue Habitat, koordiniert und trainiert Teams in neuen Methoden und ist damit einer der Treiber für Innovation und Kultur bei Roche Diabetes Care. Außerdem bietet er Workshops und Formate zu Technologie- und business-relevanten Themen an, um kreative Ideen weiterzudenken und Lösungen für Menschen mit Diabetes zu erarbeiten.

David, was macht das Innovationszentrum eigentlich so besonders?

Ich glaube, das Innovationszentrum spiegelt durch die Art, durch die Aufmachung, durch das, was wir als Team an Energie und persönlicher Note eingebracht haben, ein neues Mindset. Wir haben hier Dinge aufgegriffen und umgesetzt, die an das anknüpfen, was wir an ganz vielen anderen Stellen intern bei Roche, aber auch extern sehen. Uns ist hier etwas als Team gelungen, das jetzt schon großen Anklang findet. Ich freue mich sehr, dass das Habitat sehr stark nachgefragt wird. Die Rückmeldungen, die wir bekommen, sind extrem positiv. Sicherlich gibt es immer Punkte, die wir verbessern können. Wir freuen uns über dieses Feedback, denn nur so können wir uns auch kontinuierlich weiterentwickeln.

Das Innovationszentrum sieht ja ganz anders aus als ein gewöhnlicher Büroarbeitsplatz. Was habt Ihr Euch alles einfallen lassen?

Wir wollten mit dem Innovationszentrum eine Heimat schaffen, für ein offenes Miteinander und Kollaboration, eine Umgebung in der man gerne zusammenkommt und neu denkt. Gleichzeitig sollen sich die Mitarbeitenden in der Arbeitsumgebung wohl fühlen und zu neuen Ideen inspiriert werden. Wir haben im Innovationszentrum eine besondere Atmosphäre geschaffen, die ideal neue Formen der Zusammenarbeit unterstützt. Die Flächen bieten verschiedene Funktionalitäten und unterscheiden sich auch optisch: Die Collaboration-Zone lädt mit ihrem gemütlichen Holztisch zum Ideenaustausch ein und in der Arena können Mitarbeitende ihre Themen und Projekte pitchen oder Vorträgen lauschen, auch virtuell. Die Innovation-Cubes sind abgeschlossene Räume mit Whiteboards, Flipcharts, Monitor und Moderationskoffer, um eine flexible und agile Arbeitsweise zu unterstützen. Wir haben außerdem ein Customer Interaction Lab geschaffen, in dem wir den Kontakt zum Patienten stärken und auch vertrauliche Gespräche in einem anderen Setup als in einem Büro führen können.

Inwieweit haben denn auch andere Unternehmen Euer Vorhaben unterstützt?

Der Kontakt zu Firmen wie dem Landmaschinenhersteller Claas ist über ein Innovationsnetzwerk entstanden. Mitarbeitende von Claas haben uns eingeladen, ihr Innovationszentrum zu besichtigen und waren im Austausch sehr offen und kooperativ. Dieses Erlebnis hat sehr lange in unseren Köpfen nachgehallt. Es war für uns eine prägende Veranstaltung, die uns spannende Einblicke und einen guten Austausch ermöglicht hat. Anknüpfend daran haben wir auch Kontakt zum SAP AppHaus sowie zu Firmen wie den Breidenbach-Studios oder dem Co-Working Space Schlachthof Karlsruhe hergestellt. Auch die Gründerszene in Mannheim und Projekte wie der Medical Technology-Campus halten unglaublich guten Raum nach für Kooperationen mit Start-ups, Innovationen und Initiativen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen und wie habt Ihr das Ganze initiiert?

Zum einen kam der Impuls von unseren Mitarbeitenden aus dem Bereich Research & Development (R&D), die uns signalisiert haben, dass wir ein Habitat für Innovationen brauchen. Zum anderen lief im März vergangenen Jahres in etwa zeitgleich zum Thema Innovation eine Initiative in der R&D, die ich leiten durfte. Dabei haben wir festgestellt, dass wir unsere Innovationskraft noch weiter verbessern und vertiefen können, wenn es uns gelingt, eine neue Kultur der Innovation bei Roche Diabetes Care aufzubauen, die die Grundlage für mehr Innovation bildet. Mit ‚Design Thinking’ haben wir gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet und dazu mehr als 50 Interviews mit Mitarbeitenden und Führungskräften, bis hin zum Diabetes Care Leadership-Team, geführt. Das Feedback war eindeutig: Wir brauchen ein Innovations-Habitat, das uns verschiedene Perspektiven bietet und ein neues, zukunftsweisendes Denken ermöglicht und gleichzeitig Anlaufstelle für verschiedene, kreative Ideations- und Innovationsmethoden ist und die virtuelle Zusammenarbeit, Kollaboration und das Netzwerken untereinander, auch mit externen Partnern, fördert. Als Team haben wir dann Schritt für Schritt an der Umsetzung gearbeitet und entstanden ist jetzt ein Raum für Innovationen, der inspiriert und zum anders denken einlädt.

Zusammenfassend: Welchen Mehrwert bietet das Innovationszentrum für Mitarbeitende von Roche Diabetes Care aber auch darüber hinaus?

Es ist Startpunkt für viel mehr: Kommunikation und ein Austausch, der an anderer Stelle vielleicht so nie stattgefunden hätte. Unser Leitsatz dabei war: ‚Wenn ich neue Türen öffnen möchte, muss ich neue Wege gehen.’ Wir denken, das ist uns hier gelungen. Das neue Habitat gibt uns die Möglichkeit, eine neue Innovationskultur im Unternehmen zu etablieren und neue Lösungen für unsere Patienten zu finden.

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