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Ein Braumeister bei Roche

Götz Bader ist Braumeister und Brau- und Getränketechniker. Heute arbeitet er im Biotechnologie-Zentrum von Roche in Penzberg.

Wie kommt man als Getränketechniker und somit Quereinsteiger auf ein Gesundheitsunternehmen wie Roche? „Der Ursprung der Biotechnologie liegt bei den Bäckern und Brauern“, erklärt Götz Bader. Die Fermentation wird beim Brauen und Backen ebenso bewusst angewendet wie in der Biotechnologie. Sie geschieht jeweils durch Zugabe benötigter Enzyme oder Bakterien-, Pilz- oder sonstigen biologischen Zellkulturen. Außerdem seien die Technologien der Anlagen zur Produktion von Bier und von Medikamenten vergleichbar. „Die Steuerung der Anlagen ist nahezu identisch.“ Die Neugier, was in der Fermentation noch hergestellt wird, die Möglichkeiten der Entwicklung und die Work-Life-Balance haben ihn motiviert, sich bei Roche zu bewerben. Im April 2013 stieg er als Brauer bei Roche in Penzberg ein, da Quereinsteiger wie Brauer oder artverwandte Berufe aus dem Lebensmittelhandwerk oder Getränketechnologie bei Roche aufgrund der ähnlichen Herstellungsprozesse sehr gefragt sind. Roche in Penzberg ist eines der größten Biotechnologie-Zentren in Europa und es arbeiten dort rund 5.500 Mitarbeitende in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostik.

Götz Bader war unter anderem im Bereich der Fermentation beschäftigt und am Aufbau einer neuen Produktionsanlage beteiligt, die Wirkstoffe für Krebsmedikamente herstellt. Er arbeitet im Reinraumbereich, in dem alles sehr strukturiert und unter Einhaltung höchster Hygiene- und Qualitätssicherungsstandards erfolgt.

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Auch das kenne ich aus der Lebensmittelbranche, nur ist es in der Pharmaindustrie aufgrund der Vorgaben eben noch ein bisschen extremer.

An Roche als Arbeitgeber schätzt er, dass hier eine sehr freundschaftliche, familiäre und offene Arbeitsatmosphäre herrsche. Er, als Produktionsmitarbeiter mit Anlagenverantwortung im Pufferansatztechnikum, weiß genau, was, an welchem Tag, in welchem Team auf ihn zukommt. Außerdem arbeitet er 37,5 Stunden pro Woche und hat die Möglichkeit, Überstunden über Gleitzeit abzubauen. Wochenenddienste werden mit Freizeit ausgeglichen und extra vergütet. Schon jetzt ist der bald dreifache Familienvater sicher, dass er Elternzeit nehmen möchte, sobald sein drittes Kind geboren wird. Sein Vorgesetzter antwortete ihm auf seine Anfrage: „Elternzeit darf nie ein Problem sein.“ Work-Life-Balance ist ein wichtiger Faktor, was die vielen vorhandenen Betriebssportgruppen, das Gesundheitszentrum vor Ort und viele weitere Angebote belegen.

Ein Biotech-Unternehmen wie Roche benötigt immer Facharbeiter, Laboranten und Techniker – immer öfter auch aus den verschiedensten Berufsgruppen der Lebensmittelbranche. Hier finden Sie unsere Stellen in der Produktion in Penzberg.

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