Arbeiten als Produktmanager: Schnittstelle für alles und jeden

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Gerade das Unvorhergesehene macht mir unheimlich Spaß. Kein Tag ist wie der andere.
Margit Miesbauer, Produktmanagerin Roche Pharma AG Grenzach

Was macht ein Produktmanager überhaupt?

Im Endeffekt sind wir die Schnittstelle für alle Personen und Bereiche rund um ein Produkt, intern wie extern. Wir sind sowohl Teil des Brandteams, in dem die Produktstrategie erarbeitet wird, als auch Teil des Produktteams, das gemeinsam mit dem Außendienst die Umsetzung der Strategie im Markt verantwortet. Zusammen mit der Marktforschungs-Abteilung analysieren wir das Umfeld, identifizieren Chancen und Risiken für unser Medikament und untersuchen, wo wir den Umsatz noch steigern können. Wir tragen die Budgetverantwortung für das Produkt-Marketing, müssen die Ressourcen sinnvoll planen und einsetzen und das Budget mit der Finanzabteilung zusammen kontrollieren. Außerdem sind wir Ansprechpartner für den Außendienst bei Fragen und Problemen.

Trägt man als Schnittstelle nicht sehr viel Verantwortung?

Als Produktmanagerin muss ich natürlich dafür sorgen, dass alle Zahnräder richtig greifen und die Marketingstrategie umgesetzt wird. Ich genieße dabei ein hohes Maß an Freiheiten und habe viel Spielraum, um kreativ zu sein, Botschaften zu platzieren und gemeinsam mit Agenturen Materialien und Veranstaltungskonzepte aufzusetzen.

Wie sieht ein typischer Tag bei Dir aus?

Ich versuche jeden Morgen aufs Neue, meinen restlichen Tag zu strukturieren. Meistens endet dieser dann aber doch ganz anders als ursprünglich geplant. Aber gerade dieses Unvorhergesehene macht mir unheimlich Spaß. Kein Tag ist wie der andere, obwohl es sicherlich wiederkehrende Elemente gibt. Ich habe viele Meetings, in denen wir uns austauschen. Ich kommuniziere, organisiere und präsentiere viel und möchte als zentraler Ansprechpartner stets die Übersicht behalten und ein offenes Ohr für den Außendienst haben.

Was sind für Dich die Highlights in Deinem Job?

Ich mag die Tatsache, dass mein Job wahnsinnig abwechslungsreich ist und ich sehr viel mit Menschen zusammenarbeite. Als Naturwissenschaftlerin liegt mir außerdem die Branche am Herzen. Ich weiß, dass ich mit meiner Arbeit etwas bewirken kann. Wenn man das dann zusätzlich von Ärzten oder deren Patienten gespiegelt bekommt, ist das etwas ganz Besonderes. Ich könnte dieselbe Arbeit nicht für ein Handy oder einen Lippenstift machen. Das ist bei einem Medikament anders.  

Was muss man als Produktmanager unbedingt mitbringen?

Jemand, der einen geregelten Tagesablauf möchte, ist hier definitiv falsch. Man muss sowohl flexibel als auch offen sein. Ich selber muss trotz meiner Erfahrung immer wieder an mir arbeiten und eben diese Erfahrung hinterfragen, um offen für Neues zu sein und zu bleiben. Das Marktumfeld, in dem wir arbeiten, ist sehr dynamisch und das Umfeld und die Rahmenbedingungen ändern sich ständig. Ein gewisses Maß an Organisation sollte dennoch jeder mitbringen. Ansonsten arbeiten bei uns die unterschiedlichsten Leute.

Was macht für Dich einen guten Arbeitstag aus?  

Für mich sind diejenigen Tage besonders, an denen meine Arbeit eine Außenwirkung erzielt: wenn Materialien an den Kunden gehen, Feedback auf ein Konzept kommt und alles gut angenommen wird. Dann sehe ich, dass etwas passiert ist und ich etwas bewirkt habe. Das bereitet mir große Freude.

Als Produktmanager betreut man genau ein Produkt. Besteht da nicht die Gefahr der Verinselung?

Ich finde toll, was Roche alles für uns Produktmanager unternimmt. Wir haben den Marketing Lunchclub, die Marketing-Konferenz sowie regelmäßig kleinere Meetings zwischen den Produktmanagern. Ich finde diesen Austausch wahnsinnig spannend und ich habe auch das Gefühl, dass hier wirklich eine Community herangewachsen ist. Wir haben ein sehr gutes Miteinander. Für mich muss aber auch nicht alles institutionalisiert sein. Manchmal gehe ich auch einfach so mit Kollegen Mittagessen und wir reden über unsere Projekte, deren Chancen und Herausforderungen.

Du bist vergangenes Jahr Mutter geworden, arbeitest momentan in Teilzeit. Verträgt sich das mit dem Alltag eines Produktmanagers?

Natürlich ist es eine Herausforderung. Es gibt es immer etwas zu tun und gelegentlich bin ich auch unterwegs. Aber im Großen und Ganzen ist das Verhältnis zwischen Reisen und Büro sehr ausgewogen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten lassen sich Beruf und Privatleben bei Roche sehr gut unter einen Hut bringen. Und es gibt auch eine betriebseigene KiTa.

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Tags: Career Blog, Deutschland