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Als globales Gesundheitsunternehmen bietet Roche seinen Mitarbeitenden viele Möglichkeiten, was sich auch in einer sehr vielfältigen Ausbildung des Unternehmens widerspiegelt. 

Neben klassischen Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen, wie beispielsweise Chemielaborant:in, Industriemechaniker:in, Kaufmann:frau für Büromanagement oder Bachelor of Arts werden auch Ausbildungen angeboten, die man auf den ersten Blick nicht mit Roche in Verbindung bringen würde.

So absolvierte Nicolas Veh zum Beispiel vor kurzem seine Ausbildung zum Produktionstechnologen während Lukas Becker ein Duales Studium als Bachelor of Science für Angewandte Informatik durchläuft - zwei Berufsrichtungen, die nur wenige mit einem Gesundheitsunternehmen in Verbindung bringen.

Im Interview erzählen sie uns von Ihren Erfahrungen,  wie es zur Berufswahl kam und was an der Ausbildung und dem Dualen Studium bei Roche so besonders ist.

Warum habt Ihr Euch für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei Roche entschieden? 

Nicolas: Ich habe in den Sommerferien als Praktikant bei Roche gearbeitet und dabei einen Freund kennengelernt, der eine Ausbildung zum Produktionstechnologen begonnen hatte. Seine Erfahrungen haben bei mir Interesse geweckt, ich habe mich informiert, beworben und konnte im Anschluss starten. 


Lukas: Auch mich hat ein Freund bei meiner Entscheidung unterstützt. (lächelt) Von ihm habe ich über die Möglichkeit eines Dualen Studiums bei Roche erfahren und, dass sein Bruder dies aktuell ebenfalls macht. Das hat mein Interesse geweckt und habe mich beworben.

Was hat Euch zu dieser Ausbildung ermutigt?

Nicolas: Nachdem ich mich über den Beruf Produktionstechnologen:in informiert hatte, habe ich gemerkt, dass das genau das ist, was ich zukünftig machen will. Denn schon während meines Sommerjobs haben mich die Fehler und deren Ursachen interessiert, die bei Anlagen auftauchen können und wie man diese behebt.


Lukas: Mir war es wichtig, bereits während des Studiums so viel Berufserfahrung wie möglich zu sammeln und die vermittelten Theorien direkt umsetzen zu können um nach Abschluss des Studiums einen einfacheren Einstieg in die Berufswelt zu haben.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Euch aus?

Nicolas: Viel ist Projektarbeit - sowohl in der Ausbildung als auch in meiner Übernahmeabteilung. Das bedeutet für mich vor allem viel Kommunikation mit unterschiedlichen Personen an verschiedensten Schnittstellen, sowohl intern als auch extern. Und das macht den Job so spannend, denn ich bekomme von meinen Vorgesetzten nicht nur viel Entscheidungskraft übertragen sondern darf auch vieles selbständig umsetzen.


Lukas: Alles startet mit dem morgendlichen Check meines Terminkalenders und der Planung meines Tages. Und meist folgt dann ein täglicher Austausch mit den Kolleg:innen meiner Einsatzabteilung, in dem wir uns abstimmen und gegenseitig auf den neuesten Stand bringen. Die eigentliche Arbeit unterscheidet sich von Projekt zu Projekt und findet bei mir überwiegend vor dem Computer statt - was ich mag. (grinst)

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden und Mitarbeitenden?

Nicolas: Die Zusammenarbeit ist sehr gut und vor allem von gegenseitigem Respekt geprägt. Ich finde es super, dass wir uns mit den Ausbilder:innen auf  Augenhöhe unterhalten.


Lukas: Bisher wurde ich in allen Abteilungen freundlich aufgenommen und wie ein “normaler” Mitarbeitender aufgenommen und schnell in Projekte eingebunden. Und wenn ich Hilfe gebraucht habe, hat sich immer jemand gefunden, der mich unterstützen konnte.

Was sollte man für diesen Beruf mitbringen?

Nicolas: Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind große Pluspunkte. Man wird natürlich nicht direkt eine Führungskraft und erhält Personalführung, aber im Projektgeschäft kommt es sehr darauf an, dass sich die Kolleg:innen auf einen verlassen können. Aber auch Kreativität, ein offenes Auge für potentielle Probleme und Lösungen sind gefragt.


Lukas: Meiner Ansicht nach sind das vor allem ein logisches und analytisches Denkvermögen, um komplexe Zusammenhänge erkennen und sich in die vielfältigen Problemstellungen hineindenken zu können.

Was ist für Euch das Besondere an Roche?

Nicolas: Vor allem die Vielfalt der Arbeit. In der Ausbildung lernt man viele Abteilungen und Leute kennen, das sorgt für ein gutes Verständnis über unsere Produkte und die Arbeitsweisen.

Meiner Erfahrung nach wird nicht vorausgesetzt, dass jeder alles weiß oder kann. So konnte ich zum Beispiel auch meinen Ausbildungsbeauftragten schon Erfahrungen erläutern, die ich in anderen Abteilungen erlernt habe und die wiederum Experten auf ganz andere Gebieten sind.


Lukas: Durch die Größe des Unternehmens gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und Facetten. Und trotzdem werden wir Auszubildenden und Studierenden überdurchschnittlich stark gefördert und unterstützt. Das finde ich nicht selbstverständlich und motiviert mich.

Was waren bisher Eure aufregendsten Projekte?

Nicolas: Ganz klar, meine Abschlussprüfung! In diesem Projekt habe ich sehr viel Verantwortung getragen und war auf mich alleine gestellt. Natürlich hatte ich ein Team, mit dem alle Entscheidungen abgesprochen wurden, wenn es aber nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt hatte, war das meine Verantwortung und ich musste eine Lösung finden. Aufgrund der Komplexität des Projektes musste ich zwar sehr viel Zeit investieren, habe aber auch noch einmal viele neue Einblicke in die Struktur des Unternehmens gewinnen können.


Lukas: Mein spannendstes Projekt? Das war ganz klar mein Einsatz im Bereich der Virtual Reality. Dort konnte ich mit modernsten Techniken an zukunftsweisenden Projekten mitarbeiten und viel von der Arbeit der Kolleg:innen mitbekommen und lernen.

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Nicolas Veh, Produktionstechnologe

Nach meiner ersten Tasse Kaffee…

...habe ich nach der Pandemie hoffentlich wieder die Möglichkeit mich mit den Kolleg:innen der Abteilung auf dem Flur, im Pausenraum oder wo auch immer auszutauschen.

Ich arbeite gerne bei Roche, weil…

...es ein riesen Unternehmen mit fast unendlichen Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung ist.

Das Beste an Roche ist…

...auf unseren Standort bezogen, dass man so viele Menschen kennt und kennenlernt, was  einem natürlich auch gewisse Vorteile bringen kann. (schmunzelt)

Morgens steht als allererstes … an

...Kaffee trinken...

Es vergeht kein Tag bei uns ohne…

...ein Essen im Casino.

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Lukas Becker, Dualer Student Bachelor of Science, Angewandte Informatik, 2. Ausbildungsjahr

Nach meiner ersten Tasse Kaffee…

...habe ich mich mit Kolleg:innen ausgetauscht.

Ich arbeite gerne bei Roche, weil…

...die Arbeit abwechslungsreich ist und mir auch über die Arbeit hinaus viel geboten wird.

Das Beste an Roche sind...

...die Kolleg:innen.

Morgens steht als allererstes … an

...das Aufrufen des aktuellen Dilbert Comics im Intranet… (lacht)

Es vergeht kein Tag bei uns ohne…

...eine unterhaltsame Kaffeepause

 

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