Einer für alle, alle für das Team!

Judith Finkelmeyer und Anabel Hoffmann (DH-Studentinnen BWL-Industrie) berichten über die „Fit fürs Team“-Woche des 2015er Ausbildungsjahrgangs in Prüm, vom 22.-26. Februar 2016.

Bereits zum zweiten Mal hieß es nun für uns, den 2015er Jahrgang, Koffer packen. Nach der Mainzfahrt zum Kennenlernen im letzten Jahr ging es nun nach Prüm in die Eifel, um unseren Teamgeist zu stärken. Doch Teamwork war längst nicht das einzige Thema der Woche: Wie gehe ich einen Konflikt an und wie löse ich ihn? Wie kommuniziere ich richtig, sowohl schriftlich als auch mündlich? Wie gebe ich Feedback und wie nehme ich es an? Welchen Stellenwert hat die Körpersprache und wie interpretiere ich diese?

Zur Bearbeitung dieser Themen wurden die knapp 80 Auszubildenden und Studierenden in sechs Gruppen eingeteilt, in denen sich jede Fachrichtung wiederfand. So hatten wir die Möglichkeit, unseren Jahrgang über die eigene Berufsgruppe hinaus kennen zu lernen. Durch die zufällige Gruppenzuteilung trafen wir Azubis, die wir sonst vielleicht in unserem großen Lehrjahr verpasst hätten.

Die Theorie hatte einen grundlegenden Anteil und wurde in darauffolgenden praktischen Übungen umgesetzt. Die 6 Gruppen traten im Laufe der Woche in verschiedenen Challenges gegeneinander an. Hierfür wurde uns vorgegebenes Material zur Verfügung gestellt und in einem zeitlich begrenzten Rahmen standen wir vor der Herausforderung, ein vorzeigbares Ergebnis zu produzieren. Vor allem bei diesen praktischen Übungen kam der Spaß nie zu kurz. Wir feuerten uns gegenseitig im Team an, wobei wir auch auftretende Probleme erfolgreich bewältigten. In anschließenden Feedbackrunden konnten wir unser Verhalten reflektieren und bekamen von den anderen Teammitgliedern Rückmeldung. Des Weiteren absolvierten wir diverse Selbsttests, durch die wir herausfanden, welcher Konflikt- und Kommunikationstyp wir sind und welche Rolle wir im Team übernehmen.

Das Highlight der Woche war die 24-Stunden-Aufgabe, die mittwochnachmittags verkündet wurde. Hier war vor allem Kreativität gefragt! Jedes Team hatte die Aufgabe, einen dreiminütigen Film zur Standortpositionierung zu dem Thema „Mannheim-The High Tech Campus“ zu drehen. Zudem gestalteten wir eine 3 Meter hohe Beachflag zu den Themen Diversität, Offenheit und Machermentalität und ein Plakat über die Rahmenbedingungen, Maßnahmen und Schwerpunkte. Alles drehte sich um die Entwicklung der neuesten Technologien und die Anwendung auf dem Rochegelände innerhalb der nächsten Jahre. Hierfür hatte jedes Team 24 Stunden Zeit und wurde mit Kamera, Laptop und Tapete für die Flagge ausgestattet. Einige von uns entdeckten ihr Talent als Regisseur, Kameramann oder für den Schnitt.

Alle Teams arbeiteten fieberhaft an dem Projekt. Es kam zu vielen stressigen Situationen, die wir gemeinsam meistern konnten. Vor allem hat es zusammen geschweißt und jeder fand seine Aufgabe.

Die Ergebnisse wurden am Donnerstagabend im Rahmen eines großen Abschlussabends präsentiert. Alle gaben sich größte Mühe und entwickelten verschiedenste Ideen. Auch die selbst erstellten Videos waren sehr originell und wiesen schauspielerische Qualitäten auf. Alles mündete in einer schönen Feier mit Musik, Tanz und guter Laune. Sowohl die Videos als auch die Beachflags werden in nächster Zeit veröffentlicht.

Freitagmorgens reflektierten wir noch einmal die Woche und schon fuhren wir wieder nach Hause. Mit im Gepäck haben wir viele neue Erfahrungen über uns selbst und andere.  Die Bekanntschaften, die wir in Mainz bereits geschlossen hatten, haben sich nun zu echten Freundschaften entwickelt.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und obwohl es eine anstrengende Woche war, sind wir ein großes Stück weiter zusammen gewachsen und freuen uns schon auf die Wir-im-Prozess-Woche nächstes Jahr.

Judith Finkelmeyer

Anabel Hoffmann

DH-Studentinnen BWL-Industrie

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