Ausbildung goes international

Das Thema Internationalisierung spielt für Roche in Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Viele Mitarbeitende gehen an Roche-Standorte ins Ausland, um dort andere Arbeits- und Sichtweisen kennenzulernen und sich neu zu vernetzen. Auch für unsere IHK-Auszubildende besteht inzwischen die Möglichkeit, internationale Luft zu schnuppern.

Immer stärker hat sich in den vergangenen Jahren in Mannheim und Penzberg das Anliegen durchgesetzt, Nachwuchskräften während ihrer Ausbildung einen Praxiseinsatz im Ausland zu ermöglichen. Für Studierende der Dualen Hochschule ist dies schon länger möglich. Was ein Studium ist, ist schließlich weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt. So haben die Kollegen an anderen Standorten eine genaue Vorstellung davon, was deutsche DH-Studierende lernen und welche Tätigkeiten sie ausüben können. „Bei Studierenden wird der Auslandsaufenthalt fast schon flächendeckend durchgeführt“, bestätigt Elke, Leiterin der Ausbildung Mannheim. Jährlich sind es aus Mannheim etwa 40 Nachwuchskräfte, die während des Studiums zeitweise in Asien, Australien, Europa oder den USA arbeiten.

Damit auch IHK-Auszubildende von solch einem Auslandsaufenthalt profitieren können, haben die Ausbildungsabteilungen der Roche Diagnostics GmbH 2013 ein Auslandsprogramm etabliert. Auszubildende können seither bis zu drei Monate an einem Roche-Standort im Ausland tätig sein. Der Nutzen ist für die Nachwuchskräfte sehr groß - nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch was die persönliche Entwicklung betrifft. „Durch meinen Einsatz in Indianapolis bekam ich einen Einblick in die Arbeitsweise eines internationalen Roche-Standorts und konnte gleichzeitig mein Netzwerk außerhalb Mannheims erweitern. Diese Erfahrung hat einen großen Benefit für mein zukünftiges Berufsleben“, berichtet Patrick, Auszubildender zum Produktionstechnologen.

Wie positiv das Angebot aufgenommen wird, bestätigt auch Lara, Auszubildende im Biologielabor Penzberg: „Mein Aufenthalt in Basel hat mich in meiner Berufsentscheidung bestärkt. Ein Highlight war für mich ein persönliches Treffen mit Thomas Singer, dem globalen Leiter Pharmaceutical Sciences. Er hat mich über die Aufgabenbereiche der Abteilungen informiert und mir Fragen zu meinem Aufenthalt in Basel gestellt.“

Im vergangenen Jahr waren es 15 Auszubildende aus Mannheim und zehn aus Penzberg, die unter anderem einen Einsatz in Basel, Schlieren oder auch Indianapolis hatten. „Weil die IHK-Ausbildung außerhalb Deutschlands relativ unbekannt ist, sind wir hier sehr auf die Unterstützung der Fachbereiche angewiesen. Über die Netzwerke der Pharmaforschung konnten wir beispielsweise schon viele naturwissenschaftliche Auszubildende ins Ausland vermitteln“, betont Christine, Ausbilderin in Penzberg. Um das Programm weiter auszubauen und auch 2015 möglichst vielen jungen Menschen diese Chance zu gewähren, hoffen Elke und Christine weiter auf diesen Rückhalt der Fachbereiche.

Wir freuen uns bereits jetzt auf viele, spannende Berichte über internationale Erfahrungen von unseren Auszubildenden.

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