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Mit Agilität mehr für Patienten erreichen

Warum Management Start-up Trainees Dr. Jara Obermann und Dorothée Kiesel bei Roche ein eigenes Agile Coach Programm gestartet haben.

“New Ways of Working” stehen bei Roche in diesem Jahr besonders im Fokus. Ein zentrales Thema: Agilität. Wie kann man agile Methoden einsetzen, um das Beste für Patienten zu erreichen? Dr. Jara Obermann und Dorothée Kiesel, Management Start-up Trainees bei Roche Diabetes Care Deutschland, haben sich dieser Frage angenommen. Mit ihrem eigenständig aufgesetzten Agile Coach Programm zeigen sie, wie Mitarbeitende bei Roche selbst das Unternehmen mitgestalten und Veränderungen vorantreiben können.
Mit agilen Methoden können wir gemeinsam mit Menschen mit Diabetes schneller zu innovativen Lösungen kommen, die für sie einen wirklichen Unterschied machen.

In drei Punkten – was bedeutet Agilität bei Roche Diabetes Care?

DK: Wir konzentrieren uns darauf, das Beste für Patienten zu erreichen, wir lernen ständig dazu und wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Lösungen zu verbessern.

Warum setzt Roche Diabetes Care nun auch auf agile Arbeitsmethoden?

JO: Unser oberstes Ziel als Unternehmen ist es, unseren Kunden – in unserem Fall Menschen mit Diabetes und ihre Behandlern – durch unsere Lösungen das Leben zu erleichtern. Um ihre Bedürfnisse noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen, greifen wir auf agile Methoden zurück und arbeiten bei der Weiterentwicklung unserer Angebote auch verstärkt direkt mit ihnen zusammen.

DK: Die neuen Methoden helfen uns dabei, Dinge wie Projektmanagement oder Meetingkultur aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und schneller zu innovativen Lösungen zu kommen, die für Patienten einen wirklichen Unterschied in ihrem täglichen Diabetes Management machen.

Ihr habt bei Roche Diabetes Care Deutschland zwölf Agile Coaches ausgebildet und seid ja auch selbst als solche aktiv. Welche Aufgaben haben die Agile Coaches?

JO: Ein Agile Coach hat unterschiedliche Aufgaben: Er ist Experte im agilen Projektmanagement, d.h. er agiert als Moderator und Organisator, aber auch als Mediator in den agilen Projektteammeetings. Er setzt sozusagen die äußere Struktur auf, ist Vermittler zwischen Team und Projektleiter und sorgt dafür, dass die Aufgabenstellung beibehalten wird. Als „neutrale Person“ ist er inhaltlich nicht beteiligt.

DK: Auf der anderen Seite ist er aber auch Change Agent in der Funktion eines Botschafters. Das heißt es geht nicht nur darum, dass er seinem Projektteam agile Methoden beibringt, sondern diese in der gesamten Organisation bekannt macht. Agiles Arbeiten heißt eben nicht nur neue Methoden umzusetzen. Ein Agile Coach lebt als Vorbild das agile Mindset in der Organisation. Als Coach ist er zudem für alle Kolleginnen und Kollegen erster Ansprechpartner, wenn jemand agiles Projektmanagement einsetzen möchte.

Ihr seid beide Management Start-up Trainees, wollt also später auch mal Führungskräfte werden. Wie sieht agile Führung aus?

DK: Agile Führungskräfte müssen Verantwortung und Entscheidungen an ihre Mitarbeitenden übertragen und als deren Coaches fungieren. Sie befähigen ihre Mitarbeitenden, eigenständig und selbstdenkend Projekte zu bearbeiten. Durch die Struktur des agilen Projektmanagements sehen Führungskräfte zudem trotzdem genau, was gerade passiert und können bei Bedarf schnell als Coach zur Seite stehen. 

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