careers, roche, germany, blog, people

Karrieresprungbrett Praktikum

Anika Hünenberger (26) studierte zunächst Soziologie und Medienwissenschaft im Bachelor und jetzt Digital Humanities und Medienwissenschaft im Master an der Universität Basel. Während ihres Bachelorstudiums absolvierte sie ein freiwilliges Praktikum bei der Roche Pharma AG in Grenzach. Mittlerweile arbeitet sie dort als Werkstudentin.

Pharmaunternehmen – auch für Geisteswissenschaftler

Bei Roche habe ich mich von Anfang an wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt. Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht, was bei einem Praktikum nicht selbstverständlich ist. Es war mir wichtig, neben den vielen theoretischen Inhalten von der Uni, auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein Praktikum bei Roche bot sich ideal an – vor allem aufgrund der vielen verschiedenen Abteilungen, der damit verbundenen Entwicklungschancen und der Nähe zu meinem Wohnort.

Denn auch wenn Geistes- und Sozialwissenschaftler für ein Praktikum oder einen Job vielleicht nicht als erstes an ein Pharmaunternehmen denken, gibt es dort keinesfalls nur Jobs für Naturwissenschaftler. Vertrieb, Marketing, Kommunikation oder Employer Branding sind nur einige Beispiele, die Teil jedes großen Unternehmens sind – und hier werden besonders Studenten aus diesen Bereichen mit Interesse an der Pharmabranche gesucht. Ich entschied mich für ein Praktikum im Employer Branding.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

In den siebeneinhalb Monaten als Praktikantin habe ich einen sehr guten Eindruck von Roche als Arbeitgeber bekommen und viel gelernt. Daher wollte ich gerne auch weiterhin dort arbeiten. Am Standort Grenzach werden normalerweise keine Werkstudentenstellen ausgeschrieben. Doch ich hatte großes Glück: Am Ende meiner Praktikumszeit war meine jetzige Chefin auf der Suche nach langfristiger Unterstützung. Da ich bereits viele interne Abläufe kannte und mir ein gutes Netzwerk aufgebaut hatte, bot sich die Übernahme perfekt an.

Vertrauen wird bei Roche großgeschrieben

Als Werkstudentin arbeite ich im Team "Digitale Kommunikation und Social Media" und unterstütze bei der Migration unseres Intranets, indem ich mich um die Beantwortung und den Support für das alte Intranet kümmere. Diese Aufgabe kann ich problemlos mit meinem Stundenplan vereinbaren.

Ich schätze es sehr, dass ich flexibel und selbstständig arbeiten darf. Es macht mir Spaß, Lösungswege eigenständig zu erarbeiten. Gleichzeitig weiß ich aber, dass ich für jedes Problem oder jede Frage einen passenden Ansprechpartner finde, wenn ich nicht alleine weiter weiß. Meine Betreuerin hat dabei vollstes Vertrauen, dass ich einschätzen kann, was ich alleine umsetze und entscheide und wann ich mir Unterstützung von ihr oder einem anderen Kollegen holen sollte.

Was ich bisher mitgenommen habe

Durch die Freiheiten und das Vertrauen bin ich nicht nur selbstständiger in meiner Arbeitsweise, sondern auch deutlich selbstsicherer geworden. Während ich mich am Anfang oftmals gefragt habe, ob meine Umsetzung gut ist, fühle ich mich mittlerweile viel sicherer und bin zufrieden mit meiner Arbeit.

Mit jedem Projekt habe ich etwas Neues dazu gelernt und es fühlt sich gut an, dass ich neben dem theoretischen Wissen jetzt auch praktische Erfahrungen vorweisen kann.

Nach dem Studium – wie geht’s weiter?

Ab Januar 2021 werde ich meine Masterarbeit im Unternehmen schreiben. So habe ich die Möglichkeit, mich noch tiefer in die Unternehmensstrukturen einzuarbeiten, neue Bereiche kennenzulernen und gleichzeitig weiterhin mit meinem Team zusammenzuarbeiten. Von einer langfristigen Zusammenarbeit profitieren beide Seiten, da Projekte auch über einen längeren Zeitraum betreut werden können.

Da es bei Roche unglaublich viele spannende Arbeitsbereiche gibt, kann ich mir gut vorstellen, auch nach meinem Studium bei Roche zu arbeiten. In welchem Bereich ich am liebsten einsteigen will, weiß ich noch nicht. Besonders interessant finde ich die Bereiche Human Resources, Employer Branding und Kommunikation. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Zunächst konzentriere ich mich aber erst einmal auf meine Masterarbeit.

© Roche mit e-fellows.net

Tags: Deutschland, Personalwesen, Career Blog, Genext