Kommunikation in Teams ist das A und O

Wie funktioniert eigentlich Kommunikation? Warum ist Feedback geben so wichtig und welche Regeln sollten dabei beachtet werden? Diese Fragestellungen und mehr zu den Themen Kommunikation und Teamarbeit werden bei Roche Azubis im ersten Ausbildungsjahr während der Projektwoche “Fit im Team” aufgearbeitet. Chiara Weihrich, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei Roche, gibt einen Einblick:

Die diesjährige Projektwoche stand ganz unter dem Motto „Kommunikation im Team“. In einer Jugendherberge in der Westeifel trafen wir uns, um gemeinsam an Kommunikationsthemen zu arbeiten. Gleich am ersten Tag teilten wir uns in verschiedene Gruppen ein und gingen in einen Theorieteil zum Thema Kommunikation über. Hierfür hatte jeder im Voraus eines von drei Büchern bekommen, um sich in ein bestimmtes Kapitel einzulesen. Die daraus gewonnenen Informationen haben wir zusammengetragen und die für uns wichtigsten Punkte in einer Mindmap zusammengefasst.

Ein ganz wichtiges Thema in der Projektwoche war außerdem das Thema Feedback. Jeder hing zu seiner Person einen Feedbackbogen im Raum auf, den die anderen Teammitglieder dann im Laufe der Woche ausfüllen konnten. So ging jeder mit einem positiven Feedback zu dem Verhalten in der Gruppe und hilfreichen Tipps für die Zukunft am Ende der Woche nach Hause.

Nicht nur Theorie, sondern auch Praxis

Neben dem theoretischen Teil gab es auch eine praktische Aufgabe, um das Gelernte umzusetzen. So sollten wir einen möglichst hohen Turm, ein Auto und eine Waage bauen und das in einer bestimmten Zeit und nur mit Materialien, die uns zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse wurden dann im Plenum präsentiert und mit den Resultaten der fünf anderen Gruppen verglichen.

Zusätzlich wurde die Gruppe in „Beobachter“ und „Macher“ geteilt. Während der eine Teil -die Macher - die Aufgabe durchführte, beobachtete der andere Teil das Team dabei und gab dann anschließend Feedback zum Verhalten während der Teamarbeit. Auch durch Tests konnten wir herausfinden, welcher Typ man während Gruppenarbeiten ist oder wie man sich während einer Diskussion verhält. Diese Art von Feedback erleichtert es, sich auf neue Aufgaben in einem Team einzustellen, da man weiß wo die persönlichen Stärken liegen.

Die 24-Stunden-Aufgabe

Typisch für die Projektwoche „FIT im Team“ ist die 24-Stunden-Aufgabe: Dieses Jahr ging es um die personalisierte Ausbildung. Jede Gruppe konnte sich ein Thema, wie zum Beispiel die Rolle des Ausbilders in der personalisierten Ausbildung, aussuchen.

Zu dem jeweiligen Thema sollten wir dann eine Sketchnote erstellen, ein Gemälde im Stil eines bekannten Künstlers unserer Wahl zeichnen und uns eine kreative Veranschaulichung des Themas ausdenken. Unserer Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Highlights nach 24 Stunden waren eine Foto-Lovestory, eine Sitcom, ein Theaterstück bei dem das Sketchnote auf Schwyzerdütsch erklärt wurde und vieles mehr. Bei der Präsentation der Ergebnisse wurde dann natürlich auch sehr herzlich gelacht.

Es war eine tolle Woche, in der die Gruppen noch enger zusammengewachsen sind und wir viel Neues lernen konnten. Ich bin mir sicher, dass die Arbeit in den Gruppen uns dabei geholfen hat zu verstehen, warum es zu Konflikten kommt und wie sich diese im geschäftlichen, aber auch im privaten Alltag manchmal vermeiden lassen. Denn eine gute Kommunikation ist das A und O für ein gesundes Miteinander und einen respektvollen Umgang. Konstruktives Feedback und aktives Zuhören sollte für jeden selbstverständlich sein.

Tags: Deutschland, Personalwesen, Praktikanten, Vocational Training